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Bayern-Star: Müller deutet wieder Räume
Lackovic/ imago images

Schwache WM, Ausbootung aus der Nationalelf, Bankplatz bei den Bayern: Thomas Müller hat ein schwaches Jahr hinter sich. Nun läuft es wieder - weil Niko Kovac etwas verändert hat.

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mullertomas989 20.04.2019, 12:48
1. Klingt plausibel...

Aber warum ist Müller bei der WM 2010 als Rechtssaussen so aufgedreht? Vielleicht liegen ihm doch beide Positionen....

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allesamt 20.04.2019, 13:10
2.

Hat ja nun auch lange genug gedauert; wurde auch Zeit für die Lobhudelei der Bayernstars, speziell des Thomas Müller. Immer wieder werden einzelne deutsche Bayernspieler hervorgehoben, zu Stars gemacht. Natürlich, der Thomas ist eloquent, bringt viel für die Medien. Aber die Leistungen eines Spielers darf man nicht an einer Szene in einem Spiel messen, auch nicht das Spiel gegen relativ schwache Gegner. Gegen starke Gegner, z. B. in der Champions League oder mit der NM, hat gerade ein Thomas Müller seine Probleme.

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spon1899 20.04.2019, 13:25
3.

Heute hauen wir die Bayern nicht weg, aber am Mittwoch. Heute wird es sehr schwer, denn im Kölner Keller sitzt Zwayer, der das Spiel pro Bayern entscheiden wird.

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phboerker 20.04.2019, 13:29
4. andere Theorie

Müller hat zwischen 2016 und heute geglaubt, dass, egal was er tut, einfach weltmeisterlich ist. Sein gut geglauntes Interview bei der WM2018 ließ klar erkennen, dass er seine Kollegen und sich für viel zu gut hielt, als das man sich anstrengen müsste. Der Rauswurf aus der Nationalmannschaft hat nun eine Trotzreaktion hervorgerufen und er läuft nun wieder den einen Meter mehr, den er vorher für unnötig gehalten hatte.

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dennis.schroeder1 20.04.2019, 13:34
5. 2 seiten

Müller kann man zwiegespalten sehen. Einerseits ist er seit 2015 bzw 2016 nicht mehr so gut. Andererseits ist er titelmäßig einer der erfolgreichsten Spieler aller Zeiten.

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Münchner73 20.04.2019, 13:44
6. Jetzt aber

Zitat von spon1899
Heute hauen wir die Bayern nicht weg, aber am Mittwoch. Heute wird es sehr schwer, denn im Kölner Keller sitzt Zwayer, der das Spiel pro Bayern entscheiden wird.
Schon gehen die Verschwörungstheorien los.
Kann ja nicht sein, dass Bayern vielleicht doch aus eigener Kraft gewinnt. NEIN.
Zum Müller; mir hat er immer am besten gefallen, wenn er auf der 10 hinter dem Stürmer, gespielt hat. Und da war er auch am erfolgreichsten.
Was ich nicht verstehe; jeder Spieler hat schon mal eine Schwächephase, warum darf der Thomas Müller die nicht haben?
Auf gehts Bua. Mir san mir!

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dieter-ploetze 20.04.2019, 14:52
7. nicht jeder trainer kann mit mueller richtig umgehen

trainer die in systemen verharren, nicht allzu flexibel sind, koennen mit mueller wenig anfangen. ebenso
wie mueller nicht gut in starren systemen spielen kann. das sollte sich aber laengst herumgesprochen haben.

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jean-baptiste-perrier 20.04.2019, 15:01
8. Es müllert wieder!

Ich bin wahrlich kein Bayern-Fan. Ich bin jedoch seit jeher ein Thomas Müller-Fan. Wenn man einen Spieler als Fußballweltmeister nennen soll, dann ist in Bezug auf 2014 der erste Name Thomas Müller. Viele haben den gezeichneten Schweinsteiger im Finale vor Augen. Doch bezogen auf alle Spiele des Turniers war es Thomas Müllers damalige unermüdliche Wuseligkeit und sein Biss, der vor allem entscheidend für den Gewinn des Titels in Brasilien war. Darüberhinaus ist Müller er selbst geblieben und nicht so rundgelutscht und geistig gelenkt wie viele andere Spieler. Er ist einer der wenigen echten Typen im heutigen Fußball. Dass so einer auch schlechtere Phasen in der Karriere hat, ist vollkommen normal.

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kakophoniephobie 20.04.2019, 15:14
9. Textdeuter

Wenn Sie gestatten, Herr Escher, schlüpfe ich mal in die Rolle des "Textdeuters": Hätte Ihren Thesen zufolge Thomas Müller in den vergangenen drei Jahren stets auf seiner Lieblingsposition als unberechenbarer "Raumdeuter" spielen dürfen, wären seine Leistungen besser und mannschaftsdienlicher gewesen, er wäre Stammspieler geblieben und vom Bundestrainer auch nicht aussortiert worden. Bliebe als Fazit: Müller ist der jeweils falschen Taktik zum Opfer gefallen. Löw betreffend stimme ich Eschers Thesen zu, war es doch nicht nur die falsche Einstellung, sondern die falsche Taktik, die die deutsche Mannschaft ins Straucheln kommen ließ. Für beides ist ja bekanntlich der Bundestrainer verantwortlich. Ob Müller auch in der Zukunft der unberechenbare und erfolgreiche "Raumdeuter" sein wird, hängt also nicht zuletzt davon ab, ob Kovac (oder wer auch immer) ihn diese Rolle bzw. Position spielen lässt. - Last not least fand ich es unfair Thomas Müller gegenüber, ihn zum Symbol veralteten Altherrenfußballs zu machen, u.a. weil seine Mitspieler stets von seinen Vorlagen profitiert haben, bei Bayern insbesondere Lewandowski. (Im Übrigen sind die Leistungen des hochgelobten und weniger gescholtenen Lewandowski in der CL, ob mit oder ohne Müller, selten Weltklasse. Das nur mal nebenbei.)

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