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50+1-Regel: Bahn frei für die Fußballinvestoren
picture alliance / dpa

Dietmar Hopp darf die Mehrheit bei der TSG Hoffenheim übernehmen - damit schafft die Bundesliga eine weitere Ausnahme von einer aus der Zeit gefallenen Vorschrift. Die 50+1-Regel gehört abgeschafft.

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tomrau 18.12.2014, 17:38
20. verschleierungstechnik

paris und manchester city werden bestraft waehrend hoffenheim jedes jahr zig millionen minus macht. hoffenheim muss bestraft werden sonst ist der financial fair play umsonst. da werden spieler vertraege verlaengert wo klar ist dieser spieler hat ein millionen handgeld kassiert. und die dfl schaut zu.

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wainwright 18.12.2014, 18:23
21. Ganz schwacher Artikel

Was genau war jetzt die Argumentation gegen die 50+1-Regel? Dass die Traditionsvereine dann mehr Geld haben? Prima, dann können sie noch mehr Kohle für Nichts versenken. Das Problem bei den herumkrebsenden Traditionsvereinen ist schlicht und ergreifend, dass sie mit dem jetzt schon vorhandenen Geld - und das ist auch nicht eben wenig - nicht umgehen können. Und wer es mit Millionen nicht kann, der kriegt es auch mit Milliarden nicht gebacken. Es ist ein Management-Problem - kein Geldproblem. Oder warum sonst stehen aktuell Vereine mit großem Budget (Dortmund, Hamburg, Stuttgart) deutlich hinter Teams mit kleinerem Budget (Augsburg, Mainz, Paderborn)?
Wer zudem darauf hofft, dass mit dem Entfall von 50+1 die Bundesliga spannender wird, dürfte sich gewaltig getäuscht haben. Denn natürlich wäre auch hier der FC Bayern der Verein, der sich am - mit Abstand! - teuersten verscherbeln könnte. Wo genau liegt also nun der Vorteil? Die Nachteile sind hingegen klar: Mehr Retortenclubs, höhere Eintrittspreise, mehr Eventpublikum, sterbende Vereins- und Fankultur, geringere Identifikation mit den Vereinen, mehr Superstars, die deutschen Talenten den Platz wegnehmen (mit allen Folgen für die N11). Und dafür plädiert der Autor ernsthaft?!

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osnase92 18.12.2014, 18:50
22.

Wenn man möchte, dass die Vereine nur noch Zugpferde eines Konzerns sind und nur noch als Werberträger fungieren, kann man gern die 50+1 Regel abschaffen. Wenn man jedoch den Charakter eines Vereins bewahren will, sollte man diese Regel nicht abschaffen.
Gegen den modernen Fussball!

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osnase92 18.12.2014, 18:52
23.

@5 Wolfsburg bringt auf einen Donnerstag immerhin 2000 Fans im Europapokal mit! (Selbst erlebt)

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true2013 18.12.2014, 19:08
24. Stell Dir vor es ist Fußball und keiner geht hin

Immer dieses unsinnige Argument, ein Fußballverein ist eine Firma.War so ein Schreiber jemals länger im Stadion ? Fußball lebt von Emotionen, nicht von der Zahl in der Bilanz unterm Strich.Fairness(auch finanziell), Einsatzbereitschaft, Vereinstreue- das zählt.Das ist die Bundesliga wie wir sie lieben-Immer mal wieder neuen Vereine wie Mainz,Freiburg,Fürth-das sind keine Profitmaximierungsmaschinen- sondern einfach symphatisch.Und genau darum gehen die Fans auch mit, wenn mal abgestiegen wird. Und: Vereine, die einen Mäzen haben, nehmen anderen hart um Sponsoren kämfenden unfair die Plätze weg. Im übrigen hat selbst eine quattro-AG nur 20% an Ingolstadt.Das ist gar nix gegen Alleinherrscher ala RasenB "Leipzig" oder HAN,HOFF.
Schaut sich doch bei Sky mal jemand die Zahlen an, wenn die Retorten und Geldsackclubs spielen...

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extremchen 18.12.2014, 19:45
25.

Mmmh, dann ist es also in Ordnung wenn man Regeln nur lange genug bricht und schon ensteht daraus ein Rechtsanspruch? Sehe ich nicht so, im Gegenteil: Normal gehört ein solches Verhalten sanktioniert.

Sie schreiben:
>Wie schwer sich gerade die Traditionsklubs tun, mit der Entwicklung schrittzuhalten, zeigen der Hamburger SV, Werder Bremen und der VfB Stuttgart. Alle drei Vereine gehören vom Umsatz her noch zum oberen Mittelfeld der Liga, müssen aber sportlich um den Klassenerhalt bangen.<

Das Bangen um den Klassenerhalt hat hier aber andere Gründe, und zwar Mißmanagment.
Und wenn wir mal rüber nach England schauen:
Das Beispiel Glasgow Rangers zeigt doch das die Privatisierung eines Fussball Clubs alles andere als eine Garantie für ewig sprudelnde Geldquellen ist.
So ein Club kann durchaus von Finanzjongleuren übernommen und ausgeschlachtet werden.

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genaumeinding 18.12.2014, 19:46
26. Abenteuerliche Entscheidung

Hoffenheim sollte zwangsabsteigen. Am besten gleich in die dritte Liga.

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quark@mailinator.com 18.12.2014, 20:55
27.

Andersrum wird ein Schuh draus. Keiner braucht Profisport. Er verhindert nur, daß der Amateursport sichtbar wird. Profisport führt regelmäßig zu unsportlichem Verhalten und Selbstverletzung der Sportler und ist somit ein schlechtes Vorbild für die Kinder. Schafft den ganzen Kram ab, am besten Bezahlfernsehen gleich mit. Dann kann man im Fernshen die Zeit auf jede Menge toller Sportarten ausdehnen, die im Moment wegen F1 und Fußball nahezu unsichtbar sind.

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Tom82 19.12.2014, 00:30
28. @wörther

Na, Sie kennen sich ja gut aus!

Dann erklären Sie mir bitte mal, in welcher Liga Audi Ingolstadt spielt?!?
Ich kenne nur den FC Ingolstadt 04. Und so, wie Sie schreiben, denken Sie wohl auch, dass dieser Verein erst seit 2004 existiert. Ich empfehle mal eine Recherche, dann werden Sie feststellen, dass es da zwei Vorgängervereine gab....Retorte? Kann ich nicht feststellen?
Von welchem Verein sind Sie Fan? Vielleicht FC Bayern? Die leben ja nur von Luft und Liebe...Geld? NIEMALS!

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spookyday 19.12.2014, 09:18
29. Missmanagement

Erst mal vielen Dank @wainwright für seinen guten Beitrag. Den unterschreibe ich.
Geld ist bei einigen der sog. Traditionsclubs doch da. Beispiel HSV. Frage ist nur was die daraus machen. Schlimmer als "spanische Verhältnisse" in Sachen Meisterschaft finde ich "englische Verhältnisse" in Sachen Investoren. Das will ich in der BuLi nicht erleben müssen.

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