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Abstiegsduell in Nürnberg: Nübel sichert schwachen Schalkern einen Punkt
Timm Schamberger DPA

Eine Halbzeit lang spielte der FC Schalke in Nürnberg wie ein Absteiger. Das Team von Trainer Huub Stevens holte trotzdem einen Punkt - weil Torwart Alexander Nübel mal wieder eine exzellente Leistung zeigte.

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wuermsche 12.04.2019, 22:46
1. Der Elfmeter

hätte wiederholt werden müssen. Es sind mindestens 5 Spieler zu früh reingelaufen. Und wo war der VAR beim ersten Tor der Nürnberger? Diesen VAR muss abgeschafft werden bringt doch nix.

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fpa 13.04.2019, 00:17
2. Das nicht gegebene Tor

Im Stadion hat man es nicht genau gesehen. Hätte Foul sein können, gestrecktes Bein oder vielleicht dir Hand des Torwarts bereits am Ball. Also verlässt man sich auf den Kölner Keller.

Die Fernsehbilder der Zusammenfassung auf Sky sprechen eine ganz andere Sprache. Klares Tor. Genau sieht man es im Kicker, hier im Spiegel, und eigentlich überall. Nur im Kölner Keller hat man das nicht gesehen. Man hätte zumindest den Schiri bitten können, sich das ganze noch mal auf dem Monitor anzuschauen.

So hinterlässt es einen bitteren Nachgeschmack. Man stelle sich nur vor, durch so eine Entscheidung würde Dortmund Meister statt der Bayern. Was dann los wäre.

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hileute 13.04.2019, 00:24
3. @wuermsche

wann haben sie denn das letzte mal einen Elfmeter gesehen, wo nicht mindestens soviele Spieler vorm Schuss im Strafraum waren? Das ist völlig normal, zwar verboten, aber geduldet. Das Problem ist doch dass Behrens in den letzten 3 spielen 2 Elfmeter verbalkert hat, und so steigt man halt ab am Ende, wenn so Chancen nicht reingehen

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spon1899 13.04.2019, 00:48
4.

Zwei, nun ja, hochinteressante Szenen in den Minuten 11 und 43. Schalke ist eben auch ein Wirtschaftsfaktor.

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spon-1169332508199 13.04.2019, 07:37
5.

Der schlechte Schiri pfeift und dann darfs der Keller nicht korrigieren... was für eine Farce

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kodu 13.04.2019, 09:01
6. Die wackeren Nürnberger werden sich fragen...

...was sie den Fußballgöttern wohl getan haben: klares Tor aberkannt, Elfmeter verschossen, der Gegentreffer ein halbes Eigentor...! Am Ende trotz emsigen Bemühens gegen einen erschreckend schwachen Gegner nichts in der Hand. So steigt man ab...leider!

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bcpt8 13.04.2019, 10:00
7.

Zitat von SPON
- Als Nübel einen unabsichtlichen Rückpass von Benjamin Stambouli parierte, entschied der Unparteiische zu Unrecht auf Abseits (11. Minute). Dem Club wurde so die Chance auf die Eroberung des Abprallers im Schalker Strafraum genommen. - Kurz vor der Pause pfiff Kampka ein reguläres Tor von Hanno Behrens ab. Der Kapitän war schneller am Ball als Nübel, spitzelte ihn am Keeper vorbei und schob ins leere Tor (43.). Kampka entschied auf gefährliches Spiel von Behrens - eine Fehlentscheidung. - Richtig lag der Schiedsrichter beim Foulelfmeter in der Nachspielzeit. Nübel hatte Matheus Pereira zu Fall gebracht, doch der 22-Jährige machte seinen Fehler mit einer starken Parade gegen Behrens' Strafstoß wett.
Punkt 1 blieb tatsächlich rätselhaft und konnte auch in der Studiorunde mit Sammer nicht aufgelöst werden.
Nicht ganz so eindeutig als "regulär" bzw. "richtig" sehe ich die beiden anderen Punkte: Nübels zögerliche Reaktion zum Ball könnte auch eine Selbstschutzreaktion gegen Behrens' Heranrauschen mit gestrecktem Bein in Brusthöhe gewesen sein. (FIFA-Regel 12, "Gefährliches Spiel": "...gefährliches Spiel [...] in der Nähe eines Gegners und diesen aus Angst vor einer Verletzung daran hindert, den Ball zu spielen [...] Vergehen, wenn dem Gegner daraus ein Nachteil entsteht.")
Schiedsrichter Kampka hätte statt Abpfeifen der Szene aber wohl besser die VAR-Überprüfung abgewartet.
Und beim Elfer war m. E. nicht aus jeder Videoperspektve klar ersichtlich, dass Nübel den Ball nicht doch berührt hat und Pereira nicht mit Kalkül in die Hände des Keepers hinein zu Fall stolperte.

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tucson58 13.04.2019, 10:03
8. Da stellt sich doch gleich wieder die Frage

...was soll der Videobeweis, wenn man eine solche Schirientscheidung mit dem Tor von Nürnberg.nich korrigiert ?
Es sieht halt mal wieder so aus als ob man S04 in der Liga halten will ,wenn sie es schon selber nicht schaffen .....wie damals beim HSV gegen Karlsruhe .......unglaublich

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bcpt8 13.04.2019, 10:04
9.

Zitat von spon1899
Zwei, nun ja, hochinteressante Szenen in den Minuten 11 und 43. Schalke ist eben auch ein Wirtschaftsfaktor.
Aggressives und hohes Pressing der Schalker zu Beginn ließ sich gut an, schlief aber schon nach kurzer Zeit wieder ein. Ähnliches Strohfeuer nach Seitenwechsel mit einer Eckstoßserie. Aus Standards ergab sich noch am ehesten Torgefahr wie letztlich beim Ausgleichstreffer, nicht Schalke-untypisch. Ansonsten viel Alibigeplänkel im Mittelfeld ohne Risikobereitschaft und zielstrebige Struktur nach vorne (bis auf "hoch und weit, Bruda!"). Und mehr Laufbereitschaft hätte es gebraucht, bei einigen Knappen aber wohl keine sonderlich angesagte Disziplin (mehr). Caligiuri wirkte erschöpft, sein Akku ladebedürftig fürs Rauf- und Runterrasenmähen auf Außen. Somit reicht's dann hinten weder für Fisch (hinzutrabender Zuschauer beim Gegentreffer) noch vorne für Fleisch, bis auf die ein oder andere Ausführung von Standards. Eine erfahrene Stütze wie ihn in Topform bräuchte Schalke aber gerade jetzt.

Ebenso Harit, einstiges Wunderkind mit Talent fürs Kreative bis verzückend Verrückte auf dem Platz. Zwar nie begnadeter Scorer am/im Torraum, aber intelligenter Passgeber im Vorfeld und als schwer einzufangender Techniker Quell für aussichtsreiche Standards. Trotz "Hundert Prozent"-Bekenntnis jüngst zum Verein aber seit Saisonbeginn allenfalls auffällig mit Negativschlagzeilen neben dem Platz. Stagnation bis Rückschritt also im disziplinären Reifeprozess. Embolo als vormaliger Comeback-Heroe nach langer Verletzung leistet sich inzwischen auch ohne nennenswert produktiven Offensivinput zunehmend divenhaftes Catwalk-Posing und majestätsbeleidigte Larmoyanz à la Pogba. Wenn schon kein spielerischer Glanz geboten wird, dürfte gerade auf Schalke das Publikum geerdete Malochermentalität wie bei Burgstaller (trotz seiner Torflaute) eher goutieren.

Schonungslos selbstkritisch immerhin das Fazit von Stevens, Burgstaller und Caligiuri nach dem Spiel, neben Lob für den Gegner.
Punktemäßig waren die Knappen nicht mal schlechter als Bremen, Dortmund, Leverkusen und Frankfurt zu Gast in der Frankenmetropole. Das "Wie" mag jeweils anders ausgesehen haben, darauf aber kommt's womöglich auch für Stevens & Co. beim Kampf um jeden Punkt nun immer weniger an als auf "Hauptsache, dass".

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