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Analyse zu HSV-Finanzlage: Es ist noch Geld da
Alex Gottschalk/ DeFodi/ imago images

Trotz des Abstiegs aus der Bundesliga hat sich der hochverschuldete HSV zuletzt wirtschaftlich stabilisiert. Aber kann der Klub ein weiteres Jahr Zweite Liga verkraften?

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websmile33 20.05.2019, 23:13
20. Unerlaubte Beihilfen

Faktisch gesehen hat Scheich Kühne zig Millionen in den Verein gesteckt ohne Gegenleistung. Es wurden Schulden erlassen, angebliche Gewinnmodelle gecancelt und der HSV mit Geld gemästet wie PSG. Währenddessen gehen wirtschaftlich arbeitende Vereine ohne Sugar Daddy den Bach runter wenn sie probieren ihre Spieler auf HSV Niveau zu bezahlen. DFB und DFL schauen seit Jahren zu wie ein Oligarch den Wettbewerb noch mehr verzerrt als Red Brause heute. Das sagt viel aus über den Zustand des DFB und unserer ehrlichen Gesellschaft lol

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aggro_aggro 20.05.2019, 23:41
21. Vergleich

Zitat von jk1!
Das Brausemittelkombinat hat weder wahllos noch günstig junge Talente verpflichtet. Es gab nie einen deutschen Zweitligisten, der mehr Ablösen gezahlt hat als RB!
Es geht ja nicht um wahllos und billig, sondern um sinnvolle Investitionen mit vorhandenen Milliardärssponsoren.
RB Leipzig hat gute Spieler gekauft, die den Verein aus der Regionalliga in die Champions League geführt haben und danach mit Gewinn wieder verkauft wurden.
Dafür hat Red Bull ungefähr so viel Geld investiert wie Kühne in Hamburg (rund 100 Mio Euro).

Dafür macht Leipzig jetzt Gewinn, spielt Champions League und hat einen Kader-Marktwert von 400 Millionen.

Ist schon besser gelaufen als in Hamburg.

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!!!Fovea!!! 21.05.2019, 07:04
22.

Zitat von restoff
Aber in Hamburg werden sie wieder einen überbezahlten Kader vorweisen und auf Teufel komm raus aufsteigen wollen. Konsequent wäre es sich von den ganzen Altlasten zu trennen (spieler wie hunt, holtby, papadopulus, Lasogga, Wood müssen weg) und dann, mit einem guten, innovativen Trainer, einen jungen Kader mit Potential zusammenstellen. Als Ziel Aufstieg 2021 ausgeben. Das würde dem Chaosclub mal gutun!
Klar, und die jungen Talente, wie Fiete Arp, werden dann ganz schnell von den Bayern weggekauft...

Oder wie bei Darmstadt 98, lauter "gescheiterte Existenzen", die mal den Aufstieg schaffen und dann ganz schnell mal auf ihre letzten Tage woanders mehr Geld machen, was bringt das also alles einem Verein, wenn er kein Geld locker macht um Talente oder Profis an sich zu binden?!

Oder wie sagte es Freddi Bobic (SGE) so treffend: " Wir liefern die Talente für die anderen Vereine"...

Noch Fragen?

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hoppelkaktus 21.05.2019, 08:40
23. Kohle allein tut's nicht

Es ist also noch Zaster übrig, droben im Norden. Fein wäre es, wenn außerdem noch etwas echte Idee hinzugefügt würde. Wenn's weiter geht wie bisher beim HSV, erleben wir vermutlich einen einstmals großen Verein, der lange verweilen wird in der Zweitklassigkeit.

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mantrid 21.05.2019, 08:45
24. HSV - auf dem Weg der Besserung

Dem HSV wird es allein schon deshalb besser gehen, weil mehrere Verträge mit Spielern auslaufen, die sehr hohe Gehälter bezogen haben. Im Pokal hat man bis zum Halbfinale durchgehalten, was finanziell lukrativ war. Die Verkäufe von Kostic und Santos dürften einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag in die Kasse spülen. Dem HSV schadet es ganz sicher nicht, mit einem kleineren Etat auskommen zu müssen. Vereine wie Freiburg, Mainz oder Augsburg machen das bei guten sportlichen Erfolg seit vielen Jahren. Dortmund stand vor einigen Jahren finanziell noch viel schlechter da.

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sekundo 21.05.2019, 08:45
25. Kleiner Hinweis:

Zitat von totalausfall
Beruhigt mich ja, dass ich nicht der einzige bin der mit dem Artikel Probleme hat! Schulden in Höhe von roundabout 100% des Eigenkapitals, den eigenen Laden sukzessive verkaufen und Bettelaktien ( "Fananleihen") ausgeben um den Kader zu bezahlen, der trotz Gehaltsobergrenze wohl zu teuer ist. On top noch Millionengeschenke von Kühne notwendig. "Es ist noch Geld da" Aha! "Aus dem Umfeld des Vereins heißt es, man könne auch problemlos mehrere Jahre in der zweiten Bundesliga spielen, ohne vor dem wirtschaftlichen Aus zu stehen." Ja, wahrscheinlich noch 2 Jahre. Dann hat man nichts mehr zum verhökern und selbst der größte HSV Fan kauft nicht jedes Jahr neue Fananleihen! Zu mal der HSV seine Fans ja auch schon verarscht hat vor 2 Jahren. Als man Fananleihen rausgab zur "Finanzierung der Jugendarbeit", stattdessen aber den Profi-Kader damit bezahlt hat, der zeitgleich Leistungen abgeliefert hat, die ein Schlag ins Gesicht der Zuschauer waren! Aber Fans sind halt leidensfähig.
Das englische Wort roundabout bedeutet nicht
ungefähr oder etwa sondern Kreisverkehr!!

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kopi4 21.05.2019, 09:07
26. Wenn du meinst es geht nicht mehr...

...kommt irgendwo ein Lichtlein her. Ich seh den HSV in derselben Lage wie Köln 2013: Abstieg, im ersten Jahr Aufstieg verpaßt, Schulden und wenig Hoffnung. Dann kam Peter Stöger der mit seiner Art den Umschwung einleitete. Kleiner Tipp: Stöger ist momentan ohne Job....

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jk1! 21.05.2019, 09:25
27. Wenn es nicht um wahllos und billig geht,

Zitat von aggro_aggro
Es geht ja nicht um wahllos und billig, sondern um sinnvolle Investitionen mit vorhandenen Milliardärssponsoren. RB Leipzig hat gute Spieler gekauft, die den Verein aus der Regionalliga in die Champions League geführt haben und danach mit Gewinn wieder verkauft wurden. Dafür hat Red Bull ungefähr so viel Geld investiert wie Kühne in Hamburg (rund 100 Mio Euro). Dafür macht Leipzig jetzt Gewinn, spielt Champions League und hat einen Kader-Marktwert von 400 Millionen. Ist schon besser gelaufen als in Hamburg.
warum schreiben Sie denn, " man müsse mal eben 30 junge Spieler verpflichten?"

Im übrigen hat Leipzig keine Mannschaft in der Regionalliga zusammen gestellt, die dann in die Bundesliga durchmarschiert ist.
Man hat zugegeben unter Rangnick eine klare Idee von Transfers bekommen. Bis zum Aufstieg in die Bundesliga war man aber immer der Verein, der allen anderen budgetär um Galaxien voraus war.
Mit einem Investment von 100 Millionen kommt man übrigens lange nicht hin:
Die Schulden von RB Leipzig bei Besitzer Red Bull sind deutlich gewachsen. Das geht aus dem Geschäftsbericht für das Jahr 2017 hervor. Demnach stiegen die Verbindlichkeiten des sächsischen Bundesligisten bei der österreichischen Getränkemarke von 2016 auf 2017 um 51 Millionen Euro.
2016 waren es 83,2 Millionen Euro, 2017 waren es 134,2 Millionen. Das Eigenkapital betrug zum 31. Dezember 2017 laut Geschäftsbericht 5,6 Millionen Euro.
Da sind die Zahlungen als Sponsor für Trikotwerbung, Bandenwerbung u.a. übrigens nicht eingerechnet...

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troy_mcclure 21.05.2019, 10:05
28.

Zitat von restoff
Aber in Hamburg werden sie wieder einen überbezahlten Kader vorweisen und auf Teufel komm raus aufsteigen wollen. Konsequent wäre es sich von den ganzen Altlasten zu trennen (spieler wie hunt, holtby, papadopulus, Lasogga, Wood müssen weg) und dann, mit einem guten, innovativen Trainer, einen jungen Kader mit Potential zusammenstellen. Als Ziel Aufstieg 2021 ausgeben. Das würde dem Chaosclub mal gutun!
Sie scheinen mir weit entfernt vom Geschehen um den HSV zu sein.
Genau das passiert doch seit geraumer Zeit.
Die Verträge Holtbys und Lasoggas werden nicht verlängert, Wood soll eine Vertragsauflösung schmackhaft gemacht werden.
Hunt und Papadopoulos werden wohl bleiben.
Einen jungen Kader hatte der HSV übrigens schon in dieser Saison, ich nenne nur mal diese Spieler (ein Großteil davon Stammspieler):
Pollersbeck:24
van Drongelen: 20
Bates:22
Jung:24
Vagnoman: 18
Janjicic: 20
Özcan:21
Jatta:21
Wintzheimer: 20
Narey:24

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sekundo 21.05.2019, 10:27
29. Pfeifen im dunklen Wald

Zitat von mantrid
Dem HSV wird es allein schon deshalb besser gehen, weil mehrere Verträge mit Spielern auslaufen, die sehr hohe Gehälter bezogen haben. Im Pokal hat man bis zum Halbfinale durchgehalten, was finanziell lukrativ war. Die Verkäufe von Kostic und Santos dürften einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag in die Kasse spülen. Dem HSV schadet es ganz sicher nicht, mit einem kleineren Etat auskommen zu müssen. Vereine wie Freiburg, Mainz oder Augsburg machen das bei guten sportlichen Erfolg seit vielen Jahren. Dortmund stand vor einigen Jahren finanziell noch viel schlechter da.
Solange das Personal in der Führungsetage
des Klubs nicht rigoros ausgewechselt wird,
kommt der HSV nicht wieder auf die Beine.
Der große Blender Bernd Hoffmann gehört zu
denjenigen, die den Verein in die jetzige Lage
gebracht haben. Wirtschaftlich und sportlich
fehlt es nach wie vor an Kompetenz. Und
dann kommt noch der Herr Kühne ins Spiel.
Der Mann investierte sehr viel Geld, nach
dem Motto: Mit allen Mitteln nichts erreicht!!

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