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Absage an den FC Bayern: Tuchel will nicht Grüßgott sagen
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Thomas Tuchels Absage zeigt: Bayern München hat sich auf der Suche nach einem Nachfolger für Jupp Heynckes verspekuliert. Schuld daran ist ein seit Jahren schwelender Richtungsstreit, der sich nun selbst befeuert.

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Turbo 25.03.2018, 19:54
60. Clickbait

SPON wärmt aus einer Information, die ein anderes Blatt veröffentlichte, eine alte Kamelle auf, die seit Jahren nun schon im Auge des Betrachters liegt und zu der SPON wiederum niemals einen einzigen würdigen Fakt beigetragen hat. Der vermutlich norddeutsche Chefredakteur setzt seine Überschrift drüber und selbst die ist falsch, da Tuchel aus Bayern stammend natürlich auch in Zukunft Grüß Gott sagen wird. Manchmal frage ich mich, ob der Sportjournalismus nicht endgültig Erhebnismeldungen weichen soll. Aber das Thema gibt dank des dahinter liegenden Vereins noch eine zweite Diskussionsrunde frei. Zumindest Arbeitsplatz-erhaltend für unsere Edelfedern.

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halverhahn 25.03.2018, 19:55
61. Eine Spekulation nach der anderen...

Wird immer wilder hier... jeder ist hier ein Insider und weiß genau, was hinter den Kulissen abläuft... Haha...
Alles reine Mutmaßungen!!
Meine MEINUNG; und ich bin kein Bayern-Fan!! Es ist gut, dass Tuchel nicht zum FCB kommt. Der passt da von seinem Naturell als auch von seinen Erfahrungen (noch) nicht dahin.
Bayern braucht nen erfahrenen, gestandenen Trainer, der auch den Zirkus der Medien, des Vorstands und auch die immense Erwartungshaltung aushalten bzw damit umgehen kann.
Ich würde aus deutscher Brille gerne den Klopp da sehen. Aber das wird wohl nix...
Also liebe Lederhosen... weitersuchen!!! :)

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Pless1 25.03.2018, 20:06
62. Gute Analyse

Die aktuelle Führungsstruktur sorgt auch dafür, dass der Trainer bei Bayern München recht wenig Spielraum hat. Zwei Alfatiere vor der Nase, die sich zudem nicht immer einig sind - das ist ein problematisches Umfeld. Wenn Tuchel hingegen wirklich Wenger bei Arsenal beerbt und die gleich Machtfülle erhält sieht das ganz anders aus. In der Premier League sind so genannte Teammanager ja üblich. Im Grunde ein Cheftrainer und Sportdirektor in Personalunion. Für einen wie Tuchel sicher ein erstrebenswerterer Posten als Bayerntrainer hinter Uli, Kalle und Bratzo.

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kopi4 25.03.2018, 20:11
63.

Herrlich wie die Bayernfans sich auch diese Situation hier wieder schönreden.Arsenal wird da zum Abstieg, Tuchel sei nie die erste Wahl gewesen,dafür hat er ja auch zu wenig geleistet:mit Mainz in die EL, Pokalsieger mit Dortmund ist doch pillepalle. Da ist man doch direkt gespannt wie dieselben Foristen dann Kovac(0 Titel),Hasenhüttl(0 Titel) oder Favre(0 Titel) als der Weisheit letzten Schluss ihres Präsidenten begründen.

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straightly 25.03.2018, 20:26
64. @anonymerNutzer123

Zitat: „Häh? Was bitteschön sollen denn die Gooners sein? Es heißt, wenn schon, denn schon: The Gunners (deutsche Übersetzung: „Schützen“ oder „Kanoniere“), weil ... ach was solls, wer dabei schon voll danebenhaut, der sollte sich jeglichen Kommentars enthalten.‟
Ich will auf der etwas peinlichen Arroganz Ihres Nichtwissens jetzt nicht weiter herumhacken, aber bei Gelegenheit informieren Sie sich bitte besser. Es ist dabei gar nicht mal Ihre Unkenntnis, die so schlimm ist, aber die abfällige Art und Weise, wie sie andere belehren wollen. Und wenn man da zudem noch ‟voll danebenhaut‟...

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vera gehlkiel 25.03.2018, 20:47
65.

Tuchel wird nach Arsenal gehen, weil er dort freie Hand bekommt. Und er wird Erfolg haben, so wie Klopp ihn in Liverpool auch hatte und hat. Das mit der freien Hand kann man ihm in Bayern nicht bieten, und konnte man ihm in Dortmund leider irgendwann auch nicht mehr bieten. Kovacs ist, so wie Tuchel, ein moderner Trainer, der sich von klassischen Mustern der Dinosaurierkultur, wie sie bei den Bayern unverdrossen weiter gepflegt wird, längst innerlich komplett distanziert haben dürfte, seit er dort einmal Spieler gewesen ist. Wenn Kovacs überhaupt wechselt, prognostiziere ich mal, wird er nach Dortmund gehen. Tuchel, mit seinen modernen Kriterien für Menschenführung als eine Art von Spielerflüsterer für hochgradig psychisch belastete Superprofis, war in Deutschland jemand, der einen neuen Stil mit voranbrachte, den er aber selbst keineswegs erfunden hatte. Paradoxer Weise ist Jupp Heynckes, ein Urvater des sorgfältigen Teambuildings, der beiweitem modernste Trainer, den die Bayern zur Zeit haben können. Dort werden sie gemeinschaftlich Stossgebete gen Himmel schicken, dass der vielleicht doch noch ein Jahr dranhängt. Allerdings musste Hoeness ja bereits wieder ganz früh, und damit zur totalen Unzeit, dazwischenquatschen. Und hat wahrscheinlich damit jegliche Option, den empfindlichen Altmeister zu noch einer Verlängerung zu bewegen, bereits kaputt gemacht. Bleibt, schätze ich, nur noch der monomanische Lucien Favre übrig. Miit dem wird es zumindest eine für uns Aussenstehende extrem amüsante x-te Neuauflage der saisonal dargebrachten Miniserie "Spuk beim FC Hollywood" geben.

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lektra 25.03.2018, 20:50
66. Der will nicht zu uns? - Der ist eh nicht gut genug für uns!

Zitat von trueffelschwein
Was soll eigentlich diese ganze künstliche Tuchel Hype. Hat der jemals schon mal was Großes gewonnen? Hat er annähernd internationales Profil? Ist er ein “Typ”? Alles Nein. Tuchel ist weder erste noch überhaupt eine Wahl. Da ist mir bei Namen wie Favre, Streich, Kovac und insbesondere Klopp deutlich wohler und den Bayern Bossen wohl auch. absagen ohne überhaupt ein Angebot zu haben? Tuchel hat einfach nur eine Profil Neurose und eine intensive PR Arbeit.
Tuchel "weder erste noch überhaupt eine Wahl"? - Na, die Bayern wollten ihn zumindest.

Einerseits soll es Tuchel disqualifizieren, dass er angeblich nicht "schon mal was Großes gewonnen" und kein "internationales Profil" habe, andererseits nennen Sie Favre, Streich und Kovac? Alles hochrespektable Namen, aber "Großes gewonnen" und "internationales Profil"? Schon lustig: Da sagt ein Trainer den Bayern ab und man kommt mit hochgestochenen Argumenten, weshalb derjenige eh nicht gut genug für einen ist. Dieselben Anforderungen an einen Trainer gelten für andere angebliche Kandidaten dann aber keinen Deut. (Das ist so ähnlich wie bei einem Mann, der mit seiner Anmache abblitzt und der Frau dann "Hässliche Schl*mpe" hinterherruft.)

Die Hoffnung auf Klopp macht man sich vergeblich. Der ist sicher nicht von Liverpool wegzuholen, wo er "seinen" Fußball in einem emotionalen Verein spielen lassen kann. Der wird nicht so dumm sein, unter Hoeneß und Rummenigge zu arbeiten, in einer Arena, in der die Auswärtsfans die Emotionalität und Leidenschaft reinbringen müssen.

Apropos, "schon mal was Großes gewonnen": Reicht der DFB-Pokal nicht? Die Bayern hat man da im Halbfinale rausgehauen.

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cressini 25.03.2018, 20:59
67. Wundern

muss ich mich schon über meinen FCB!
Die Trainersuche verläuft meines Erachtens kopf-, und planlos. Was auch immer hinter den Kulissen gespielt wird: ich kanns einfach nicht mehr nachvollziehen. Zuerst das ewige Klammern an Jupp, der schon klipp und klar erklärt hatte, nicht mehr zur Verfügung zu stehen, dann die öffentliche Lobhudelei für Tuchel von Heynckes und nun die Absage von selbigem. Wie lange hatte man nun Zeit einen qualifizierten Trainer zu finden und was ist das Ergebnis? Klares Versagen vom Sportdirektor und der Vereinsführung und es sollten sich alle hinterfragen, ob hier noch optimal gearbeitet wird! Hoeness setzt anscheinend nur auf Führungspersonal mit Stallgeruch, Rummenigge will die in die andere Richtung und Brazzo hat eh nichts zu melden. Nicht allzu professionell wie sich der Verein momentan präsentiert.
Favre hat sich durch sein Verhalten in der Vergangenheit doch selbst disqualifiziert, Kovac ist noch zu unerfahren, Klopp wird nicht kommen und das Thema Löw ist doch nichts als reine Spekulation.
Also was nun FCB?

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helmipeters 25.03.2018, 21:05
68. wieso

wieso ist Tuchel zu schwierig für die Bayern? Immerhin hat die Führungsriege den schwierigen Pep zugestanden Meyer-Wohlfahrt nach jahrzehntelanger Arbeit für den Verein vor die Türe zu setzen. An schwierige Trainer ist der FCB doch gewöhnt.

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janowitsch 25.03.2018, 21:12
69. Qualität fließt ab

Es heißt immer, Tuchel sei schwierig. Tatsache ist aber, dass ein Toptrainer auf Topniveau seinen eigenen Kopf habe muss und sich nicht hineinreden lassen darf. Schließlich ist er der erste, der den Kopf hinhalten muss, wenn etwas nicht wie gewünscht läuft. In der ganzen Affäre hat sich die Führungscrew der Bayern blamiert. Bis jetzt lief die Trainersuche dilettantisch. Dass Heynckes nicht weitermachen wollte, hat er oft genug gesagt. Tuchel hat man hingehalten, bis er sich etwas anderes gesucht hat. In jedem anderen Millionenunternehmen müssten sich Hoeness & Co jetzt für ihr amateurhaftes Verhalten verantworten, aber mit viel Geld werden sie es schon richten.

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