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Bayern München: Alle fanden es toll - außer Guardiola
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Rückstand aufholen, kämpfen, siegen: Was für ein Spiel gegen Juventus, selten war die Stimmung im Münchner Stadion so mitreißend. Trainer Josep Guardiola aber ärgerte sich.

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cococ1 17.03.2016, 17:27
50. Also,liebe Juve-Fans

ein Spiel dauert 90-94min und wenn man ab der 70.aufhört zu spielen und sich auf Catenaccio konzentriert,weil man auch physisch fertig war,darf man sich nicht wundern,dass man gegen eine Bayern-Mannschaft doch noch Probleme bekommt.Und warum man einen Coman ausleiht um einen Mandzukic zu behalten,wird mir ewig ein Rätsel bleiben.

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austübingen 17.03.2016, 17:39
51. Naja

Zitat von adal_
Pep will statt nervenaufreibender Aufholjagd lieber langweiligen Überlegenheitsfussball sehen. :-)
Und so würde es wohl den meisten von uns auch gehen ... wenn wir an seiner Stelle wären.

Das Fans, zudem noch solche, die nicht den Bayern zuzurechnen sind, das anders sehen, versteht sich von selbst.

Guardiola hat eine Idee wie Fußball sein sollte - unabhängig von Liga oder Verein. Er ähnelt da eher einem Architekten, der sich seine Gebäude auch sehr genau vorstellt und nicht nur etwas zum drin wohnen oder arbeiten bauen will. Oder der Autodesigner, der die Autos auch lieber anders gestalten würde, wenn es denn ginge.

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Turbo 17.03.2016, 17:41
52.

Zitat von grift
wenn, wenn, ... Mensch Leute, DAS ist Fussball! Kann sich denn in diesem Land niemand mehr über ein tolles und spannendes Spiel freuen?
Zumal bereits das Hinspiel Fußball allerhöchste Güte war und beste Werbung für die CL aber auch dem Status deutscher Mannschaften. Wenn 50% der Kommentare dann voller Neid und Wut sind, weiß man zumindest eines: als Verein hat man die letzten Jahre wohl einiges richtig gemacht.

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comeback0815 17.03.2016, 17:46
53.

Zitat von ge1234
Vielleicht liegt's daran, dass er endlich mal einen Gegner auf Augenhöhe hatte! Ansonsten ist es wieder mal bezeichnend, wie hier krampfhaft versucht wird, Stimmung gegen Guardiola zu machen.
Ich verstehe Ihre Einwürfe manchmal nicht. Wer versucht denn hier "krampfhaft Stimmung" zu machen. Das Guardiola nun maximal als durchschnittlicher Bayern-Trainer in die Annalen eingeht, geht einem eigentlich recht locker von der Hand. Bei der aktuellen Stärke des Kaders und der relativen Harmlosigkeit der Bundesliga (im Vergleich zu den Bayern) nur Pokal und Meisterschaft geholt zu haben, ist eine erschreckende Bilanz. Auch wenn der geneigte Bayern-Anhänger natürlich trotzdem pflichtbewusst feiern wird.

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loskochos 17.03.2016, 17:46
54.

Zitat von genaumeinding
Im Jahre drei des Trainers Guardiola zwei solche Spiele sehen zu muessen ist ein Armutszeugnis. Der Anspruch die CL gewinnen zu wollen kann in Anbetracht der Leistungen bestenfalls als frommer Wunsch bezeichnet werden. So wird das nix. Guardiola hat einmal mehr gezeigt, dass er der falsche ist. Drei Jahre hintereinander das gleiche Muster. Kommen Gegner die ernst oder jetzt halbwegs ernst zu nehmen sind, werden Grenzen aufgezeigt. Auch dass staendig in der Rueckrunde Schluesselspieler verletzungsbedingt fehlen ist ein Muster, dass unter Guardiola auftritt. Bin ich fro wenn er abtritt.
Juve hat sehr gut gespielt, stand hervorragend, und dem FCB hat eben gerade in den ersten 60 Minuten das Mittel gefehlt. Wurde ja aber korrigiert. Dieses ewige Pep-Bashing geht mir echt auf den Sack. Unter Jupp war auch nicht jedes Spiel Goldglänzend, und ich als Fan finde den Fußball der letzten 2,5 Jahre einfach nur geil. Auch wenn der soooooo ersehnte CL-Titel bisher fehlt. So what? Jetzt auf einmal wird nur noch an diesem Titel gemessen? Und bei Jupp wär trotzdem alles super gewesen, auch wenn er das Finale damals verloren hätte?

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comeback0815 17.03.2016, 17:49
55.

Zitat von ge1234
.... die, die Sie meinen, nennt man gewöhnlich Eventfans und sind sehr häufig im Westen der Republik anzutreffen. Die kommen meist in erster Linie wegen der tollen Stimmung und der besonderen Atmosphäre und weniger wegen Fussball. All die, die gestern neben mir saßen bzw. eher standen, freuen sich zwar auch über spannende Spiele, können aber gut und gerne auf Entscheidungen in der 90. + xten Minute verzichten. Diesbezüglich sind wir nämlich einigermaßen traumatisiert.
In den meisten Fällen gingen die 90+x-Entscheidungen doch gut aus. Den größten Lacher hatte ich aber, als Sie von "Event-Fans" sprachen, die ein spannendes Spiel verachten. "Event-Fans" scheinen mir eher die zu sein, die den klinischen Fußball auch in der 100. Wiederholung noch beklatschen und dabei krampfhaft(!) so tun, als bewege sich innerlich noch etwas.

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iannis70 17.03.2016, 17:56
56. Was für eine Moral..

...was für eine Mannschaft, die nach zwei solchen Nackenschlägen in der 1. HZ nicht aufgibt, weiter kämpft und letztlich noch mal zurückkommt.

Aus diesem Holz sind CL-Winner geschnitzt. Juve war ein toller Gegner und hätte es genauso verdient weiter zu kommen. Glückwunsch an Trainer und Spieler. Was Euch nicht umbringt, macht Euch nur stärker!

Lasst Euch von den Neidern nicht beeinflussen ihr könnt es schaffen, macht nur weiter so!

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take02 17.03.2016, 18:03
57. von wegen

die Bayern gewannen nicht wegen ihrer klasse Leistung, die sie nach ca 60 Minuten zeigten. Die Turiner waren so dämlich, sich ihren sicher geglaubten Sieg einfach nehmen zu lassen. Das hat auch nichts mit fehlender Fitness zu tun. Am Tag zuvor beim Spiel Atletico gegen PSV konnte man eine Mannschaft sehen die platt war (PSV). Beim Turiner Fallobst war es einfach Faulheit. Dazu noch diese Trantüte von Mario Mandzukic. Ich kann Guardiola nicht leiden, aber das muss man ihm anrechnen, dass er sich von diesem Spieler verabschiedet hat. Aber ich erkenne an, das Spiel hatte hohen Unterhaltungswert.

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albertalex 17.03.2016, 18:03
58. Fehletscheidungen des Schiedrichters waren in beiden Spielen entscheidend. Juventus hätte mehr verdient

Der Schiedrichter hat in Turin ein Handfoul von Vidal und konsequenter Elfmeter übersehen. Die zwei Toren von Bayern waren beiden unregelmäßig (Off-seits erstes Tor; Foul von Lewandoski bei zweitem Tor).

Gestern Abend: das Tor von Morata war gültig. Das Tor von Bayern ist von einem Foul gegen Progba veranlasst worden. Kimmrich hätte Rot aufgrund eines Angriffs gegen Sandro sehen müssen.
Die gravierenden Fehlentscheidungen haben beide Spiele stark beeinflußt. Diese Fehlentscheidungen sind immer zugunsten einer der beiden Mannschaft ergangen. Die italienischen Journalisten haben die Auffassung vertreten, dass die Spieler von Juventus in Turin sogar verzichtet haben, zu prostestieren, weil dies aufgrund des nicht ganz ausgewofenen Schiedrichters zu Roten und Gelben Karten geführt hätten, wie mehrmals man erlebt hat (z.B. Korea, 2002). Ich wäre neugierig, zu wissen, wie die fachkundigen und begeisterten bayerischen Fans die Lage bewertet hätten, wenn entsprechende entscheidungserhebliche Fehlentscheidungen gegen Bayern getroffen worden wären.
Marotta hat die politische Frage aufgeworfen, dass die italienische Föderation nicht einflussreich ist wie andere Föderationen. Weitere gravierende Fehler sind gegen Roma und die Uefa Pokal Mannschaften gemacht worden. Und es sei 40 Jahren, die auch die Nationalmannschaft (die italienische, nicht die deutsche) daran leidet. Ich will diese komplexen Themen nicht aufgreifen. Aber sicherlich muss sich die italienische Föderation noch einmal engagieren für den Einsatz von Technologien während des Spiels: Diese Mittel können den Spielraum der Schiedsrichter einschränken, wenn auch ein gewisses Ermessen nicht eliminieren.

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austübingen 17.03.2016, 18:03
59. Ungewollt

Zitat von comeback0815
Ich verstehe Ihre Einwürfe manchmal nicht. Wer versucht denn hier "krampfhaft Stimmung" zu machen. Das Guardiola nun maximal als durchschnittlicher Bayern-Trainer in die Annalen eingeht, geht einem eigentlich recht locker von der Hand. Bei der aktuellen Stärke des Kaders und der relativen Harmlosigkeit der Bundesliga (im Vergleich zu den Bayern) nur Pokal und Meisterschaft geholt zu haben, ist eine erschreckende Bilanz. Auch wenn der geneigte Bayern-Anhänger natürlich trotzdem pflichtbewusst feiern wird.
Ungewollt bestätigen Sie den Vorwurf noch. Auch sie bashen lieber als sich sachlich mit dem Thema auseinandersetzen.

Fakt ist, dass Guardiola den Fussball des FC Bayern nochmal auf ein höheres Niveau gebracht hat, dass er es geschafft hat, viele Spieler nochmal besser zu machen, dass er es geschafft hat, sie nach dem Triple neu zu begeistern und zu motivieren, dass es nach der WM eben nicht die übliche Bayerndelle gab und dass er mit den Titeln, die er bis zum Sommer geholt haben wird, als einer der erfolgreichsten und prägensten Bayerntrainer in die Vereinsannalen eingehen wird.

Vielleicht wird er der erfolgreichste Bayerntrainer der keine CL gewann. Das wird man sehen. Aber auch Lattek, Cramer, Hitzfeld oder Heynckes hatten nicht nur Erfolge in München.

Wer etwas mäkeln will wird immer etwas finden.

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