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50+1-Regel: Bahn frei für die Fußballinvestoren
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Dietmar Hopp darf die Mehrheit bei der TSG Hoffenheim übernehmen - damit schafft die Bundesliga eine weitere Ausnahme von einer aus der Zeit gefallenen Vorschrift. Die 50+1-Regel gehört abgeschafft.

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h_hipper 18.12.2014, 15:38
1. Kann man auch anders sehen....

Allerdings sollte man auch erwähnen, dass insbesondere die britischen Sport-Journalisten die 50+1-Regel - neben der exzellenten Nachwuchsförderung von DFB u. DFL - als einen der Hauptgründe für die Renaissance des deutschen Fussballs ausgemacht haben.

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lady_amanda 18.12.2014, 15:39
2. Lieber Chris Teevs,

die Realität zeigt aber leider auch, dass kleine Vereine
bei Zuschauerzahlen zulegen, siehe Kreisligen etc. und
bei Vereinen, die vom großen Geldtopf leben kein Schwein zusieht.
Es mag sein, das die Realität bald Ingolstadt vs Hoffenheim sein wird.
Glauben sie mir, Fußball wird nicht mehr dasselbe sein.
Schauen sie ein Geisterspiel an und sie merken sehr schnell, das es nur und ausschließlich die zahlenden Fans sind, die diesen Sport zu dem machen, was er ist.
Wenn der Fußball langsam eingeht, wie eine Primel mit zu viel Wasser werden sich die "Investoren" recht schnell wieder verziehen. Ohne Rendite, kein Geld.
Das wir die Realität sein, selbst, wenn es erst in 50 Jahren sein wird.
Allerdings reagiert Geld die Welt und selbstverständlich wird es genauso laufen.
Denn Prost, ne.
Ich bin Traditionalist, nur Realist. Die wirklichen Fans reagieren allerdings äußerst empfindlich. Warten Sie es ab.

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Boesor 18.12.2014, 15:46
3.

Die Realität holt den deutschen Fußball ein. Ob das grundsätzlich gut oder schlecht ist? Egal, es ist unvermeidlich geworden Investoren ins Boot zu holen, ob das nun überaus "großzügige" Mäzen wie Hopp, oder kalkulierende Konzerne wie RB sind.

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wörther 18.12.2014, 15:53
4. Nicht mehr mein Sport

Irgendwann gibt es ein Pokalendspiel Audi Ingolstadt gegen Red Bull Leipzig. Was Retortenvereine sind, sieht man z.B. bei deren Auswärtsspielen, wenn der Gästeblock fast leer ist. Aber so wandelt sich halt die Gesellschaft im real existierenden Kapitalismus.

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galbraith-leser 18.12.2014, 15:56
5. Tolle Idee, Herr Teevs.

Das ist ungefähr so, also schlügen Sie vor, die brennende Hütte dadurch zu retten, in dem sie die Nachbarhütte auch gleich anzünden.
Um beim Fußball zu bleiben: Mag sein, dass die vom FCB systematisch geschaffenen schottischen Verhältnisse es nötig machen, der Geldmacht des Südens beizukommen. Aber lauter mit Geld hochgepumpte Klubs ohne große Anhängerzahl sind der Tod des Fußballs. Vereine wie Hoffenheim oder Wolfsburg spielen unter der Woche im DFB-Pokal oder in der Europa League vor leeren Rängen, bei Auswärtsspielen bekommen sie im Signal Iduna Park das Gästekontingent nicht voll. Die Zuschauerzahlen bei Sky sind der beste Indikator dafür, wie viele Leute sich für einen Verein interessieren und bereit sind, dafür zu zahlen. Und noch ein paar Provinzklubs und die Liga kann einpacken. Es ist ja jetzt schon langweilig.

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PeterPan95 18.12.2014, 16:07
6.

Lieber zweite Liga mit Leidenschaft und Werder Bremen im Weserstadion als erste Liga mit Werders Wiesenhof in der Eurogate-Arena.

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weltenbummler1 18.12.2014, 16:08
7. Fußball als Spekulationsobjekt

Natürlich ist das schlecht. Dadurch erreicht man die völlige Profitorientierung des Fußballs.

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widderfru 18.12.2014, 16:10
8. Beweis der Auswüchse der kapitalistischen Gesellschaft

Oligarchen halten Söldnerarmee, andere Gladiatoren-
wo bleibt und wird gefordert die gesellschaftliche
Gerechtigkeit, die ist der Kitt i der Gesellschaft.

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xcver 18.12.2014, 16:30
9. @wörther

Also die Aussage bzgl. der Auswärtsspiele kann ich bei RB Leipzig nicht nachvollziehen. Soweit ich weiss bringen diese immer eine sehr große Anzahl an Fans mit, was auch für die anderen Vereine dann von Vorteil ist.

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