Forum: Sport
Amstrong-Entscheidung der UCI: Ohne Ausweg
REUTERS

Vorgeführt von der US-Anti-Doping-Agentur, beugt sich der Radsport-Weltverband endlich den Fakten - und erkennt Lance Armstrongs Tour-Titel ab. Um im Anti-Doping-Kampf Ernst zu machen, müsste die UCI aber eine ganz neue Härte zeigen - vor allem gegen sich selbst.

Seite 1 von 3
Wunderläufer 22.10.2012, 13:50
1. Neustart?

McQuaid sagte mir, er hätte es lieber gesehen, wenn ich die Dinge anders geregelt hätte", so Jaksche
Sollte allein schon dieser Vorwurf zutreffen, dann müsste McQuaid mitsamt seiner Kollegen mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt werden: ein Neuanfang KANN nur mit unbelastetem Personal erfolgen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Vergil 22.10.2012, 13:53
2.

Zitat von sysop
Vorgeführt von der US-Anti-Doping-Agentur, beugt sich der Radsport-Weltverband endlich den Fakten - und erkennt Lance Armstrongs Tour-Titel ab. Um im Anti-Doping-Kampf Ernst zu machen, müsste die UCI aber eine ganz neue Härte zeigen - vor allem gegen sich selbst.
Das klingt alles nach sehr viel Korruption.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Willi Wacker 22.10.2012, 13:58
3. ein Versöhnungsvorschlag

Zitat von Wunderläufer
McQuaid sagte mir, er hätte es lieber gesehen, wenn ich die Dinge anders geregelt hätte", so Jaksche Sollte allein schon dieser Vorwurf zutreffen, dann müsste McQuaid mitsamt seiner Kollegen mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt werden: ein Neuanfang KANN nur mit unbelastetem Personal erfolgen.
die tauschen mit dem Personal der Fifa.
Die neuen Anforderungen an das Arbeitsprofil dürften sich ähneln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rudolf_mendt 22.10.2012, 14:08
4. Exit...Stage Left

Verlogen, verfilzt und am Ende werden die Bauern geopfert.

Man müsste mehr essen können...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bartali 22.10.2012, 14:29
5. Objektivität

Im Falle von McQuaid und Jaksche muss man objektiverweise schon sagen, dass McQuaid mit "Dinge anders regeln" gemeint hat, dass Jaksche nicht erst einen Exklussiv-Deal mit der Süddeutschen hätte vereinbaren sollen und sich dann - als sich herausstellte, dass sein Plan nicht aufging - an die UCI gewendet hat. Auf eine Kronzeugenregelung zu beharren, obwohl er sein Wissen über die Tatsachen zunächst kommerziell genutzt hat, bevor er sich der zuständigen Institution gestellt hat, mag seine Gründe (mangelndes Vertrauen in UCI, Existenzängste) gehabt haben. Es ist aber nachvollziehbar, dass die UCI dieses durchsichtige Manöver nicht glücklich gemacht und deshalb sich so geäussert hat. Da etwas anderes hineinzuinterpretieren ist gewagt. Man darf schliesslich auch nicht vergessen: gedopt hat Jaksche und nicht Pat McQuaid.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Starmoon 22.10.2012, 14:35
6. Welche Bauern?

Kommentar Rudolf: Bauernopfer. Sie meinen doch wohl nicht Lance Armstrong. Hier gibts keine Bauern. Die sind als Opfer nämlich ahnungslos. Im Falle Lance gibt es nur Wissende. Vom König runter bis zum Wasserträger. Der Radsport ist das Opfer, selbsterwählt, in vollem Ornat aufs Schaffot.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
anton_otto 22.10.2012, 14:52
7. Doping freigeben!

Am besten wäre es wahrscheinlich, man würde sämtliche "Hilfsmittel" freigeben. Dann hätte diese ganze Herumlügerei endlich ein Ende. Armstrong war ja bei weitem nicht der erste radelnde Dopingsünder und wird mit Sicherheit auch nicht der letzte sein. Dafür geht es einfach um zu viel Geld.

Außerdem würde dann "Waffengleichheit" zwischen den Teams herrschen. Wer dann tot vom Rad fällt, hat eben Pech gehabt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HBundy 22.10.2012, 15:11
8. Vorschlag zur Güte

Man sollte einfach Doping im Radsport zulassen und die Teamärzte mit aufs Siegertreppchen lassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nocheinforist 22.10.2012, 15:18
9. Nicht freigeben!

Die vom User anton_otto geäußerte Idee taucht in diesem Zusammenhang ja häufiger auf und ist im Grundgedanken auch nachvollziehbar, führt aber leider in die falsche Richtung, weil sie zur Konsequenz hätte, dass ein Sportler, der sich gegen Doping entscheidet, auch keinerlei Chance hätte, etwas zu gewinnen. Das mag im Radsport sowieso schon so gewesen sein, aber dann muss man diesen Teufelskreis durchbrechen, nicht fördern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3