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Ärger über Blatter: Politiker bringen Konkurrenzverband zur Fifa ins Spiel
DPA

Drei von vier Deutschen fordern einen Abtritt von Sepp Blatter - wohl vergeblich. Politiker diskutieren nun die Gründung eines Konkurrenzverbandes zur Fifa.

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kai kojote 31.05.2015, 11:23
10.

Aha.. Politiker reden darüber, Korruption ein Schnippchen zu schlagen. Als nächstes gibt die Mafia dann Tipps gegen das organisierte Verbrechen.

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millerntor 31.05.2015, 11:24
11. Eigentlich

eine super Idee.

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cburgdorff 31.05.2015, 11:27
12. Brot und Spiele

Solange es Brot und Spiele gibt, wird es auch keine Änderung am System Fussball geben. Und der DFB wird nichts zu einer Änderung der Verhältnisse beitragen, dazu ist das System Fussball viel zu lukrativ. Vielleicht müssten die Fussballfernsehzuschauer sich dem permanenten Dauerfussball im TV verweigern bevor sich wirklich etwas bewegt. Aber das wird nicht passieren, s. Überschrift.

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Hansjuerg 31.05.2015, 11:28
13. Ach ne

Ja glauben denn die deutschen Politiker tatsächlich sie hätten der FIFA Vorgaben zu machen? Nur weil das in der EU ein bisschen klappt, heisst das noch lange nicht, dass die Welt sich herum kommandieren lässt. Bestes Beispiel ist doch die UN. Dort bringt es Deutschland noch nicht einmal fertig, seine Bezeichnung als "Feindstaat" revidieren zu lassen.

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Hansjuerg 31.05.2015, 11:31
14. Upps

Nicht das es vergessen geht: Wenn deutsche Politiker einen Parallelverband gründen, wird's der Franzl nie bis nach Zürich schaffen.

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river runner 31.05.2015, 11:31
15. Der Forderung zur Gründung eines Konkurrenzverbandes zur Fifa

schließe ich mich an.

Die Europäer müssen die Initiative ergreifen, und können die Lösung des Problems „Fifa“ nicht an die amerkanische Staatsanwalt delegieren.

Eine der Thesen bisheriger SPON-Artikel war. „...Die größte Gefahr droht Blatter aus den USA durch die anstehenden Prozesse ....“

Die Frage, warum die US-Staatsanwälte aus der Ecke kommen, bewegt hier viele.

Die überraschende Anwort des in Rechtsfragen und in der Wissenschaft gebildeten amerikanischen Journalisten Mark Joseph Stern ist:

„FIFA isn’t the culprit—it’s the victim.“
…..............
„...Counterintuitive as it may seem, though, the Justice Department hasn’t alleged that FIFA is a criminal enterprise. Rather, it has alleged that FIFA is the victim of a criminal enterprise—the group of corrupt officials who secured bribes …....“

Dass sich Blatte jetzt selbst als Opfer inszeniert, liegt wahrscheinlich auch daran, dass er und/oder seine Vertrauten sehr schnell die über 150 Seiten umfassende Anklageschrift der Amerikaner gelesen haben.

Um überhaupt tätig werden zu können, vertreten die amerikanischen Staatsanwälte aus Rechtsgründen die Theorie:

Die FIFA ist nicht die Beschuldigte – die FIFA ist das Opfer (FIFA isn’t the culprit—it’s the victim.)

In anderen Worten: Das Interesse der USA ist nicht die Gründung eines neuen Fussballverbands:

Es rettet uns kein höhres Wesen aus den USA, die Europäer müssen selbst den Anfang machen und als erstes einen neuen Verband gründen, um den bisherigen Verband Fifa rechtlich und wirtschaftlich ins Leere laufen zu lassen

Als Literatur siehe Erklärungen zu den Hintergründen der US-Anklageschrift in "Slate":

Mark Joseph Stern

The Brilliant Legal Strategy Behind the FIFA Bust

FIFA isn’t the culprit—it’s the victim.


http://www.slate.com/articles/news_and_politics/jurisprudence/2015/05/fifa_bust_legal_strategy_the_department_of_justice _is_using_rico_to_save.html

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M. N. 31.05.2015, 11:33
16. Beckenbauer sagt, das ganze (Fifa-)System ist krank....

....wenn dem so ist (und als ehemaliges Fifa-Exekutiv-Mitglied muss er es schließlich wissen) kann und muss es zu einer Neugründung eines solchen Fußballverbandes kommen, der von vornherein so strukturiert ist, dass ein höchstmögliches Maß an Transparenz gewährleistet ist.

Ein solcher Verband muss nicht von Beginn an Welt umspannenden Charakter haben. Aber er kann es, sofern sich einzelne Staaten (bzw. Fußballverbände) diesem anschließen mögen.
Wichtig ist, dass ein solcher Verband sich bzw. seinen Mitgliedern Regeln vorgibt, die hohe Strafen für den Fall von Korruption jedweder Art vorsieht, mit der Konsequenz bis hin zum Ausschluss.

Nur dann kann ein Verband erfolgreich sein.
Die Sponsoren und die Politik werden folgen und im Laufe der Zeit immer mehr einzelne Landesverbände bis hin zu ganzen Kontinentalverbänden.
Das Finale Bild wird sein, dass Herr Blatter nach seiner elften Wiederwahl in seinem Fifa-Turm hockt und sich noch immer in seiner Eigenschaft als Saubermann auf die kleinen Schultern klopft.

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Mindrock 31.05.2015, 11:38
17. das kann doch auch keiner mehr wirklich wollen

Zitat von Hansjuerg
Nicht das es vergessen geht: Wenn deutsche Politiker einen Parallelverband gründen, wird's der Franzl nie bis nach Zürich schaffen.
Neben dem sehr guten Vorschlag von Lambsdorff doch ein weiterer positiver Nebeneffekt.

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wilfriedschultz 31.05.2015, 11:38
18. Man sollte sich nicht über die Realitäten täuschen -

auch Deutschland ist Blatter-Land, was die maßgeblichen Funktionäre und Entscheider angeht und Spanien sowieso.

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1besserwisser1 31.05.2015, 11:41
19.

Nur weil Europa die Wahl verloren hat, ist die FIFA plötzlich die korrupteste Organisation weltweit?! Ich weiß nicht was deutsche Politiker überhaupt damit zu tun haben? Jedenfalls geht es bei der FIFA nicht um Steuern sondern um Werbeeinnahmen und damit fallen die Politiker aus der Diskussion raus. Die FIFA ist der Weltverband des Fußballs und nur weil sich da ein paar Leute in die eigene Tasche arbeiten ist das noch lange kein Staatsdrama. Das würde ja bedeuten das jeder Politik Wirtschaftswechsel korrupt wäre und damit eine Straftat mit Haftstrafe(Koch, Pofalla etc. etc.)
Aus der Sicht der armen Fußballländer ist die FIFA ein Engel weil sie den Armen gibt und nicht den Reichen. Achso übrigens?! Wieso gewann eigtlich die BRD die WM Vergabe 2006, obwohl die sicher nach Südafrika gehen sollte?! 8 Jahre nach der Frankreich WM war Europa doch gar nicht dran. Blatter und das Exkomitee waren alle für Südafrika. Komisch das BRD dennoch eine Stimme Vorsprung hatte?
Das stinkt nach Schmierei.

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