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Bayern-Pleite bei Bate Borissow: 1:0 für Matthias Sammer
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Der FC Bayern kann doch noch verlieren. Aber gegen Bate Borissow? Matthias Sammer hatte vor der Partie gewarnt - und sich dafür einen Rüffel von Trainer Jupp Heynckes eingefangen. Nach dem 1:3 in Weißrussland dürfte sich der Bayern-Sportdirektor bestätigt fühlen.

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Käferfahrerin 03.10.2012, 12:04
60.

Zitat von alex_kidd
Auf internationaler Ebene sollte es eigentlich egal sein, welcher Verein die wichtigen Wertungspunkte für Deutschland holt. Wenigstens in diesem Punkt sollten die deutschen Fussballfans zusammenhalten!
Die Fussballvereine in der Champions League sind ausnahmslos Wirtschaftsunternehmen. Das Unternehmensimage zählt für mich dabei mehr als die Nationalität/Herkunft.

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un-Diplomat 03.10.2012, 12:06
61. Sie haben Recht, aber ...

Zitat von Nachtheinigte
Sammer hat recht behalten, doch das wird ihm nichts nützen. Denn eriist ein kritischer Ostdeutscher, da kann er sagen was er will, er hat unrecht oder keine Ahnung. Denn die Wahrheit haben die aus dem Westen gepachtet, sie können alles besser, sind klüger, aber auch arroganter und überheblicher, das ist nicht nur bei Bayern München oder im Fußball allerorten so, sondern auch generell in der ganzen Gesellschaft. Mal sehn wie lange sich Sammer dagegen behaupten kann, er hat es sich aber selbst ausgesucht und muß damit leben wenn er bald der Journalie zum gnadenlosen Fraß vorgesetzt wird, siehe Ballack.
... es wird auch nichts ändern.
Ich war nach der Wende (es war zwar keine Wende für die Ossis, sondern eher eine Kenterrolle) der erste aller Trainer, die in die Bundesliga kamen (nicht im Fußball) und konnte u.a. den ersten Europapokal für diese Sportart gewinnen. Als ich das Engagement nach idiotischen Querelen selbst beendete, wurde das von der Journalie reißerisch als Rauswurf veröffentlicht. Nur weil ich nicht so eine große Klappe wie etwa Sammer hatte, wurde ich niemandem zum Fraß vorgesetzt und konnte weiter für den Verein arbeiten und nach 10 Jahren noch einmal dorthin zurückkehren, dann ohne Querelen.
Ich denke, Ballack muss sich nichts vorwerfen.

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amrod 03.10.2012, 12:07
62.

Zitat von ludd110
woher kommt das Geld? Ahh richtig, irgendwann hat sich die Erde geöffnet und Millionen von Euros / D-Mark sprudelten heraus. Dazu Sponsoren mit noch mehr Geld. Die kamen einfach so. Da haben sie Recht. Ich hatte das vergessen.
Ich finde es faszinierend, wie sehr Bayern-"Fans" immer darauf bestehen, wie sehr viel besser als die Anderen ihr Verein in der Vergangenheit gearbeitet hätte. Ja - Hoeness hat gute Arbeit geleistet, keine Frage. Aber er hat auch viel Glück gehabt. Das Olympiastadion hat der FCB nicht selbst gebaut. Es hat ihm aber in einer Zeit als die Zuschauer noch den Großteil der Einnahmen gebracht haben, einen großen Vorteil gegenüber anderen Vereinen wie Gladbach beschert. Auch der wirtschaftliche Aufschwung (Ober-)Bayerns ab den 70ern, der erst diese Menge an finanzkräftigen lokalen Sponsoren hat entstehen lassen, würden wohl nur Größenwahnsinnige als Verdienst des FCB bezeichnen. Zu guter Letzt die Tatsache, dass Bayern außer dem TSV 1860 keinen regionalen Konkurrenten (um die Sponsoren) hat und dieser sich auch noch seit Jahrzehnten selbst zerlegt, während Dortmund, Schalke, Stuttgart etc sich "ihre" lokalen Sponsoren mit so vielen anderen Klubs teilen müssen...
Bayern hat viel Glück gehabt in wirtschaftl. Hinsicht. Sie sollten nicht immer so tun, als wäre ihre Finanzkraft alles ihr Verdienst...

PS: An all die, welche immer Solidarität mit Bayern bei internationalen Spielen einfordern: Das muss schon auch in zwei Richtungen gehen. Die Bayern sind es doch, die sich regelmäßig darüber lustig machen, wenn andere dt. Vereine (mit viel weniger Geld) sich international blamieren. Und sich öffentlich und insgeheim darüber freuen, weil ihr Anteil am Vermarktungspool dann steigt. Es ist ja letztendlich auch die Transferpolitik des FCB die dafür sorgt, dass die andern Klubs im Konzert der ganz Großen kaum konkurrenzfähig sind...

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Attila2009 03.10.2012, 12:07
63.

Zitat von Munster
Ja, genau: wie "wonderful"! Bloß nicht mit dem einzigen deutschen Verein solidarisieren, der jedes Jahr noch am ehesten eine Chance auf Erfolg in der CL hat! Der FC Barcelona, Chelsea, ManUnited und Co. sind ja ohnehin alle viel cooooooooler.... Bäh, dieser eklige Neid und diese eklige Missgunst in diesem Land gegen nationale erfolgreiche Menschen, Vereine oder Institutionen!
Erfolgreich ist nicht immer sympatisch und das hat nichts mit Neid zu tun sondern mit Auftreten und Fairness.

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ludd110 03.10.2012, 12:08
64.

Zitat von Käferfahrerin
Die Fussballvereine in der Champions League sind ausnahmslos Wirtschaftsunternehmen. Das Unternehmensimage zählt für mich dabei mehr als die Nationalität/Herkunft.
Interessanter Aspekt. Dann bitte urteilen über Barca, Madrid, Chelsea, Manu, Man City Danke!

Bin gespannt wie sie Schulden, Scheichs und Milliardäre in ihr Unternehmensimage passen.

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erlachma 03.10.2012, 12:13
65.

Zitat von fp$
also die Vokabel "lätschern" scheint er exklusiv zu haben. Er meinte vermutlich "latschig" (auf sächsisch "ladsch"). Generell finde ich, dass sein Auftreten dem Posten nicht angemessen ist. Ein bischen mehr Sprachfertigkeit könnte man bei dem Gehalt erwarten.
"Lätschern" oder "Lädscherd" ist bayerisch für weich, schwammig, ohne Biss. Da Sammer schon etliche Jahre in München lebt, hat er sich diese Vokabel sicherlich schon angeeignet.

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Käferfahrerin 03.10.2012, 12:14
66.

Zitat von Munster
Bäh, dieser eklige Neid und diese eklige Missgunst in diesem Land gegen nationale erfolgreiche Menschen, Vereine oder Institutionen!
Sorry, aber das hat mit Sozialneid nicht das geringste zu tun.
Beispielsweise ist mir der FC Barcelona sympathisch, während der 1.FC Köln mir bei aller Erfolgslosigkeit einfach nicht sympathischer werden will.

Der FC Bayern und seine Anhängerschaft hat sich die Antipathien redlich verdient. Schlechte Gewinner, die noch schlechtere Verlierer sind.

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un-Diplomat 03.10.2012, 12:17
67. Man braucht keine ...

Zitat von alex_kidd
Auf internationaler Ebene sollte es eigentlich egal sein, welcher Verein die wichtigen Wertungspunkte für Deutschland holt. Wenigstens in diesem Punkt sollten die deutschen Fussballfans zusammenhalten!
... Wertungspunkte, wenn außer den Bayern doch nur Pfeifentruppen in Europa antreten.
Welche Logik?
Man könnte sich doch auch über Achtungserfolge, wie sie Borissov bis jetzt erreicht hat, freuen, auch wenn man mal oder immer wieder ausscheidet aus dem Wettbewerb.

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erlachma 03.10.2012, 12:23
68.

Zitat von Attila2009
Wieso kann der FC Bayern nicht mal sagen. "Gratuliere Borissow, ihr wart heute besser als wir ?"
Abgesehen davon, dass das selbstverständlich passiert ist nach dem Abpfiff, stimmt es nicht. In jeder erdenklichen Statistik war Bayern besser als Borissow. Außer in den erzielten Toren. Mehr Zweikämpfe gewonnen, mehr gelaufen, mehr Pässe ins Ziel gebracht, mehr Torschüsse, mehr Torschussversuche, mehr Ballbesitz, weniger Fouls, ...

Es ist müßig zu diskutieren, was passiert wäre, wenn Kroos und Ribery nicht Aluminium getroffen hätten, sondern ins Tor - aber wie sich die 10 Borissow-Verteidiger immer wieder haben ausspielen lassen, das war schon blamabel. Nein, besser in allen Belangen war Bayern.

Aber eine alte Fußballweisheit sagt auch: nicht immer gewinnt der Bessere. Und genau das ist gestern passiert, das kann passieren, und das wird nicht wieder passieren. Aber man kann dann auch bei der Wahrheit bleiben und sagen: Glückwunsch zum Sieg, aber die besseren waren wir.

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Münchner-Kindl 03.10.2012, 12:30
69.

Zitat von matscho
Irgendwo im TV habe ich Herrn Hoeneß auf einer Diskussionsveranstaltung gesehen und seine dahingehende Klage gehört, dass EU Mitbewerber unfaire Vorteile hätten weil es private Besitzer gebe die offensichtlich Geld ohne Ende für Spielerkäufe zur Verfügung stellen würden. Bezogen auf die Bundesliga habe ich mich gefragt wovon der redet und warum sich jemand der selbst 40 Mio für einen Spieler ausgeben kann mault. Aber wie man sieht gibt es auch noch andere Gründe.
Sie scheinen keinerlei Ahnung zu haben. Und wenn Bayern 100 Millionen ausgegeben hätte wäre es immer noch so. Im Gegensatz zu den von Hoeneß angesprochenen Clubs hat Bayern sich das Geld erarbeitet. Verstehen Sie? Arbeiten -> Geld erwirtschaften. Nicht: Öl verkaufen -> Luxusshobby Fußballclub oder auch: Großer Pharmakonzern oder auch: SAP

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