Forum: Sport
Analyse zu HSV-Finanzlage: Es ist noch Geld da
Alex Gottschalk/ DeFodi/ imago images

Trotz des Abstiegs aus der Bundesliga hat sich der hochverschuldete HSV zuletzt wirtschaftlich stabilisiert. Aber kann der Klub ein weiteres Jahr Zweite Liga verkraften?

Seite 1 von 4
nofake 20.05.2019, 19:32
1. Überschrift und Text stehen sich diametral gegenüber

Was ist das für ein wirtschaftlich Desaster ? Alle "Verbesserungen" werden von einem Milliardär gesteuert und finanziert. Die Anleihe von Fans (bis zu 500.000 Euro!) kann nicht ausgegeben werden...
Hat der HSV nichts verstanden, nichts dazu gelernt? Wie wäre es mit der Analyse, wie kleinere Vereine sich über Wasser halten. Auf diese Art und Weise wird sich das Mitleid mit dem verpassten Aufstieg sehr in Grenzen halten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
radbodserbe 20.05.2019, 19:47
2. Also wirklich beruhigen kann einen das alles nicht gerade

Klingt irgendwie nach letztem Strohhalm, wenn man bei 30% Einnahmen aus dem Spielbetrieb fest davon überzeugt ist, mehrere Jahre Zweitklassigkeit mit einer konkurrenzfähigen Mannschaft bei der Finanzlage und ungrwissem Zuschauerzuspruch locker überstehen zu können.
Man kann sich auch nur begrenzt am Personal und Einrichtungen kaputtsparen und eine noch weitere Abhängigkeit von Kühne lässt nun auch nichts Gutes für die Zukunft hoffen.
Wie viel Geld kosten eigentlich heute noch die ehemaligen Trainer und Funktionäre pro Jahr ?
Quo vadis HSV ?
Hoffen wir nicht zuletzt für "Uns Uwe", das der HSV nicht völlig abstürzt und seine Vorhaben finanziell greifen.
Mir würden die Zweitligaderbys in Hamburg fehlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aggro_aggro 20.05.2019, 19:59
3. Kühner Plan

Der HSV hat Potential, vom wirtschaftlichen Umfeld in der Stadt Hamburg, vom Stadion, von der Anzahl der regionalen, nationalen und internationalen Fans, von der Tradition und von der weltweiten Bekanntheit.
Kühne hat Geld, Milliarden, die miese Soituation ermöglicht ihm immer mehr Anteile zu übernehmen und damit genug Einfluss zu erlangen um einen tatsächlich langfristigen Plan zu verfolgen. So etwas wie in Leipzig sollte mit ein paar Millionen Liquidität und vor allem der Aussicht auf Erfolge zu machen sein.
Dazu muss man eben mal 30 junge, talentierte und günstige Spieler langfristig binden und dann mal drei oder vier Jahre spielen lassen. Einzelne "Stars", die Erstligagehälter kassieren können nicht den Aufstieg ermöglichen und sorgen im Misserfolgsfall nur für miese Laune.
30 Mal Jan-Fiete und 20 von denen können scheitern ohne dass die Fans ausrasten oder der Verein pleite geht. So gut war der Arp ja nun nicht, dass es ihn nur einmal gibt xD

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Teutonengriller 20.05.2019, 20:04
4. Ach so

Zitat: „Aus dem Umfeld des Vereins heißt es, man könne auch problemlos mehrere Jahre in der zweiten Bundesliga spielen, ohne vor dem wirtschaftlichen Aus zu stehen.“

Die lernen es nicht,oder? Großkotzig wie immer. Mit so einer Einstellung würde ich da keinen Cent investieren und ob die Fans unter dieser Prämisse Anleihen gezeichnet hätten? HSV ist mittlerweile ein Synonym für „große Fresse, nix dahinter“

Beitrag melden Antworten / Zitieren
humble_opinion 20.05.2019, 20:17
5. Same procedure as last years?

Interessant wäre bei der Finanzanalyse noch gewesen, den Etat des Vorstandes und sonstigen Führung zu erfahren. Da sonnen sich - aus Fan-Sicht betrachtet - noch zu viele Leute mit vermutlich sehr ordentlichen Gehältern im ehemaligen Glanz des Vereines. Legen diese denn auch Hand an das eigene Einkommen wie an die Spielergehälter? Denn Erfolgsprämien können sie nun wirklich nicht für sich geltend machen, was die ganzen letzten Jahre betrifft.

Eher auch beunruhigend ist, dass jetzt kräftig auf dem Transfermarkt gehandelt wird, bevor ein Trainer passend zu Verein und Situation ein Konzept erarbeitet hat und somit eine reale Vorstellung, welche der vorhandenen Spieler dafür geeignet sind und wo noch ergänzt werden müsste. Ansonsten haben wir die gleiche Situation wie in den letzten Saisons: "Hier Trainer, das ist deine Mannschaft. Wir erwarten, dass du damit aufsteigst/nicht absteigst. Geld für Verpflichtungen, die du gern hättest, ist leider keines mehr da.". Und wie 'erfolgreich' dieses Vorgehen war, durften wir ja alle mit ansehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sal.Paradies 20.05.2019, 20:36
6. Wenn SPON dem HSV diese "Zahlen" abnehmen möchte..

bitte schön. Bei all diesen Jubelmeldungen erinnere ich mich an den "Neuen Markt". Da machten auch von der Presse hochgejazzte Kltischen Verluste ohne Ende, wurden aber denoch immer höher bewertet und auf Nachfrage, wie lange das noch gut gehen kann wurde Gebetsmühlenhaft gesagt, wir sind vollkommen liquide und könnten noch Jahre so weiter wirtschaften. Sorry Leute, aber mir kommt das einfach nicht mehr glaubhaft vor, denn egal wie schlecht der HSV wirtschaftet und einen Trainer nach dem anderen bezahlt+auslöst, scheint der Club nur so in Geld zu schwimmen und wenn es dann doch mal rigend wie eng wird, kommt mit Hr.Dr.Kühne der fiskalische Zauberstab, der noch jede Wunde zu heulen vermag? Wie blöd muss man sein, um einen Satz "Wir können so noch "Jahre" weitermachen" zu glauben? Zwei Spieler kosten "25%" des jährlichen Etats und diese Mühlsteine, die den Club jeden Monat mehr belasten, bekommt man nicht vom Hals. Aber sonst ist alles gut und dem HSV scheint das Tafelsilber (Alu wäre besser als Beschreibung) niemals auszugehen? Fein, dann klatschen wir jetzt alle in die Hände und fragen uns, warum alle anderen Vereine so blöd sind Geld aufzutreiben? In Hamburg jedenfalls scheint es wahrhaftig auf der Straße zu liegen und muss nur noch aufgehoben werden. Prost!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
totalausfall 20.05.2019, 21:13
7. Hä??

Beruhigt mich ja, dass ich nicht der einzige bin der mit dem Artikel Probleme hat!

Schulden in Höhe von roundabout 100% des Eigenkapitals, den eigenen Laden sukzessive verkaufen und Bettelaktien ( "Fananleihen") ausgeben um den Kader zu bezahlen, der trotz Gehaltsobergrenze wohl zu teuer ist. On top noch Millionengeschenke von Kühne notwendig.

"Es ist noch Geld da"

Aha!

"Aus dem Umfeld des Vereins heißt es, man könne auch problemlos mehrere Jahre in der zweiten Bundesliga spielen, ohne vor dem wirtschaftlichen Aus zu stehen."

Ja, wahrscheinlich noch 2 Jahre. Dann hat man nichts mehr zum verhökern und selbst der größte HSV Fan kauft nicht jedes Jahr neue Fananleihen!
Zu mal der HSV seine Fans ja auch schon verarscht hat vor 2 Jahren. Als man Fananleihen rausgab zur "Finanzierung der Jugendarbeit", stattdessen aber den Profi-Kader damit bezahlt hat, der zeitgleich Leistungen abgeliefert hat, die ein Schlag ins Gesicht der Zuschauer waren!
Aber Fans sind halt leidensfähig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cave68 20.05.2019, 21:19
8. ich werde

wohl nie verstehen,wie man ein Stadion als Sicherheit für irgendetwas hernehmen kann.
Im Worst Case wäre doch der einzigste Abnehmer und Käufer des Stadions die (meist eh schon klamme)Stadt.
Also was nützt mir beispielsweise mein Haus als Sicherheit,wenn es aufgrund der Grösse und ungünstiger Lage oder mangelnder Verwendung für potentielle Käufer nie den Marktwert erlösen kann...

Selbigen Fehler hat man schon in Kaiserslautern gemacht...ebenso mit der Anleihe...und noch einer Anleihe um die alte Anleihe abzuzahlen...und dann die nächste Anleihe und so weiter...

Im Endeffekt ist dies nur ein Spiel auf Zeit und ein Warten auf wieder goldene Zeiten.
Nur zu dumm,dass mittlerweile viel zu viele Vereine auf absehbare Zukunft darauf verdammt sind...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HerrPeterlein 20.05.2019, 21:24
9. Schlecht recherchiert

Jetzt kommen die HSV-Hasser und die ganzen Kühnesprüche, aber der Artikel strotzt nur so vor Fehlern.
Es wurde von einem Minus von bis zu 20 Mio. € bei einem Aufstieg und ohne Erfolg im Pokal gerechnet.
Durch den verpassten Aufstieg und den Zusatzeinnahmen fällt das Minus diese Saison deutlich geringer aus.
Der Verein hat mit den Fehlern der Vergangenheit zu kämpfen, aber auch hier laufen Verträge aus und die Neuzugänge sind relativ günstig. Gleichzeitig werden schon seit Jahren Schulden getilgt, unter anderem jedes Jahr 4 Mio. € aus einem Darlehen über 40 Mio. €, Stand jetzt noch 32 Mio. €. Diese Zahlen sind bekannt und werden direkt vom HSV veröffentlicht. Die 2. Liga ist hart, aber der Verein kann sie stemmen. Mit einem Einbruch von 50% der Zuschauerzahlen zu rechnen, warum? So wird ein Problem suggeriert, welches nicht real ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4