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Ancelotti-Aus beim FC Bayern: Eine Entfremdung
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Carlo Ancelotti gilt als Coach, der ein Händchen hat für ein Team, auch hochkapriziöse Spieler. Nach der Entlassung redet Bayern-Präsident Hoeneß nun vom "Feind im Bett". Was ist da passiert?

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tpk 28.09.2017, 21:53
1. Bin absolut kein Fußballexperte

aber bei dem hatte ich das Gefühl, dass der strategisch sehr dürftig besaitet war. Der hat seine Leute auf den Platz gestellt und dann gehofft, dass die schon das Richtige machen.

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Papazaca 28.09.2017, 21:56
2. 5 wichtige Spieler lehnten Ancelotti zuletzt ab

Die Konsequenz war, das Ancelotti diese Spieler in Paris nicht aufstellte. Dann folgte die Pariser Klatsche. Die Konsequenz war dann Ancelotti's Ende, denn die 5 Spieler wollten die Bayer-Bosse dann doch nicht rauswerfen.
dann schon lieber den Trainer, von dem sie scheinbar auch nicht überzeugt waren.

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grtb65 28.09.2017, 22:37
3. Tja, was ist da passiert ...

lieber Spiegel-Autor? Da hat einer der erfahrensten Trainer in der Branche, der es zudem noch "gut kann" mit Stars in Madrid, Paris und was-weiss-ich-noch-wo, sich dazu entschlossen, nachweislich gute und erfahrene Spieler auf der Bank schmoren zu lassen und hat dann "überraschenderweise" mit seiner B-Elf verloren. Warten wir mal ab, wo Herr Ancelotti demnächst landet und dann sieht man die "unverständliche" Aufstellung vielleicht in einem anderen Licht ... Der Mann ist kein Anfänger - der wusste genau was er tat! In der Zwischenzeit muss natürlich das FCB-Management wieder als Sündenbock herhalten. Lieber FCB: Glückwunsch zur Fähigkeit, eine notwendige Entscheidung zeitnah zu treffen - und nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist!

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Europa! 28.09.2017, 22:39
4. Ein Paradigmenwechsel ist fällig

Geld schießt keine Tore - und ist auch keine Garantie für eine gute Trainerleistung. Der FC Bayern ist gut beraten, sein Geld in Spieler und Jugendarbeit zu investieren, statt in ausgelaugte alte Trainer wie Ancelotti und Guardiola, die ihren verwelkten Lorbeer verzehren.

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B12Mary 28.09.2017, 22:51
5. Alles Ade?

In der jetzigen Zeit sollte auf dem Feld ein 9 bis 11 km-Lauf normal sein und das zudem auch noch in Zeiten eines
100 m-Läufers. Was ich gesehen habe, war ein seltsames Stochern gegen laufstarke Gegner. Sicherlich war auch etwas Pech dabei. Nur dem Trainer zu unterstellen, das er dem Ergebnis geholfen hat, ist auch nicht richtig. Ein diffuser Geschmack bleibt trotzdem.

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widower+2 28.09.2017, 22:55
6. Als Trainer

Als Trainer muss man stets eine Balance zwischen den guten und den weniger guten Spielern im Kader finden. Das gilt spätestens ab der E-Jugend von Kleinkleckersdorf. Man muss die weniger Guten halbwegs bei Laune halten und darf einen riesigen Fehler nicht begehen: Die guten Spieler zu verärgern. Dann sind die im Fall von Kleinkleckersdorf weg, oder spielen im Fall von Bayern gegen den Trainer, sofern der sie nicht auf die Bank setzt.

Zuweilen wollen die "Startrainer" nicht einmal die absoluten Basics verstehen, die für alle Mannschaften gelten.

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wrzlbrnft 28.09.2017, 23:12
7. Schuld ist immer der Trainer

Und auch einfacher loszu werden als die Spieler. Aber wesentlich wichtiger wäre, dass sich einmal der Vorstand hinterfragt: War die Wahl von Andreotti richtig? Ist es sinnvoll in eine Saison mit solch miserabler Vorbereitung zubgehen? Braucht es nicht auf jeder Position‑ auch beim Torwart‑ eine hervorragende Zweitbesetzung?

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ceasar56 28.09.2017, 23:49
8. Bewerbungsschreiben

Die Aufstellung gegen Paris war ein deutliches Bewerbungsschreiben zur Entlassung. Oder man kann auch sagen eine eindeutige Provokation mit dem Subtext:"Ich will nicht mehr". Gegen den besten Sturm der Welt Hummels raus zu lassen, war doch ein Witz. Und das wußte auch Ancelotti. Und jetzt? Tuchel? Wäre der nächste Fehler.

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tanriverdi 29.09.2017, 00:14
9. Wer sind denn die Fünf?

Robben, Ribery, Hummels, Boateng und Müller? Oder wer?

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