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Abstieg des VfB Stuttgart: Die Geschichte einer Selbstüberschätzung
Andreas Gora / DPA

Vor einem Jahr träumte der VfB Stuttgart noch von Europa, nun ist er zum dritten Mal aus der Bundesliga abgestiegen. Nach dem tiefen Fall folgt der Umbruch - mit weniger Geld, aber etwas Hoffnung.

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transsib_reisen 28.05.2019, 07:25
1. Willkommen Union!

Wunder, dass es solch eine Grottenmannschaft wie Stuttgart überhaupt noch in die Relegation geschafft hat.

Ich sehe freien Fall wie bei Kaiserslautern und Karlsruhe voraus. Und das ist gut so, diesen Verein VfB braucht kein Mensch.

Willkommen Union!

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brandmauerwest77 28.05.2019, 07:34
2. Hätte

nie gedacht, dass man sich als Stuttgarter mal Gerhardt Mayer-Vorfelder
zurückwünscht. Der wird sich dreimal im Grab umdrehen angesichts des
Elends, was seine Nachfolger angerichtet haben. Schande über Sie.

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appendnix 28.05.2019, 07:39
3. Wert zweitklassig spielt,

muss sich nicht wundern, wenn er in der zweiten Klasse spielen muss. Was ich da gestern an Spielaufbau und Spielidee gesehen habe reicht höchstens für das Mittelfeld, der 2. Bundesliga. Den Ball einfach nach vorne dreschen und hoffen, dass sich schon irgendwas da vorne ergeben wird, kenn ich eigentlich ausreichend aus der Kreisliga.

Gruß aus Stuttgart

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golfstrom1 28.05.2019, 07:45
4. Stuttgart

Wie der Artikel schon gut beschrieben hat, sehe auch ich Stuttgart noch nicht ganz aussichtslos. In den vergangenen 10 Jahren war Stuttgart sicher neben dem HSV der Verein in der ersten Liga mit der geringsten Kontinuität in der sportlichen Führung. Trainer und in den letzten Jahren auch Manager gaben sich die Klinke in die Hand und das Resultat dafür ist die extreme Instabilität in den vergangenen 5 Jahren mit zwei Abstiegen. Aber mit dem Wechsel bei den Verantwortungsträgern kann ich mir gut vorstellen, dass unter Hitzlsberger, der diesen Verein wirklich lebt, bessere Entscheidungen getroffen werden und der VFB in 2-3 Jahren auch wieder im oberen Drittel der Bundesliga zu finden ist. Das Problem dieser Saison waren meiner Meinung nach die Trainer. Mit Korkut und Weinzierl war man auf dieser Position nicht gut besetzt und beide waren nicht in der Lage das gute Potential im Kader wirklich auszuschöpfen. Stuttgart spielte weit unter seinen Möglichkeiten und war erst unter Willig phasenweise in der Lage sich zu stabilisieren. Was spielerisch möglich ist mit dieser Truppe war auch in beide Relegationsspielen zeitweise erkennbar. Es gab in beiden Spielen Phasen in denen Union drückend unterlegen war, aber der VfB konnte diese Phasen nicht effektiv nutzen um sich einen Vorsprung, und damit eine Beruhigung der Nerven, herauszuspielen. Union hat es clever gemacht und ist in diesen Phasen der Unterlegenheit ruhig geblieben und hat den VfB mehr und mehr sein Spiel aufgedrängt und damit aus dem Konzept gebracht. Und je länger Hin- und Rückspiel liefen, desto unsauberer spielte der VfB.

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didiastranger 28.05.2019, 07:45
5. Der VfB wurde

zweimal in Berlin beschissen von den Schiris. Das klare Handspiel des Berliners im Strafraum wie gegen Hertha.Allerdings ist es vielleicht ganz gut für den Club. Aber Schiri Beschiß hat auch schon Dortmund hinnehmen müssen. Die Schiris sind wie eine Mafia. Sie krönen den Meister und die Absteiger. Wie das Land so die Schiri. Beschiß von oben bis unten.

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rosabalou 28.05.2019, 08:09
6. das ist.....

Zitat von didiastranger
zweimal in Berlin beschissen von den Schiris. Das klare Handspiel des Berliners im Strafraum wie gegen Hertha.Allerdings ist es vielleicht ganz gut für den Club. Aber Schiri Beschiß hat auch schon Dortmund hinnehmen müssen. Die Schiris sind wie eine Mafia. Sie krönen den Meister und die Absteiger. Wie das Land so die Schiri. Beschiß von oben bis unten.
.....jetzt aber Satire?? Oder vielleicht doch durch die Vereinsbrille betrachtet? Der VFB war schlicht und ergreifend zu blöd, wie beim Abseitstor, oder zu schlecht.........

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max_mustermann_stgt 28.05.2019, 08:13
7. Selbstüberschätzung

...hat Namen und heißen primär Dietrich und Reschke. Letzter wurde viel zu spät gefeuert und der andere ist hoffentlich auch bald weg. Erst dann kann ein Neubeginn erfolgreich sein. Allerdings sollten die Verantwortlichen auch den Mut haben, sich von altgedienten Spielern zu trennen und den Umbruch zu forcieren. Und ja, rückblickend ist der Vfb zu Recht abgestiegen.

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goliath1980 28.05.2019, 08:22
8. Bin dann wieder im Stadion...

...so wie beim letzten Zweitliga-Aufenhalt ;wenn man denn Karten bekommt ! Die Fans sind das "EISERNE" vom VFB.

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markus.pfeiffer@gmx.com 28.05.2019, 08:30
9. Vielleicht...

Der Abstieg kostet nicht nur rund 24 Mio. an Fernsehgeldern, sondern noch Millionen an weniger Sponsoren- und Zuschauer-Einnahmen; und vermutlich weitere 35 Millionen, weil Atletico angeblich bereit war, 50 Mio für Kabak hinzublättern und ihn jetzt für 15 bekommen kann.

Vielleicht, nur ganz vielleicht, kann der Abstieg auch eine positive Seite haben: Präsident Dietrich dürfte jetzt endlich fällig sein; und wenn sein Nachfolger ein wenig mehr von Finanzen, deutlich mehr von Fußball und um Längen mehr von "Menschenführung" versteht, dann könnte das ein guter Neuanfang werden. Mit Mislintat und Hitzlperger ist man ja so schlecht nicht für die Zukunft aufgestellt. Hitzlsperger wurde ja über Nacht vom Jugendkoordinator und "Reschke-Praktikanten" zu dessen Nachfolger, dafür hat er sich nicht so schlecht geschlagen, in der Situation hätte man mehr falsch machen können.
Insofern: Sollte der Abstieg endlich Herrn Dietrich in den längst verdienten Ruhestand befördern, dann bringt er vielleicht, ganz vielleicht, den verein mittelfristig sogar nach vorne.
Ansonsten ist er einfach nur ein - unnötiges - Desaster.

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