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Bayerns siebter Meistertitel in Folge: Die Rettung der Bundesliga heißt Super League
Adam Pretty/Bongarts/Getty Images

Der Kader alt, der Trainer geschwächt, das Umfeld unruhig: Der FC Bayern hat seine schwächste Saison seit Jahren hingelegt - und wurde trotzdem Meister. Das zeigt, wie schlecht es um die Bundesliga steht.

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binnenfuchs 19.05.2019, 04:17
30. Fussball - muss nicht..

Vielleicht erstickt der ganze Fussballzirkus an seiner eigenen Geldgier. Wenn es komplett uninteressant wird, weil der Sieger schon am ersten Tag feststeht und die Emotionen fehlen, dann sinkt das Publikumsinteresse, die Pay TV Einnahmen, die Zahlungen der werbenden Unternehmen. Fussball wird erst dann wieder gut, wenn wir es nicht mehr gucken.

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Cyman 19.05.2019, 04:41
31. Super League, ja bitte!

Wird Zeit, dass die Superreichen unter den europäischen Clubs unter sich bleiben und so die anderen Vereine in Ruhe lassen und endlich mal wieder Spannung in die nationalen Ligen zu bekommen!

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Brinke 19.05.2019, 05:52
32. Super League

Eine europäische Liga würde nur eine zeitlang helfen, das Grundproblem bleibt bestehen: Konkurrenz. Klingt merkwürdig, ist aber so. Da wo es Konkurrenz gibt, gibt es Sieger und eben auch Verlierer. Langfristig bilden sich Monopole, das ist in der freien Marktwirtschaft so und im Fussballl nicht anders. In der Wirtschaft haben wir Mechanismen, die Monopolbildung verhindern sollen, im Fussball ebenfalls. Leider versagen diese Mechanismen und neue müssen her. Das Problem dabei ist jedoch, an den reichen Clubs klebt viel Geld, und Macht und die, die was ändern könnten, sind Profiteure dieses Geldes und dieser Macht. Wie gesagt, im Fussball und in der freien Marktwirtschaft nicht anders. Eine Lösung wäre: Obergrenzen für Gehälter, Transfers und Boni.. würde nicht nur dem Fussball gut tun. ;) Ein Beispiel: wenn die Obergrenze für Transfers bei, sagen wir mal, 50mio und die für Gehälter bei 3mio/Jahr wäre, dann könnte sich fast jeder Erstliga Club einen Neymar leisten, d.h. es würden wieder andere Werte Priorität bekommen, wie z.B. Regionalpatriotismus. Das Überschüssige Geld könnte man Sinnvoll einsetzen z.B. in niedrigere Ticketpreise, mehr Ausgaben für die Infrastruktur und Jugendförderung. Aber erzähl mal einem Neymar, dass er zukünftig mit lächerlichen 3mio/Jahr auskommen soll, der verhungert dann.

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sven.kex 19.05.2019, 06:16
33. Das sagt nichts über die Schwäche der Liga aus, sondern

über die Willfährigkeit der Schiedrichter.
Rechnen Sie mal die Punkte raus,
Elfer nach Schwalben
Merkwürdige Elfer-Entscheidungen zugunsten der Bayern (Ohne eine solche würden die Bayern nicht nach Berlin fahren)
ewig lange Nachspielzeiten mit einem überraschenden Freistoß/Elfer
und und
Ob Hoeness da noch ein Schiri-Unterstützungs-Konto in der Schweiz hat?

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Bibe 19.05.2019, 06:18
34. Sage ich schon seit Jahren,

weil diese Entwicklung absehbar war. Die Bundesliga ödet nur noch an. Seit der FCB anfing, Borussia Dortmund auszuplündern - Lewandowski, Goetze, Hummels - und dann auch noch nach Reus die Finger ausstreckte, war für mich Ende Gelände.

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Mareius 19.05.2019, 06:25
35.

sorry... der BVB hat die Meisterschaft abgegeben und zeigte keine Mentalität. Mich hat die fehlende Überzeugung der Dortmunder genauso genervt wie die Haltung der Bayern, dass die Meisterschaft eine Pflichtveranstaltung ist.
Das macht ja keinen Spass.

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prof.toni 19.05.2019, 07:01
36. kein Käse...

Zitat von albergel
Das wäre dann ja das gleiche Prinzip wie jetzt, verschiebt das Problem also nur in die Zukunft. So lange die Gelder ungleich verteilt werden, keine Alternativen Geldquellen wirklich zugelassen sind oder es kein Investitionslimit gibt, wird die „Superliga“ irgendwann genauso aussehen. Es gibt 3-4 Top Vereine und der Rest spielt mit.
Nein, das wird nicht so sein. Sie haben zwar völlig recht, dass es auch in einer Super League eine Art Verteilungsmechanismus oder Investionslimits geben muss. Und vor allem müssten sie auch ernsthaft kontrolliert und umgesetzt werden.
Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied. In einer Super League würden alle Vereine in ein und derselben Liga spielen und alle Einnahmen werden durch diese Liga generiert. Kein zweiter Wettbewerb nebenher. Derzeit ist das genaue Gegenteil der Fall. Die Top-Vereine eines jeden Landes erzielen den mit Abstand grössten Teil ihrer Einnahmen durch die CL, spielen aber die meisten Spiele in ihrer nationalen Liga. Allein das ist schon ein Widerspruch in sich.
Stellen sie sich vor in der amerikanischen NBA würden die LA Lakers und NY Knicks als einzige zwei Team in einer Art Champions League teilnehmen, in der sie ca. das 4-5fache Einnehmen zu dem was sie ohnehin schon in der NBA Einnehmen. Und dann dürften sie diese Einnahmen auch noch grenzenlos in ihren Kader investieren. Undenkbar. Das Mutterland des Kapitalismus hat als erstes verstanden, dass es enge und strenge Regeln geben muss, wenn ein sportlicher Wettbewerb funktionieren soll.

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chaosimall 19.05.2019, 07:06
37. Die Super League ist richtig,

richtig ist aber auch, dass auf- und Abstieg entscheidende Voraussetzungen für sportliche und finanzielle Chancen für alle Vereine und Garanten für Antrieb und Spannung sind. Also Super League ja, aber die letzten ( beiden?) Vereine müssen absteigen und die Landesliegen müssen Playoffs um den den Aufstieg spielen. Dabei müssen gleiche Finanzregeln für Chancengleichheit in den teilnehmenden Ländern sorgen.

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Hans_Suppengrün 19.05.2019, 07:06
38.

Warum ist die einzige Lösung, die immer allen einfällt, alles noch größer zu machen? Warum macht man die Dinge nicht einfach kleiner? Keine Gruppenphase in der CL. nur der Meister qualifiziert sich, keine Setzlisten, KO vom ersten Spieltag an....
Und zack: schon haben die Bayern wieder ein wirtschaftliche Risiko und genau so viel oder wenig Planungssicherheit, wie alle anderen.

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Amadablam 19.05.2019, 07:07
39. Abstruse "Logik"

Die Bundesliga wird also dadurch angeblich wieder attraktiver, dass sie zur "zweiten" Liga mutiert. Oh Mann! Wenn es sooo langweilig ist, dann müßten die Stadien ja halb leer sein.

Das gibt es nur in Deutschland, dass Erfolg argwöhnisch beäugt wird, anstatt ihn als Ansporn zu nehmen, es dem Erfolgreichen gleich zu tun. Bestimmt findet sich irgendein Kevin, dem eine Begründung dafür einfällt, Bayern einfach zu enteignen...

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