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Bayerns Pokalerfolg bei Werder: Die Partykiller
Kai Pfaffenbach / REUTERS

Die Atmosphäre war grandios, der Auftritt der Bremer mitreißend. Am Ende gewannen die Bayern trotzdem - wenn auch mit etwas Glück. Sind die Münchner nun fragil oder eiskalt?

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trackingerror 25.04.2019, 16:06
210.

Als jahrelanger Werderfan tut die gestrige Niederlage sehr weh. Nein, die Bayern waren nicht besser. Der Glücklichere hat das Spiel gewonnen. Es sollte ein leistungsorientiertes Entlohnungssystem für Schiedsrichter geben, womit der Schiedsrichter bei eklatanten Fehlentscheidungen keine Prämie für das Spiel erhält. Wie auch immer ein solches Bewertungssystem konkret aussähe; es würde den Einfluss der Bayern mindern. Denn die Furcht der Schiris vor den Bayern ist einfach nur noch feige.

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skeptikerjörg 25.04.2019, 16:12
211.

Zitat von amasan
Was Sie beschreiben stimmt nicht ganz. Der Schiedsrichter auf dem Platz fällt Tatsachenentscheidungen. Soweit richtig. Bei klaren Fehlentscheidungen, schaltet sich der VAR ein und gibt dem Schiedsrichter den Hinweis seine (des Schiris auf dem Platz) Entscheidung nochmals zu überprüfen! ERST DANN UND NUR DANN darf der Schiedsrichter an die Seitenlinie und sich eine Szene vorbereitet vom VAR! nochmals ansehen. Dann kann er ggf. seine Entscheidung revidieren und zeigt dies mit dem Rechteck in der Luft an. Er kann niemals ohne voriges Einschalten des VAR einfach selber entscheiden sich etwas anzuschauen. Es bleiben Tatsachenentscheidungen.
Entschuldigung, dass ich Sie korrigiere, aber Sie liegen falsch. Gemäß dem offiziellen Videoschiedsrichter-Protokoll des IFAB gibt es zwei Möglichkeiten zur Einleitung einer Videoüberprüfung: "wenn der Video-Schiedsrichterassistent (oder ein anderer Spieloffizieller) eine Videoüberprüfung empfiehlt" oder wenn "der Schiedsrichter vermutet, einen schwerwiegenden Vorfall übersehen zu haben". Siebert hätte also - zumal in dieser entscheidenden Phase - von sich aus eine Überprüfung veranlassen können. Das IFAB rät: "Bei subjektiven Entscheidungen (z. B. Schweregrad eines Foulspiels (...)) ist eine Schiedsrichter-Videoüberprüfung oft sinnvoll."

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vera gehlkiel 25.04.2019, 16:12
212.

Zitat von misterknowitall2
es war ein Foul, wenn auch ein ziemlich dämliches und es war im 16 Meter Raum. Kann man pfeifen, muss man aber nicht. Ansichtssache des Schiris. Und wenn sich Köln nicht meldet....warum sollte er das Dingen überprüfen? Wäre Kruse so umgefallen und hätte einen Elfer bekommen, hätte er sich sicher nicht beschwert. Davon ab war es ein schönes Spiel mit einem verdienten Sieger.
Es war definitiv kein Foul. Kein Fusskontakt, wie von Schiri und Kovac zuerst behauptet, und bei klar angelegtem Arm des Bremers auch kein unerlaubtes Wegdruecken. Coman lässt sich fallen oder rutscht weg, und im Fallen führt der Bremer Verteidiger den Arm reflexhaft geringfügig nach. Der Ball ist schon zuvor komplett ausser Reichweite, Coman selbst protestiert nur verbraemt und lethargisch. Der Schiri hat daraufhin mehrere Optionen zur Klärung des Sachverhalts, den sich noch nicht mal der Bayerntrainer im Nachgang traut, "eindeutig" zu nennen, nutzt keine davon. Das hat sogar den sonst ziemlich unverbluemten Bayernbewunderer Tom Bartels und den Fernsehexperten Stefan Kuntz komplett irritiert.

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skeptikerjörg 25.04.2019, 16:19
213.

Zitat von Nonvaio01
haben Sie ein Link zu einem interview, oder wo ein spieler das sagt was Sie hier schreiben? Alles was ich gesehen habe waren werder spieler die sagten der elfmeterr sein ein witz, was verstaendlich ist als team welches verloren hat. Ich hab aber kein Bremer spieler sagen hoeren was Sie hier schreiben. Meiner meinung nach hat Bremen glueck das am ende noch 11 spieler auf dem platz waren.
https://www.kicker.de/news/fussball/dfbpokal/startseite/747660/artikel_sieberts-heikler-elfmeterpfiff_vier-fragen-bleiben.html
"Sollte Siebert - Kommunikation zwischen ihm und dem Videoschiedsrichter vorausgesetzt - Kampka jedoch als Begründung für seine Entscheidung erklärt haben, Gebre Selassie habe Coman am Bein getroffen, hätte Kampka ihm eine Überprüfung in der Review-Area zwingend empfehlen müssen; denn eine solche Berührung lag nicht vor. Und Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein erklärte hinterher, Siebert habe "gesagt, dass er (Gebre Selassie) ihn (Coman) unten getroffen hat". Sein Bremer Kollege Max Kruse deutete ähnliches an."
Da auch Kovac im ARD-Interview, bevor er die Szene gesehen hatte, sagte, er gehe davon aus, dass Gebre Selassie Coman am Fuß getroffen habe, ist es zumindest möglich, dass es aus einer bestimmten Perspektive so aussah und Siebert es auch so wahrgenommen und zum Anlass für den Pfiff genommen hat.
Ich hatte ebenfalls formuliert "sollte es so gewesen sein"... und nicht behauptet, dass es so war.

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raton_laveur 25.04.2019, 16:23
214. Lewandowski

Zitat von lhagel
Die Unsportlichkeiten seitens der Bayern sind mir auch aufgefallen. Auch ein Kovac war da mit dabei, als er so ganz zufällig einen 2. Ball ins Spielfeld rollen ließ, um Zeit zu gewinnen. Lewandowski hat den Bremer Spieler, ich glaube, es war Kruse, sekundenlang über den Kopf gefahren, um ihn zu einer Tätlichkeit zu verleiten. Eklig, dieser Typ!
wurde ja vor einiger Zeit von einer polnischen Universiät mit einer Arbeit über seine eigene Karriere als Fußballprofi promoviert (ist kein Witz, war wirklich so). Vielleicht schlägt man ja dort einmal nach. Vielleicht steht da ja, wie das gemeint war. Vielleicht hat er aber auch nur gemerkt, daß seine jüngste offene Prügelei im Training nicht so gut ankam und versuchte es jetzt etwas überlegter..
Man muß nicht nur mit Anstand verlieren können, sondern man muß auch mit Anstand gewinnen. Die Bayern können beides nicht.

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sapiens-1 25.04.2019, 16:23
215. Der Schri ist an allem schuld?

Also ich verfolge den thread jetzt schon den ganzen Tag und binziemlich erschrocken mit welcher Gewissheit und Nonchalance den Schiedsrichtern eine Bayerhörig- bzw. Abhängigkeit unterstellt wird. Allen, die diese Verschwörungstheorie gerne pflegen sei mal ein Schri-Lehrgang empfohlen, das hilft viel.

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robrien 25.04.2019, 16:30
216. 2016

Zitat von spon1899
Werder ist jetzt 2016, 2018 und 2019 durch heftige Fehlentscheidungen aus dem Pokal geflogen. Einmal kann das passieren, aber 3x in 4 Jahren....
2016 gewann Bayern 2:0. Ohne den unberechtigten Elfmeter zum 2:0, wäre das Spiel 1:0 ausgegangen oder was hinderte die Bremer daran ein Tor zu schiessen?

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amasan 25.04.2019, 16:31
217.

Zitat von skeptikerjörg
Entschuldigung, dass ich Sie korrigiere, aber Sie liegen falsch. Gemäß dem offiziellen Videoschiedsrichter-Protokoll des IFAB gibt es zwei Möglichkeiten zur Einleitung einer Videoüberprüfung: "wenn der Video-Schiedsrichterassistent (oder ein anderer Spieloffizieller) eine Videoüberprüfung empfiehlt" oder wenn "der Schiedsrichter vermutet, einen schwerwiegenden Vorfall übersehen zu haben". Siebert hätte also - zumal in dieser entscheidenden Phase - von sich aus eine Überprüfung veranlassen können. Das IFAB rät: "Bei subjektiven Entscheidungen (z. B. Schweregrad eines Foulspiels (...)) ist eine Schiedsrichter-Videoüberprüfung oft sinnvoll."
Das ändert doch nichts an meiner Aussage. Er hatte doch Kontakt mit dem VAR! Das war live im TV, zumindest bei sky, zusehen. Ich sage doch nur, Siebert darf ohne VAR Einschaltung nicht einfach zur Seitenlinie und sich eine Wiederholung ansehen. Diese Wiederholung wird vom VAR und seinen Assistenten bereit gestellt! Da keine klare Fehlentscheidung vorlag, kann der VAR keine Überprüfung anregen, der wird gesagt haben "passt scho". Aber es bleibt ein Märchen zu behaupten, Siebert hätte doch zur Seitenlinie gehen und sich die Wiederholung ansehen können.

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bayerns_bester 25.04.2019, 16:31
218.

Zitat von redwed11
München hat am Ende nur Dank der Hilfe des Schiedsrichters das Spiel wie so oft für sich entschieden. Es hätte vielleicht gereicht, wenn das Spiel fair entschieden worden wäre. Aber im Zweifel wird in kritischen Spielabschnitten immer den Bayern geholfen, andersherum gab es das noch nie. Woran das wohl liegen mag?
Sie meinen, so wie im letztjährigen Pokalfinale, als Martinez im Frankfurter Strafraum umgetreten wurde und der Schiedsrichter trotz Videobeweis nicht auf Strafstoß entschied?

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misterknowitall2 25.04.2019, 16:35
219. Na klar....

Zitat von allesamt
Wie auch schon andere Foristen schrieben, dann müssten bei jeder Ecke Freistoß oder Elfer gepfiffen werden. Im Fußball ist ein Schieben und Drängeln normal, das gehört zum Fußball, anders als beim Basketball. Das sagte gestern auch Stefan Kuntz, dem man nun wirklich keine Einseitigkeit vorwerfen kann. Und an alle Schiedsrichter, die für diesen Elfer sind: Zählen Sie doch mal zusammen, wie viele Freistöße und Elfer allein bei jeder Ecke gegeben werden müssten. Etliche - und warum werden diese nicht gegeben. Aber in solch einer Spiel entscheidenden Situation wird er gegeben!? Hätte hier nicht, wie Stefan Kuntz sagte, mehr Fingerspitzengefühl gezeigt - im Zweifelsfall der Videobeweis herangezogen werden sollen?
das ist doch Quatsch. Wenn bei einer Ecke gefoult wird, gibt es meist das Problem, dass keiner der Spieler in Nähe des Balls ist. Wird er direkt beim Kopfball angegangen, gibt es auch einen Elfer.

Der Bremer Spieler hat sich saudumm angestellt. Coman hat das ausgenutzt. Mehr war da nicht. Da braucht man auch kein Fingerspitzengefühl und man muss sich auch nicht aufregen.

Köln hat sich nicht gemeldet. Die haben das also auch so gesehen wie der Schiri. Das mal zum Thema Videobeweis.

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