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Angriff auf RB-Fans: Polizei sucht Täter, Leipzig die Normalität
REUTERS

Mit Videoaufnahmen will die Dortmunder Polizei die Angreifer vom Samstag rund um das Spiel gegen RB Leipzig ausfindig machen. Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl will das Thema schnell abhaken.

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MKAchter 07.02.2017, 15:15
1. Unnormal

Aha; nun sucht RB also die Normalität...

Die letzten Jahre ihres Aufstieges, der gekennzeichnet war durch unglaubliche Exotenstellung, ja, vom Verband hingenommener Wettbewerbsverzerrung (u.a., als neuer "Verein" ca. 70 - 80% der Transfersummen der gesamten 2. Liga ausgeben zu können und dürfen...) - da hatte man es noch nicht so sehr mit der "Normalität".

Auch jetzt gibt es noch vieles, etwa die Eigenschaft als faktisches Konzernunternehmen, verbunden mit dem Umstand, dass man in diesem "Verein" eigentlich nicht Mitglied (eher nur: Kunde) werden kann... was recht unnormal ist.

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Nr.001 07.02.2017, 15:24
2. Der ewige Krieg der Dumpfen

Was ist zu erwarten von einem "Sport", der längst nur noch am Rande ein solcher ist? Quadratschädel ohne Perspektiven aber mit umso mehr Schubladendenken rotten sich zusammen und benutzen die Plattform des Fußballs, um sich darüber ein Profil zu geben, der eigenen Nulllinie zumindest irgendeinen Ausschlag zu geben.

Also wird in schier animalischer Reflexhaltung die jeweils andere Gruppe als unwürdig, ja lebensunwert angesehen. Die Gegenseite macht genau das Gleiche und fertig ist der hochbrutale Kindergarten. Eine Art blutiger Kampf um Schaufelchen und Eimerchen.

Fakt ist aber, dass auch diese Ultrafans ein Wirtschaftsfaktor sind, die ihre Wohnhöhlen zu gerne mit allerlei überteuerter Fanware aus Fernost auskleiden. Zudem ist es mit großen Kosten verbunden, umfassend gegen die Armeen der Dumpfschädel vorzugehen. Und so stolpert man von Fall zu Fall, dabei wäre hartes Durchgreifen auf Dauer notwendig und keine ständigen Einzellösungen.

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urach 07.02.2017, 15:27
3. Stadionverbot & Zuschauer-Ausschluss

Selbstverständlich muss es ein Studioverbot mindestens für diese Saison für die Täter geben. Und Dortmund sollte mit Zuschauer-Ausschluss bestraft werden. Damit auch die Nichtbeteiligten merken, was sie davon haben, wenn sie die Täter schützen.

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steellynx 07.02.2017, 15:32
4. @MKAchter

Und was hat all das damit zu tun, dass einige "Traditionalisten" unschuldige Menschen (und Kinder!) mit Flaschen und Steinen bewerfen? Man darf ja gegen RB sein, aber das geht auch ohne Gewalt. Anscheinend kriegen aber ganz speziell Dortmunder Fans das absolut nicht hin, ob nun Hoffenheim oder nun RB. Als notierte AG, wohlgemerkt. Und ganz nebenbei prägen solche Chaoten das allgemeine Bild des pöbelnden Fußballfans. Herzlichen Glückwunsch, eine Glanztat!

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Setra22 07.02.2017, 15:33
5. Regionalliga

Schickt den BVB dorthin zurück in der nächsten Saison. Sie sollen sich wieder hoch kämpfen. Tippeltappeltour
Und von wegen nur wenige. ... Wer das glaubt, glaubt auch an den Klapperstorch.

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Pela1961 07.02.2017, 15:36
6. Wenn ich

sehe, wieviel Raum diese Spruchbänder an der "gelben Wand" einnehmen, bezweifle ich langsam den immer wieder kehrenden Spruch von der "kleinen Minderheit". Auch wenn es eine kleine Minderheit ist, die diese Sprüche hochhält, so scheint sie mir von der schweigenden Mehrheit geduldet, wenn nicht unterstützt zu sein. Vielleicht nicht die Gewaltausschreitungen, aber diese miesen Beschimpfungen und Beleidigungen werden auf jeden Fall von sehr vielen unterstützt. Teilweise erinnern viele Diskussionen in Foren mit BVB-Anhängern an Diskussionen mit Pegida-Unterstützern. Wohlgemerkt, ich meine die Form, nicht den Inhalt. Es wird abgewiegelt, relativiert und letztlich ist man ja nur provoziert worden und wird ja wohl noch sagen dürfen ..... Und natürlich wird immer nur negativ berichtet, die Presse ist voreingenommen....

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TomSupreme 07.02.2017, 15:36
7.

Zitat von MKAchter
Aha; nun sucht RB also die Normalität... Die letzten Jahre ihres Aufstieges, der gekennzeichnet war durch unglaubliche Exotenstellung, ja, vom Verband hingenommener Wettbewerbsverzerrung (u.a., als neuer "Verein" ca. 70 - 80% der Transfersummen der gesamten 2. Liga ausgeben zu können und dürfen...) - da hatte man es noch nicht so sehr mit der "Normalität". Auch jetzt gibt es noch vieles, etwa die Eigenschaft als faktisches Konzernunternehmen, verbunden mit dem Umstand, dass man in diesem "Verein" eigentlich nicht Mitglied (eher nur: Kunde) werden kann... was recht unnormal ist.
Wo ist da der Zusammenhang mit der Attacke der BVB-Fans? Abseits des Platzes sowie auf den Rängen der Südtribüne? In welche Relation steht das zueinander? Oder gibt es etwa eine Rechtfertigung gefährliche Gegenstände auf Familienväter und deren Kinde zu schleudern weil man mit einem Verein und seinem Hintergrund nicht konform geht? Wenn das Teil der vielbeschworenen Fankultur und Traditionen sind dann gute Nacht.

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dns82 07.02.2017, 15:39
8. Folgerung?

Sie können das finden wie sie wollen, die Rahmenbedingungen rund um RB verstoßen in keinseter Weise gegen rechtliche, oder sportrechtliche Bestimmungen in der Welt des Hyperkommerzialisierten Leistungssportes. Und die Kommerzialisierung grassiert in allen Profiklubs. Was bleibt also, wenn man die sachliche Ebene verlässt? Emotion. Und die - dass wurde ja von den großen Traditionalisten in Dortmund eindrucksvoll demonstriert - führt letztendlich dazu, dass Gewalt gegen Menschen, gegen Kinder und Frauen, die friedlich ein Fußballspiel sehen wollten, ausgeübt wird. Unter diesen Umständen wirkt ihr Versuch RB selbst die Schuld dafür anzulasten recht plump und weit mehr als zynisch. Das ganze Brause-, Dosen-, Bullen-, Kunde-, Tradtionsblablabla ist naiv, völlig überzogen und schürt - wie dargelegt - offensichtlich Gewalt. Wissen sie, konsequent wäre zu sagen: "Wir wollen einen sauberen, entkommerzialisierten Sport. Bei allen Vereinen!" Dazu kann sich aber kein Traditionalist durchringen, wäre ja auch unbequem vor der eigenen Türe zu kehren. Einfacher ist es dann doch als selbsternannter Fußballmoralist auszuteilen.

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Realist111 07.02.2017, 15:42
9. Stadionverbot allein reicht nicht mehr!

Zitat von urach
Selbstverständlich muss es ein Studioverbot mindestens für diese Saison für die Täter geben. Und Dortmund sollte mit Zuschauer-Ausschluss bestraft werden. Damit auch die Nichtbeteiligten merken, was sie davon haben, wenn sie die Täter schützen.
Wie schon gesagt: Solche Kriminelle (Fans wird immer mehr zum falschen Wort), die Bierkisten und Steine auf Kinder werfen, machen sich des versuchten Totschlags schuldig. Da müssen deutlich spürbarere Sanktionen her. Als erstes vllt. mal den kompletten Jahresurlaub hinter Schloss und Riegel verbringen ...

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