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Bayern-Niederlage gegen Gladbach: Durchgefallen!
REUTERS

Es war der Härtetest vor der entscheidenden Saisonphase. Der FC Bayern hat ihn nicht bestanden: Die Niederlage gegen Gladbach zeigt, wie verwundbar der Klub sein kann. Vorne verletzte sich Robben, hinten patzte Neuer. Alles Wichtige zum Top-Spiel.

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Karbonator 22.03.2015, 22:00
1.

Die Bayern haben grottig gespielt. Gladbach hat mit Mann und Maus verteidigt. Neuer hat einen Fehler gemacht.

Das ist alles und mehr sollte man da nicht hineininterpretieren.

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neighbourofthebeast 22.03.2015, 22:01
2. So langsam fange ich an zu glauben...

...Manuel Neuer ist heimlicher Gladbach-Fan. Was wir dem schon an Punkten zu verdanken haben, Wahnsinn!
Danke, Manuel!

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Gottloser 22.03.2015, 22:11
3.

Den Bayern macht diese Niederlage nichts aus. Die haben andere Ziele. Warum können Sportjournalisten die Relevanz von Spielen nicht mehr richtig beurteilen? Es ging für die Bayern gegen Gladbach um nichts. Die CL-Aufgaben sind wichtiger. Der potentielle Alarmismus in diesem Artikel it absolut nicht angebracht. Aber anscheinend glauben die Journalisten nur noch mit Negativberichterstattung punkten zu können. Vielleicht wollen sie damit auch Porto täuschen.

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bcpt8 22.03.2015, 22:19
4.

Zitat von SPON
[...]Bemerkenswerter ist, dass die Münchner, wie schon im Hinspiel oder beim 1:4 gegen Wolfsburg mit dem Problem zu kämpfen hatten, gegnerische Konter zu unterbinden. Im Hinblick auf die bevorstehende heiße Saisonphase mit K.o.-Spielen in Champions League und DFB-Pokal bedeutet das Extra-Arbeit für Trainer Josep Guardiola.[...]
Schon erstaunllich, diese Lernresistenz (mindestens bei der Umsetzung auf dem Platz, wenn's nicht am Trainer liegen sollte) spätestens seit dem CL-Ausscheiden 2014 gegen ebenfalls konterstarke Madrilenen...

Mir scheint auch unter Guardiola die Spielweise viel zu ausrechenbar, denn eine Konstante bleibt trotz aller Systemvariabilität: Läuft der Gegner insbesondere die hoch stehenden FCB-Defensivleute ein bißchen schärfer an, wird von diesen der Rückwärtsgang eingelegt und sicherheitshalber umgehend hintenrum gespielt. Wenig scmeichelhaft für eine hochmögende Mannschaft, wie häufig die Boatengs, Badstubers, Bernats, Rafinhas, Dantes in ihrer Not dann Keeper Neuer als rettenden Anker suchen. Da ist bei Barcelona und Real bereits in den Abwehrreihen im Grundsatz ein individuell anderes Selbstverständnis im Vertrauen auf die eigene (auch technische) Stärke erkennbar. Die zunächst hoch auf außen spielenden Bernat und Rafinha (obwohl beide mit Ballfertigkeit ausgestattet) sind deshalb auch in der Offensivausrichtung kein gleichwertiger Ersatz für Ribéry und Robben.

Auch Alonso wirkt schon seit längerem uninspiriert und spielt m. E. zu selten seine schnellen, präzisen Diagonalbälle hinter die gegnerischen Reihen.

Wird dann mit Lahm auch noch der Prototyp des zweikampfscheuen Sicherheitsfußballers (trotz Chefabzeichen) eingewechselt, ist die Verlahmung im Spielaufbau (jedenfalls ohne 'RibRob') zementiert - wo stattdessen wie heute eigtl. Courage, Dynamik und Kreativität mit Blickrichtung Offensive gefragt gewesen wäre (zumal bei Rückstand zuhause).

Lewandowski ist bei aller Taktik verschenkt auf außen (findet aber auch zentral im Sturm noch nicht zu alter Wendig- und Kaltschnäzigkeit im Abschluß); Götzes halbherzige Dribblings verkommen wiederum zu häufig zu unproduktiven Alibiaktionen und leichter Beute für den Gegner - nun als jüngster Spitzenverdiener in seinem Wunschverein scheint er sich auf überschaubare Quartalskostproben seines nachgesagten Genies und ansonsten mit Schongang als Arbeitsnachweis zu begnügen.

Die Gladbacher waren in ihrem souveränen Abwehrverhalten zudem clever genug, die ratlosen Münchner nicht wenigstens über viele gefährliche Standards wie Freistöße zu Torchancen einzuladen.
Die "wahre" Borussia will wahrlich keinen Schönheitswettbewerb gewinnen, sondern Punkte - und die gehen heute komplett und verdient an Favre: Guardiola hat in ihm ein weiteres Mal in der BuLi seinen Meister gefunden.

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tobo5824-09 22.03.2015, 22:30
5. Überspielt?

Es erinnert ein wenig an das vergangene Jahr.
Da patzten die Bayern in der Liga nacheinander gegen Hoffenheim, den FCA und den BVB und bekamen dann gegen Real so richtig was auf die Mütze.

Das begann kalendarisch eine Woche nach dem heutigen Spieltag (am 29.März 2014 beim 3:3 gegen Hoffenheim daoam).

Schon damals entstand der Eindruck:
Die Mannschaft wirkt im Saisonfinale überspielt.

Auch heute gegen Gladbach gab es ein paar Indizien, die man in dieser Hinsicht interpretieren kann.

Vieles wirkte lustlos und uninspiriert, ohne Saft und Kraft.

Kein Plan, und weit und breit kein Denker und Lenker.
Schweinsteiger? Ach was. Der hat sich allenfalls die Schläfen grau färben lassen (oder ist es Natur?).

Alonso? Ein schwacher Schatten seiner starken Auftritte in der Hinrunde.
Götze? Fehlanzeige.
Und Lewandowski vorne ein dunkler Schatten im Vergleich zu der Torgefahr, die er in schwarz-gelb verkörperte. Er muss in einem System spielen, das nicht auf ihn zugeschnitten ist.

Ich lege mich fest:
Die Meisterschaft werden sie sicher holen, aber fürs Double oder gar Triple wird es nicht reichen.

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leo19 22.03.2015, 22:30
6. War doch nur ein Trick,

um wichtigere Gegner zu täuschen! Dazu wird die Bundesliga weniger langweilig! Die Bayern sind eben die Guten!!

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Bueckstueck 22.03.2015, 22:41
7. Jetzt geht das wieder los - wie peinlich!

Die gleichen Jubelbuben der SPON Redaktion, die vor kurzem noch keinen Gegner mehr für die Bayern weit und breit erkennen konnten, erzählen uns jetzt "wie verwundbar die Bayern sind" - billigste Klick-Hascherei oder Anungslosigkeit, es ist auf alle Fälle ein Armutszeugnis für das Spiegel Sport Ressort

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HamburgerJung2110 22.03.2015, 22:46
8. Umgerammt?

Jantschke stellt Robben ein Bein, der fliegt drüber und verletzt sich dabei.
Von "umrammen" kann man nichtmal ansatzweise sprechem!

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der-meister! 22.03.2015, 23:00
9. Halb so wild

wenn das doch nur öfters passieren würde, könnte man sich auch wieder Bayern Spiele außerhalb der CL ansehen. Bis es soweit kommen sollte schaue ich lieber weiter die zweite Reihe an, wo Fussball noch spannend ist und nicht allein vom Geld regiert wird. Gladbach und Herrn Favre kann man garnicht genug Respekt zollen. Wenn man sieht, wo die hergekommen sind und wie die ihr Team managen (zB mit Raffael, der vorher auf Schalke nicht gut genug war...). Lars Stindl darf sich freuen.

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