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Aufholjagd gegen Werder Bremen: Leverkusen erreicht Halbfinale nach Verlängerung
DPA

0:2 zurückgelegen, in der Verlängerung folgte der Sieg: Bayer Leverkusen hat das Halbfinale des DFB-Pokals erreicht. Bedanken darf sich das Team bei Julian Brandt und Joker Karim Bellarabi.

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malexe 06.02.2018, 23:34
1. Die 13.Minute!

In der ist das Spiel normal durch. Kruse bekommt im Strafraum den Ellbogen von einem Leverkusener mit Absicht voll ins Gesicht. Glatt Rot plus Elfmeter wären da konsequent gewesen. Aber weder der Schiri noch der Videoschiri schreiten ein. Dann kann man es auch lassen. Bei 3:0 und gegen 10 Leverkusener wäre nix mehr angebrannt!

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joe.micoud 06.02.2018, 23:40
2.

Absolut geniale Idee vom DFB den Werder-Erzfeind Wolfgang Stark als Videoschiri zu installieren. Werder führt 2-0, dann Ellenbogencheck von Aranguiz gegen Kruse im Strafraum. Nach den Regeln rot und Elfmeter. Der Schiri sieht es nicht und der Videoschiri auch nicht. Spätestens da war klar, dass es für Werder nix zu holen gibt. Vor dem ersten Leverkusener Tor eine strittige Szene ob Ecke oder Abstoss und der Schiri gibt Abstoss und dann fällt das Tor. Bei der Rudelbildung darf sich Bailey gleich 2 Schweinereien erlauben und der Videoschiri und der Schiri sehen es nicht und geben lediglich Gelb. Kurz vor Schluss kämpft Werder um das 3-3. Leverkusen klärt eindeutig zur Ecke und was passiert? Abstoss, Konter, Tor...Bravo DFB, Danke DFB. Und was für ein peinliches Publikum ist da in Leverkusen? War das ein Werder-Heimspiel? Wenigstens ist Bayern noch drin, dann gewinnt Bayer wieder nix. Gut so!

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Drunken Masta 06.02.2018, 23:53
3. Interessanter Spielbericht

Zwei Punkte fehlen nämlich.
Der nicht gegebene zweite Elfmeter für Bremen.
Und die Tatsache, dass Bayer ebenso Glück hatte die Partie mit 11 Mann zu beenden. Kohr, Griff an den Hals des Gegenspielers, keine Tätlichkeit, nur Gelb. In der ersten Hälfte allerings mit auch schon nach mehrfachem Foulspiel ohne Karte davon gekommen. Bailey, gleich zwei Gegenspielern gezielt ins Gesicht gepatscht, keine Tätlichkeit. Das verstehe wer will. Die Ausrede der Schiri hats nicht gesehn gilt ja nichtmehr.

Mit Vorbildfunktion hat es jedenfalls nichts zu tun. Und daher aus meiner Sicht wegen der Rudelbildung zwei unwürdige Teilnehmer. Vorschlag daher: Beide disqualifizieren und Paderborn weiter schicken.

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Franke aus Hamburg 07.02.2018, 06:44
4. Der Bayer-Sieg geht

vollkommen in Ordnung. Bayer war die bessere Mannschaft. Der Fußballgott hat ein Einsehen, der Elfer war eine Schwalbe und beim 0:2 war es Abseits.

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joe.micoud 07.02.2018, 08:16
5.

@4. ..Man sollte das Spiel schon sehen, wenn man kommentiert. Aber als HSV -Fan wäre ich auch nervös.

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gnarze 07.02.2018, 08:51
6. Schlechte Verlierer

Der erste Elfer war schon sehr diskutabel, aber noch vertretbar.
Dafür wurde das "Vergehen" beim zweiten Mal halt nicht bestraft.
Bei der Rudelbildung waren die gelben Karten vollkommen okay - da haben die ach so netten Bremer auch kräftig mitgemischt.
Außerdem gab es eine Situation in der zweiten Halbzeit, in der auch Bayer einen Elfer hätte bekommen können.

In der Verlängerung hatte Bayer halt die bessere Bank im Rücken, die dann letztendlich auch spielentscheidend war. Das Tor bahnte sich auch irgendwie an, schon vorher schienen die Bremer vollkommen platt.

War trotzdem ein ganz gutes Spiel, da es hin und her ging.

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P-Block 07.02.2018, 09:40
7. Joe Micoud

Ich hoffe der Schlaf konnte über den Kater hinweghelfen?
Einige strittige Situationen gab es wahrhaftig, allen voran der Ellenbogencheck. Wenn ich allerdings nach 7 Minuten 2:0 führe und mich anschließend über eine Szene in der 13. Minute beschwere, dann sagt das schon einiges über die Moral aus. Die Bremer Spieler haben sich nämlich nicht beschwert, die haben, neben Leverkusen, für einen fantastischen Fussballabend gesorgt. Unterm Strich hätte Werder das Spiel genauso gut gewinnen können, aber gestern entschieden eben die berühmten Kleinigkeiten. Aber alles in allem hatte ich nach dem 2:2 doch eher das Gefühl, dass Bayer dieses Spiel gewinnen wird. Den Bayern fest die Daumen zu drücken, ist natürlich Ihr gutes Recht. Herrscht ja auch kaum Langeweile im deutschen Fussball.... Denn Werder gewinnt ja auch nix mehr....

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K:F 07.02.2018, 10:26
8. Gerd Gotttlob war nicht zu ertragen

Das schlimmste an dem Spiel war der Gottlob. So ein parteiischer Bremenschwätzer. Glücklicherweise gibt es den Zweikanalton. Die Reporter der Audiobegleitung waren klasse. Kein Dummgeschwätz der Marke Gottlob. Wieso nimmt die ARD eigendlich bei einem Heimspiel von Leverkusen diesen ausgewiesenen Bremenfan Gottlob. Hat der WDR denn keinen im Angebot?

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ray05 07.02.2018, 11:40
9.

Hut ab. Ein gutes Spiel beider Mannschaften; solange Kraft und Konzentration reichten sogar ein über weite Strecken sehr gutes. Bremen agierte über 120 Minuten nah an seiner Leistungsobergrenze, Leverkusen schaffte es dorthin poco a poco so ab der 20. Minute. Je länger das Match dauerte, desto stärker fiel ins Gewicht, dass Leverkusen auf vier oder fünf Positionen einfach die besseren Einzelspieler hatte.

Das 2:2 nach 90 Minuten ging in Ordnung, aber Leverkusen war in der Lage, für die Verlängerung noch einen taufrischen Edeljoker wie Bellarabi auf die Wiese zu schicken. Bellarabi brachte die Entscheidung, wobei man schon anmerken muss, dass ihm bei seinem Treffer das Jokerglück zur Seite stand: sein Ball aus allerspitzestem Winkel passierte haargenau den Spalt zwischen Torhüterkorpus und Pfosten; dem Bremer Keeper, der handlungsschnell versuchte, seine kurze Ecke abzudichten, kann man keinen Vorwurf machen - von hundert Versuchen nimmt der Ball genau einmal diesen exakt passenden Weg ins Tor. Bellarabis Versuch war gestern der Eine vom Hundert. :)

Warum wird eigentlich in Ligaspielen nicht so stark agiert, wie es Leverkusen und Bremen gestern vorführten? Warum glauben die allermeisten Bundesligisten, dass für den sogenannten „Ligaalltag“ der Autopilot-Modus ausreicht? Es wird mit Recht gesprochen von einem Qualitätsproblem. Aber die Bundesligisten hinter Bayern könnten aus eigener Kraft, ganz ohne panische Neuverpflichtungen von Spielern, ihr Niveau steigern, indem sie jedes Bundesligaspiel so angingen als ob's ein Pokalspiel wäre. Qualität und internationale Wettbewerbsfähigkeit hat sehr viel zu tun mit der sogenannten Wettkampfhärte. Diese erwirbt man sich nur, wenn man Woche für Woche motiviert ist, ein Spiel abzuliefern, wie es Leverkusen und Bremen gestern taten.

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