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Bestechungsskandal: Ghanas Regierung kündigt Auflösung des Fußballverbands an
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In Ghana muss sich der nationale Fußballverband neu gründen. Das hat die Regierung des afrikanischen Staates entschieden. Der Grund: Schmiergelder und Manipulation, auch der Verbandspräsident soll involviert sein.

mr.green 08.06.2018, 23:29
1. Typisch fifa

... Geht man gegen Korruption vor wird man auch noch bestraft. Man sollte Ghana jetzt unterstützen und zeigen das es richtig ist so vorzugehen und nicht den Fußball in dem Land bestrafen.

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Planquadrat 08.06.2018, 01:07
2. Wenn

in Ghana schon die Regierung eingreift, dann muss entweder die Korruption jedes Maß übersteigen oder man hat schlicht vergessen wichtige Leute daran mit verdienen zu lassen.

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practicus 08.06.2018, 01:26
3. Und wann

passiert das mit den Ganovenvereinen FIFA und IOC? Auch die sind ein Teil der "organisierten Kriminalität", Stimmenkauf, Erpressung, Steuerbetrug... ein Fall für den Schweizer Generalanwalt - eigentlich

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rpr 08.06.2018, 03:18
4. Strafe

Die Regierung plant die Auflösung des Verbandes. Der dann aufgelöste Verband muss mit einer Bestrafung rechnen. Inwiefern der dann aufgelöste Verband ihrer Ansicht nach noch von der FIFA bestraft werden soll/kann, wäre schon interesant.

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Papazaca 08.06.2018, 10:30
5. Ghanas Fußball ist in der Krise. Der Schritt ist überfällig!

Das die erste Liga in Ghana korrupt ist und schon lange nicht mehr funktioniert, ist bekannt. Nyantakyi ist schon ewig an der Macht und deshalb mitverantwortlich. Der Regierungswechsel von der NDC zur NPP hat sicher zu seinem Sturz beigetragen. Gut, das er auch gleich inflagranti erwischt wurde. Trotzdem sollte die Regierung versuchen, sich mit der FIFA abzusprechen, sonst wird der Verband international von der FIFA ausgeschlossen.

Ghana hat sehr viele gute Fußballer. Was es braucht ist eine funktionierende erste Liga und gute Trainer. Wenn der DFB wirklich etwas Gutes für Afrika tun will, sollte er, in Zusammenarbeit mit der Entwicklungshilfe, die Gründung einer Fußball-Akademie für West-Afrika unterstützen. Vielleicht in Accra. Dann könnten die westafrikanischen Länder endlich gute Trainer und natürlich auch Spieler, Schiedsrichter und Funktionäre ausbilden. Westafrika würde es den Deutschen sehr danken, keiner hier kann sich vorstellen, wie wichtig Fußball in Afrika ist und wie sehr es uns Deutschen helfen würde. Lieber DFB, liebes Entwicklungsministerium nehmt diese Riesenchance wahr, kostet auch nicht die Welt. Selbst die Bundesliga würde von gutausgebildeten Spielern aus Westafrika profitieren. Und so Nachrichten würden die schlechten Nachrichten (Beckenbauer, fragliches Sommermärchen, Özil+ Gündogan) verdrängen ....

Motto: Was Gutes tun und davon auch profitieren!

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