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Bayerns Pokalerfolg bei Werder: Die Partykiller
Kai Pfaffenbach / REUTERS

Die Atmosphäre war grandios, der Auftritt der Bremer mitreißend. Am Ende gewannen die Bayern trotzdem - wenn auch mit etwas Glück. Sind die Münchner nun fragil oder eiskalt?

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c700 25.04.2019, 14:18
180. So ist das eben

Zitat von raton_laveur
in der Bundesliga gewinnt immer Bayern München, und wenn das einmal nicht so zu sein droht, dann bekommt Bayern München eben einen Elfmeter und gewinnt dann erst recht „verdient“.
Wenn man nicht mit Anstand verlieren kann, sind immer die Schiedsrichter schuld.
Kleine Abhilfe dazu, selber einen Schiedsrichterlehrgang machen und dann wird bestimmt alles besser.

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spon-facebook-10000286189 25.04.2019, 14:26
181. effective Spielzeit

Zitat von gnarze
natürlich sprinten die Dortmunder kurz vor Schluss bei knapper Führung zur Seitenlinie bei einer Auswechslung. Weiß doch jeder.... Da stolpert kein Spieler wie ein alter Greis zur Außenlinie, als wenn er kaum noch einen Fuß vor den Anderen setzen könnte und steht auch nicht zufällig genau auf der anderen Seite des Platzes. Da klatscht kein Spieler mit seinen Mitspielern währenddessen ab und schleppt sich noch mal zum Schiri, um dem die Hand zu schütteln. Sowas macht man in Dortmund einfach nicht. Übrigens gab es fünf Minuten Nachspielzeit + 1:30 Aufschlag wegen einer Verletzungsunterbrechung, soviel auch zum Thema, dass nur die Bayern lange Nachspielzeiten bekommen, wenn sie knapp zurückliegen.
Darum wäre ich für effective Spielzeit so könnten die hoch bezahlten Spieler so lang wie sie wollen sich bei ihrer Kurve bedanken es würde keine Zeit verloren gehen - sie würden es dann auch nicht mehr machen und warum sollen die Spieler nicht 90 Minuten laufen anstatt nur eine knappe Stunde bestenfalls

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Querschlägerin 25.04.2019, 14:29
182.

Zitat von northernnative
Da erinnere ich mich doch noch an das letztjährige Pokalfinale, wie schnell war da doch der "alte Hase" Heynkes und sein Gefolge in den Katakomben verschwunden ohne den Sieger zu gratulieren. Alle diese kleinen Unzulänglichkeiten, die man gegenüber den Gegnern entgegenbringt zeigt doch wie abgehoben dieser Haufen ist. Eine solche Entscheidung gestern auf der anderen Seite hätte ein Beben von Seiten der FCB-Führung ausgelöst bishin zur Ankündigung den betreffenden Schiri nicht mehr bei FCB-Spielen von der DFL einzusetzen zu lassen. Ja, liebe FCB-Fans, vielleicht bezeichnet ihr mich als Bayern-Hater (bin ich aber nicht, weil ich nicht hasse, schon garnicht wenn es um Sport geht), aber Euer Verein macht ja alles richtig, dass ihr so arrogant und abgehoben daherkommt um den FCB mit Spielern und vor allem der kriminellen Führung einfach nicht zu mögen. Achja, habt ihr Euch alles hart "erarbeitet".
Danke! Auch unter diesem Aspekt des Finales 2018 besteht beim großen FC Bayern in Punkto sportlichem Fair Play noch eine Menge Nachholbedarf.

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ardbeg17 25.04.2019, 14:32
183. @ulfilas72#157.

"man sollte nicht vergessen, dass das Spielmoment zum Zeitpunkt des Elfmeter eindeutig auf Seiten der Bremer stand. Nach guten 60 Minuten der Bayern drehten die Bremer ganz einfach das Spiel. Ich denke, ohne den 11er wären die Bremer wie im Rausch zur Führung gekommen, einfach weil es danach lief und die Bayern verunsichert wirkten.(...)"
Klar, und weil die Bayern nur schwimmend im eigenen Strafraum herumirrten und Bremen Hundertprozentige im Minutentakt hatte, gab es den Pfiff mit dem durchgebrochenen Coman. Die vier Lattentreffer der Bremer und drei Fouls von Hummels im eigenen Strafraum wurden uns wohl von der bayrisch finanzierten Zensur vorenthalten

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hafnafjoerdur 25.04.2019, 14:36
184. Natürlich nicht

Zitat von Oihme
... kann mich an keinen BVB-Spieler erinnern, der bei seiner Auswechslung erst mal groß und breit dem Publikum im Stadion applaudierte, anstatt sich wenigstens langsam in Richtung Seitenaus in Bewegung zu setzen. Ich kann mich dagegen sehr gut an Dortmunder (und etliche andere) Trainer erinnern, die wegen dem, was sich Guardiola, Heynckes oder gestern Kovac ungestraft leisteten, sofort auf die Tribüne mussten. Und nein, der BVB hat damals das Geld für Götze ganz bestimmt nicht gerne genommen. Man musste ihn gehen lassen, weil er - wie heute noch viele Vereine, die es sich nicht leisten können, alternativ mehr Gehalt zu zahlen - eine entsprechende Ausstiegsklausel im Vertrag hatte. Und falls Sie es vergessen haben: Vereinswechsel ist nicht nur die alleinige Entscheidung des Spielers, der weg will, sondern es braucht dazu auch immer einen neuen Arbeitgeber, der dem Spieler vorher einen lukrativen Vertrag anbietet.
Die edelmütigen und rechtschaffenen BVB-Spieler ziehen sich nur alberne Masken auf und rennen damit wie Dreijährige über das Spielfeld. Fanden auch alle super sportlich. Ansonsten ist es nicht nur in Dortmund, sondern bei allen Vereinen üblich, Auswechslungen bei knappen Spielstand kurz vor Ende möglichst in die Länge zu ziehen. Wenn die Bremer sich nicht permanent mit Reklamieren und Schubsen aufgehalten hätten, wäre das alles viel schneller gegangen. Und bei fast sieben Minuten Nachspielzeit war nun reichlich Kompensation für Zeitspiel dabei.

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ulfilas72 25.04.2019, 14:42
185. ach was

Zitat von aprilhh
Ach das denken Sie also. Ich glaube, die Bayern hätten das Spiel auch ohne den Elfmeter mit 5:2 gewonnen. Gut okay, dafür habe natürlich genau so viele Beweise wie sie für ihre These. [...] Und natürlich. Eine Regeländerung wird auch noch gefordert. Weil Lewandowski einen Elfmeter regulär verwandelt hat. Das kann ja nicht sein. Also muss das überarbeitet werden und wenn das überarbeitet wurde, dann war Lewandowskis Elfmeter irregulär. Wusst ich‘s doch. Das schlimme ist, sie glauben sich diesen Mist selber.
Wenn die Bayern aus dem Spiel heraus 5:2 gewonnen hätten, wäre das Urteil über dieses Spiel ziemlich klar. Haben sie aber nicht. hätten sie auch nicht.
Was ich gesehen habe, war, das die Bayern in der Phase ziemlich geschwommen sind. Das ist meine Einschätzung, die sie nicht teilen müssen. Der Elfmeter kam für den FCB zum passenden Moment.

zum Elfmeter: die Verzögerung ist wieder Ermessenssache des Schiris. War der Ablauf unterbrochen oder nicht? Drauf geschissen und die Verzögerung aus der Regel streichen. Wenn schon über klare Regeln und mehr Transparenz sinniert wird, bitte das ganze Regelwerk ausmisten.

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raton_laveur 25.04.2019, 14:44
186. Sie tun ja gerade so,

Zitat von c700
Wenn man nicht mit Anstand verlieren kann, sind immer die Schiedsrichter schuld. Kleine Abhilfe dazu, selber einen Schiedsrichterlehrgang machen und dann wird bestimmt alles besser.
als wäre die Schiedsrichterentschedung eindeutig richtig gewesen. Das war aber nicht der Fall. Von Uli Hoeneß habe ich keinen anderen Kommentar dazu erwartet, aber selbst Nico Kovac sah das nicht so.

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gnarze 25.04.2019, 14:50
187.

Zitat von spon-facebook-10000286189
Darum wäre ich für effective Spielzeit so könnten die hoch bezahlten Spieler so lang wie sie wollen sich bei ihrer Kurve bedanken es würde keine Zeit verloren gehen - sie würden es dann auch nicht mehr machen und warum sollen die Spieler nicht 90 Minuten laufen anstatt nur eine knappe Stunde bestenfalls
Da rennen Sie bei mir offene Türen ein... mir würde schon reichen, dass die letzten 20 Minuten in "Echtzeit" ablaufen würden.

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charlybird 25.04.2019, 14:54
188. Nun, es war eine sehr spielrelevante Entscheidung,

Zitat von gnarze
warum sollte er sich das noch mal anschauen, wenn es aus seiner subjektiv ein Foul war und er keinen Einwand aus Köln bekommen hat? Was wäre, wenn Ihre Forderung nun tatsächlich die Regel wäre? Dann wären die Spiele in der Tat erst nach 180 Minuten vorbei. Schon so ist der Videobeweis eher ein Ärgernis und führt nicht zu weniger Diskussionen...
und Siebert hätte gut daran getan, sich seiner Sicherheit diesbezüglich die entsprechende Beweise zu greifen.
Und es kommt schlimmer, ''Köln'' sah keine Veranlassung einzuschreiten.
Merkwürdig.
Aber Siebert war nunmal der Mann auf dem Platz in solch einer kritschen Situation und tut gar nichts, um seine Entscheidung klar rechtfertigen zu können ?
Schlecht, denn jetzt boomen die Verschwörungstheorien, an denen ich mich wirklich nicht beteiligen möchte, aber, hätte Siebert sich das Situationsvideo angeschaut, hätte er seine Entscheidung klar und eindeutig begründen können. Wie auch immer sie ausgefallen wäre, das ist aber nun vorbei.
Also wollte er sich dem nicht stellen oder war er sich zu sicher ?
All das funktioniert aber jetzt nicht mehr, weil allein die Tatsache der Ignoranz nun gegen ihn spricht.

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amasan 25.04.2019, 14:54
189.

Zitat von skeptikerjörg
a) Der VA soll nur eingreifen, wenn es sich seiner Meinung nach um eine eindeutige Fehlentscheidung handelt. Aber Herr des Geschehens ist der Schiedsrichter auf dem Platz. Der kann/darf jederzeit entscheiden, sich eine Szene nochmals zeigen zu lassen. Er hat also die Wahl - im Unterschied zum VA, der ja auch nur eine Hilfestellung und kein Entscheider ist.
Was Sie beschreiben stimmt nicht ganz. Der Schiedsrichter auf dem Platz fällt Tatsachenentscheidungen. Soweit richtig. Bei klaren Fehlentscheidungen, schaltet sich der VAR ein und gibt dem Schiedsrichter den Hinweis seine (des Schiris auf dem Platz) Entscheidung nochmals zu überprüfen! ERST DANN UND NUR DANN darf der Schiedsrichter an die Seitenlinie und sich eine Szene vorbereitet vom VAR! nochmals ansehen. Dann kann er ggf. seine Entscheidung revidieren und zeigt dies mit dem Rechteck in der Luft an. Er kann niemals ohne voriges Einschalten des VAR einfach selber entscheiden sich etwas anzuschauen. Es bleiben Tatsachenentscheidungen.

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