Forum: Sport
Abschied von Franck Ribéry: Viel geleistet
Getty Images

Tolle Spieler hatte der FC Bayern viele, aber kaum einer wurde in München so geliebt wie Franck Ribéry. Der Franzose verkörperte perfekt den Charakter des Klubs - und konnte sich dank seines Beschützers Uli Hoeneß sehr viel erlauben.

Seite 1 von 3
crestwood 19.05.2019, 09:02
1.

Ein begnadeter Spieler, aber ein widerlicher Mensch. Wie man da nur einen Hauch Arroganz ausmachen kann verstehe ich nicht. Eigentlich hätte er seine halbe Karriere gesperrt auf der Tribüne verbringen müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zauberer2112 19.05.2019, 09:13
2. Neid?

Manche (Spieler) sind halt bei bedingungsloser Rückendeckung zu Höchstleistungen fähig. Die Sache mit der Prostituierten ist ein Problem, dass eigentlich nur seine Frau was angeht und die Goldsteak-Affäre - na gut, da war die Karriere eh beendet. Hätte der Rausschmiss vor 4 Monaten den Autor glücklicher gemacht? Allein sein gestriges Tor war seinen Verbleib wert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Der_schmale_Grat 19.05.2019, 09:44
3. Unsympath

Im Gegensatz zu Robben darf der gerne gehen, stillos, auf dem Platz böse Fouls begangen, doch viel zu selten geahndet. Da haben sich mit Hoeneß und ihm ja zwei gefunden...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sargeantangua 19.05.2019, 09:45
4. Ach ja, das Goldsteak...

Letzthin fand ich in Rezepten aus de3m nahöstlichen Raum den Hinweis, dass vman das gericht noch mit Blattgold verzieren könnte. Ganz Traditionell, also, das Blattgold, und hat scheints nix mit Angeberei zu tun.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
uwe.eberhardt 19.05.2019, 10:07
5. immer diese Neid-Debatten..

Franck füllt die Stadien, und die Fans lieben ihn. Er ist einer der letzten "Typen" auf dem Platz, der zieht sein Ding durch und sagt was er denkt - und das mögen die Leute offensichtlich lieber als die von Medien- Betreuern antrainierten weichgespülten Interviews.
Vor Jahrzehnten hatte sich die Journaille über Nutzers Ferrari aufgeregt - später über Loddars junge wechselnde Lebensgefährtinnen - na und!
Wieviele Menschen auf diesem Planeten können so auf diesem Niveau Fußball spielen?
Und wieviele Menschen haben eine große Anzahl an Fans und füllen die Stadien?
Insofern kann er gerne ein wenig unflätig auftreten und zig Millionen im Jahr verdienen -
Mit den Millionengehälter von Sportstars habe ich weniger Probleme als mit den Millionengehälter die in den Vorstandsetagen und Aufsichtsräten fließen (am besten noch bei ehemaligen Politversagern die durch Talkshows tingeln) Auch ein Punkt: Franck war 12 Jahre loyal zu seinem geliebten FCB, die modernen CEOs der DAX-Konzerne wechseln alle 2 Jahre. Insofern liebte ich es dem Spiel von Franck R. zuzusehen (und ich bin kein Bayernfan)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mister Stone 19.05.2019, 10:13
6. Perfekt?

Der Franzose verkörperte perfekt den Charakter des Klubs

Das sagt eigentlich alles. Wie der Herr so s G`scherr. Der Franzose verkörpert vielleicht den Charakter von Kalle und Uli. Aber das hat mit Charakter des FC Bayern München nichts zu tun.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pjotrmorgen 19.05.2019, 10:17
7. Taugliche Hassfigur

Zitat von crestwood
Ein begnadeter Spieler, aber ein widerlicher Mensch. Wie man da nur einen Hauch Arroganz ausmachen kann verstehe ich nicht. Eigentlich hätte er seine halbe Karriere gesperrt auf der Tribüne verbringen müssen.
Als Muslim und Ausländer, der nicht allzu gut Deutsch spricht, ist Franck die perfekte Zielscheibe für dumpfesten Hass angeblicher Fussballfans. Gerade deswegen wird ihm jede kleine Unbeherrschtheit, wie ein leichter Schubser, als gröbstes Foul ausgelegt. Meines Wissens hat er nie ein bösartiges Foul begangen, bei dem ein Gegner schwer verletzt wurde oder gar berufsunfähig wurde.

Im Gegensatz zu vielen anderen technisch anspruchsvollen Spielern gehört er interessanterweise zu den wenigen, die nie Schwalben machen und auch nicht die Hände ins Gesicht schlagen und sich am Boden hin- und herrollen, wenn sie selbst leicht gefoult wurden (viele täuschen das ja auch noch vor).

Fazit: Franck Ribery ist ein wohltuend eigenständiger Typ, sehr emotional mit menschlichen Fehlern, aber nicht glattgebügelt angepasst wie die Mehrheit der BL-Spieler. Das macht ihn meiner Meinung nach sehr sympathisch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Beat Adler 19.05.2019, 10:21
8. Ein begnadeter Spieler, aber ein widerlicher Mensch. Warum widerlich?

Zitat von crestwood
Ein begnadeter Spieler, aber ein widerlicher Mensch. Wie man da nur einen Hauch Arroganz ausmachen kann verstehe ich nicht. Eigentlich hätte er seine halbe Karriere gesperrt auf der Tribüne verbringen müssen.
Ein begnadeter Spieler, aber ein widerlicher Mensch. Warum widerlich?

Ist es so schwer sich vorzustellen, wie Ribery aufwuchs, wie er mit seinem Aussehen nach dem Unfall umgehen muste? Dass der Fussball ihn davor rettete, ein wirklich widerlicher Mensch zu werden!
mfG Beat

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ge1234 19.05.2019, 10:25
9. Servus Franck!

Vielen, vielen Dank, Fronck "Isch ’abe gemacht fünf Jahre mehr" Ribéry!

Sowie Robben durch seinen Ehrgeiz gekennzeichnet war, so warst Du es durch Deine Genialität und Deine Authentizität! Und da hat der Verfasser des Artels tatsächlich das erste Mal in der Reihe seiner vielen Schmähartikel gegen den FC Bayern und dessen Protagonisten Recht:Genau dafür haben Dich die Fans geliebt! Dafür, dass Du nie verheimlicht hast, wer Du bist und wo Du herkommst, sondern immer dazu gestanden hast, ein fussballverückter Junge aus sehr einfachen sozialen Verhältnissen zu sein, der einfach nur Kicken und geliebt werden wollte. Und dafür hat Dich nicht nur die Südkurve nicht nur geliebt, sondern auch verehrt! Und ja, so manche Deiner Reaktion auf dem Platz waren nicht schön, aber wer weiß, wie Du in jedem Spiel permanent offen und versteckt gefoult, getreten, gehalten und gezerrt wurdest, kann nachvollziehen, dass Dir irgendwann der Kragen geplatzt ist. So unfair, wie so manch andere, die erst unlängst aus Frust und mit voller Absicht dem Gegner von hinten in die Hacken gesprungen sind, warst Du jedenfalls nie!

Zum Abschied also ein leises "Servus Franck", das, was Du immer wolltest, ist Dir schon längst gelungen, nämlich einer von uns zu sein, ein Bayer, ein Münchner!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3