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Ausraster bei US-Open: Als Serena Williams die Nerven verlor
AFP

"Lügner", "Dieb" - und nun noch ein Sexismus-Vorwurf: Serena Williams hat sich im Finale der US Open massiv mit dem Schiedsrichter angelegt. Ging es nur um einen Punktabzug? Was noch dahinter stecken könnte.

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wizzard74 09.09.2018, 13:43
50.

Zitat von Lisa_can_do
Eine Frau macht einmal das wofür Männer zelebriert werden. Bis heute wird Herr McEnroe gefeiert ob seiner Ausbrüche. Aber eine Frau darf das nicht. Eine schwarze Frau schon gar nicht. Spricht man das an, wird sofort die Anti-Sexismus-Keule geschwungen. Und dabei hat McEnroe es bis heute nicht geschafft so kurz nach einer Schwangerschaft im Endspiel zu spielen....
Verdrehung der Tatsachen (McEnroe wurde regelmäßig bestraft, selbst damals), nicht von allen gefeiert, sondern auch oft gescholten, und sie vergleichen Äpfel (80er Jahre) mit Birnen (2018).
Also so ziemlich alles an ihrem Post ist Unsinn. Kann ich nicht ändern, ist so.

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ProbeersEinfach 09.09.2018, 13:59
51.

Dass machen die Hormone, natürlich nicht die Schwangerschaftshormone. Schade, dass dieses Thema vom Tisch ist, ist es doch für jeden offensichtlich. Hat sich eigentlich eine andere Spielerin mal über dieses himmelschreiende Ungerechtigkeit beschwert?

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mantrid 09.09.2018, 13:59
52. Männer als Sexismus-Opfer

Während die Damen bei den Turnieren nach maximal drei Sätzen ihre Siegprämien einstreichen können, müssen die Männer bis zu fünf Sätze ran und bekommen dafür das gleiche Geld. Wenn das nicht Sexismus ist, was dann?

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jirkas 09.09.2018, 14:17
53. Das Coachingverbot

ist völlig blödsinnig, zumal es in vielen Tenniswettbewerben erlaubt ist. Z.B in dem Mastersturnier am Jahresende kommen die Trainer beim Seitenwechsel sogar auf den Platz zu der Spielerin herunter und geben ihr taktische Anweisungen und das wird auch mit Ton im TV übertragen..manchmal für den Zuschauer sehr aufschlussreich, wenn man die Sprache versteht. Komischerweise wiederum offenbar bei dem Damenmasters erlaubt, nicht aber bei dem Herrenmasters .Und man stelle sich vor, das Coaching wäre im Fußball verboten. Ganz schön absurd, oder? Trotzalledem S. Williams hat gegen eine gültige Regel verstoßen, indem sie den Schiedsrichter der Lüge bezichtigte selbst gelogen (siehe das Geständnis von Muratoglu) und selbstverständlich dadurch den völlig verdienten Sieg der Osaka in Frage gestellt und zusätzlich das Publikum dadurch gegen das sympathische Mädchen aufgehetzt! Ich würde an ihrer Stelle auch weinen. Immerhin hat Williams bei der Siegerehrung kapiert, was sie da bewirkt hat und versucht, den Geist wieder in die Flasche zu holen. Das spricht dann doch für eine gewisse Größe. Aber ihre Rassismus- und Sexismusvorwürfe gegen den Schiedsrichter in der Pressekonferenz verharmlosen wiederum den wirklichen Rassismus und Sexismus!

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schwaebischehausfrau 09.09.2018, 14:21
54. @Lisa_Can_do: Der ist gut..!

Zitat von Lisa_can_do
.... Und dabei hat McEnroe es bis heute nicht geschafft so kurz nach einer Schwangerschaft im Endspiel zu spielen....
Ja, John McEnroe hat es ja bis heute noch nicht mal geschafft, schwanger zu werden. Obwohl er es sicher hunderte Male probiert hat, dieser Versager.

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zaunreiter35 09.09.2018, 14:22
55. Bitte, Frau Lisa!

Zitat von Lisa_can_do
Eine Frau macht einmal das wofür Männer zelebriert werden. Bis heute wird Herr McEnroe gefeiert ob seiner Ausbrüche. Aber eine Frau darf das nicht. Eine schwarze Frau schon gar nicht. Spricht man das an, wird sofort die Anti-Sexismus-Keule geschwungen. Und dabei hat McEnroe es bis heute nicht geschafft so kurz nach einer Schwangerschaft im Endspiel zu spielen....
Haben Sie das Spiel überhaupt gesehen?
Haben Sie gesehen, wie ruhig Naomi Osaka gespielt hat?
Serena Williams hat die gesamte psychische Trickkiste ausgepackt, die Frauen zur Verfügung stehen.
Serenas Verhalten hat fast das gesamte Publikum gegen Naomi aufgebracht. Die haben ja sogar noch bei der Siegerehrung gebuht.
Und wie in Wimbledon muss sich auch hier die Siegerin dafür noch medial rechtfertigen, warum sie gegen "die Tennis-Mom" gewonnen hat. Gehts eigentlich noch?
Selbst bei "normalem Spiel" hätte sie keine Chance gegen Naomi Osaka gehabt.
Serena sollte sich ein Beispiel an den "Soccer-Moms" nehmen, wie "A-Rod", Christie Rampone, Sidney Leroux oder auch Shannon Boxx. Die sind nicht so weinerlich.

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Glavo 09.09.2018, 15:04
56. Ausdruck hysterischen Zeitgeistes

Die olle Williams ist doch geradezu exemplarisch.

Auch wenn das Folgende überzeichnet ist, so beschreibt es doch im Kern den momentan herrschenden hysterischen Zeitgeist:

Wenn sich eine Frau, idealerweise womöglich noch Mutter und/oder farbig ungerecht behandelt fühlt, kann man von einer Reaktion wie der von Serena fast zwangsläufig ausgehen, entweder direkt verbal oder auch gern per blog und hashtag vorgetragen.
Daß sie sich aufführt wie ein Rumpelstielzchen, aus unterster Schublade pöbelt, plärrt, zetert und Schläger zerdrischt, geschenkt.
Das kennen wir auch und vornehmlich von den Herren der Schöpfung, als deren Rolemodel John MCEnroe bezeichnet werden darf.
Bei den Damen dürfen dann aber natürlich auch die Tränchen nicht fehlen, und im Falle Williams die Schlußfolgerung, daß man als Mutter per Naturgesetz zu einem Betrug nicht fähig sei (ein kleiner, aber nicht unwichtiger Nebensatz in der Tirade der Dame, den SPON verschwiegen hat), also die Inszenieung der verfolgten Unschuld und das Suhlen im Selbstmitleid.
Gekrönt wird das ganze von einem Schlag mit der Sexismuskeule, geht ja immer und sei der Anlaß noch so sehr an den Haaren herbeigezogen.
Im Eifer des Gefechtes hat sie dann leider vergessen noch mit der zum Standardrepertoir gehörenden Rassismuskeule nachzulegen und in dem Schiri einen Nazi zu vermuten, dann hätten wir alles beisammmen gehabt.

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toll_er 09.09.2018, 15:05
57. Peinlich

Frau Williams' ausfälle sind nur noch peinlich. Und in diesem Fall von Sexismus zu schwafeln, das ist dumm na dämlich und ein Bärendienst für alle tatsächlichen Fälle von Sexismus. Die gute Frau schwebt in der Spähre der Unangreifbarkeit.. Ein Problem vieler Promis. Der Fall in Richtung Boden der Tatsachen wird sehr hart für sie werden. Mitleid? Nein. Eigene Verantwortung.

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der_rookie 09.09.2018, 15:42
58. Hm

Jeder, der einmal ambitioniert Sport getrieben hat weiss, dass es Momente gibt in denen einen die Emotionen durchgehen. Aber die Regeln sind in diesem Fall klar. Und sie gelten fuer alle Spieler egal welche Karriereziele sie haben, wie es auf ihrem Konto, bei Ihren Hormonen, Emotionen, Gemuet, oder sonstwo aussieht. Die Bestrafungen fuer Regelverstoesse sind ebenfalls klar. Frau Williams (und ihr Coach) haben also dem Schiedsrichter keine Wahl gelassen. Wenn sie eine grosse Persoenlichkeit ist, dann entschuldigt Sie sich morgen beim Schiedsrichter fuer den Sexismusvorwurf.

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Zündkerze 09.09.2018, 15:42
59. ein Spielabzug kommt zwar selten vor

aber ich denke genauso selten wie das ein(e) Spieler/in die Schiedsrichter(in) dermaßen angeht und am Ende als Lügner und Dieb bezeichnet. Das war alles vollkommen nachvollziehbar, keinen der Strafen habe ich als überzogen empfunden. Es hätte auch genauso einen Spielabbruch geben können und Frau Williams hätte sich noch nicht mal darüber zurecht beschweren können. Das war ganz klar der Frust darüber das ihr auf ihrem Heimplatz den schon sicher geglaubten Eintrag in Geschichtsbuch des Frauentennis nicht gelungen ist und damit auch in weite Ferne gerückt ist. Die Frage ist, ob sie es überhaupt noch einmal schaffen kann bei den US Open in das Finale zu kommen. Da habe ich so meine Zweifel.

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