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Barça feiert seine Fußballerinnen und die des FC Bayern: "Das gibt es in Deutschland
AP

Die Fußballerinnen des FC Barcelona sind zum ersten Mal in das Champions-League-Finale eingezogen. Die Partie gegen den FC Bayern zeigte, wie groß das Zuschauerinteresse mittlerweile in Spanien ist.

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hibee 28.04.2019, 23:02
1. Zuschauerzahlen

Wenn man die letzten beiden komplett gespielten Spieltage in Deutschland (19. Spieltag) und in Spanien den (29. Spieltag) vergleicht, kamen in Deutschland 1172 Zuschauer und in Spanien 554 Zuschauer,ä im Schnitt, obwohl Barca und Atlético Heimspiele hatten. So grundlegend unterschiedlich scheint es also noch nicht zu sein mit dem Zuschauerinteresse.

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Martin Karl Konrad 28.04.2019, 23:33
2.

Das Heimspiel in München wurde von den Gastgebern unterirdisch vermarktet. Wer kann denn ein CL-Halbfinale im Bayern-Campus durchführen mit dramatisch begrenzter Zuschauerkapazität ...

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mvaugusta8 29.04.2019, 02:45
3. etwas verzerrt

Der spanisiche Frauenfußball befindet sich im Aufschwung. Die hier beschriebene Begeisterungswellen sind allerdings eine Ausnahme. Die normalen Stadien der Frauenmannschaften sind meistens sehr kleine Arenen. Die Partien in den größeren Stadien werden stark durch SocialMedia und kostenlosen bzw. supergünstigen Eintritt gefördert. Sie sind ein Happening für viele Menschen, die einmal kostenlos/kostengünstig ins große Stadion wollen und einfach einen schönen Nachmittag verbringen wollen. Diese Spiele werden von den großen Clubs alimentiert, um neue Fans zu gewinnen. Ob der Plan langfristig aufgeht ist relativ offen, denn der "reguläre" Ligabetrieb ist oft von den Zuschauerzahlen noch trostloser als in anderen europäischen Ligen.

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bjoern2605 29.04.2019, 04:50
4. Was soll das?

Auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen: Zuschauerinteresse entsteht nicht, wenn man es permanent einfordert. Es entsteht von selbst oder eben auch nicht.
Kurzfristige „Erfolge“ durch starke Marketingmaßnahmen sind da sicher möglich (siehe Heim-WM), aber in der Breite ist einfach bei weitem nicht das Interesse da, wie am Männerfußball.
Und, auch wenn es verpöhnt ist, das zu sagen: Auch in der Spitze kann der Frauenfußball weder im Tempo noch in der technischen Klasse mit dem Männerfußball mithalten.

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AlGucco73 29.04.2019, 07:48
5. das stimmt

Immer wieder läuft es aufs Medieninteresse hinaus. Wobei sich das TV ja anstrengt. Aber Vermarktung und Werbung sind schlecht.
Hoffentlich kommt nä. Jahr mal wieder eine Konkurrenzfähigkeit um die Ecke. Ich schalte immer noch zu oft um :-)

Jedenfalls Glückwunsch an die Spanier...

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Max Hermann 29.04.2019, 08:00
6. Müde

von den Vergleichen die mit einem Unterton geschrieben sind, welcher mir wohl suggerieren soll, das erst wenn das allgemeine Interesse für Männer und Frauenfussball auf dem gleichen Niveau ist, wir uns der Gleichberechtigung angenähert haben. Dabei ist Sport Unterhaltungsbranche und ich sehe mir das an, von dem ich mich unterhalten fühle. Ich habe immer das Gefühl das ich aufgefordert werde für die Gleichberechtigung Frauenfussball anzusehen, obwohl ich mich davon nur überschaubar unterhalten fühle.
Ich werde es einfach halten: Es muss für alle das Recht bestehen Fussball spielen zu können, Jungs wie Mädchen, das Recht das man mit dem Gezeigten auf Gegenliebe stösst kann man aber nicht einfordern.

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aktiverbeobachter 29.04.2019, 08:08
7. Überschrift

Ich interessiere mich für und schaue regelmäßig Fußball. Bin weltoffen und tolerant und lege hohen Wert auf Gleichberechtigung. Ich finde Frauenfußball schrecklich und werde mir kein Spiel anschauen. Eine Begeisterung dafür kann man nicht journalistisch herbeireden, sondern muss aus der Sportart selber bei den Menschen ankommen. Bei mir kommt es leider nicht an.

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Paddel2 29.04.2019, 08:41
8. Ball flach halten

Ein Hype kann auch nur ein temporärer Zustand sein. Erst wenn das Interesse von Dauer ist und nicht nur in Barcelona stattfindet, kann man den Vergleich sinnvoll führen.

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Mähtnix 29.04.2019, 09:24
9.

Zitat: "... an unerklärlichen Fehlschüssen (Sara Däbritz, 51.) scheiterten."
Das ist für mich einer der wesentlichen Erklärungen für das weiterhin ausbleibende Zuschauerinteresse.

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