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Beteiligung an Polizeieinsatz: Bremen schickt Rechnung an die DFL
DPA

425.818,11 Euro: So viel will Bremen der Deutschen Fußball-Liga für zusätzliche Polizeikräfte in Rechnung stellen. Ein weiterer Bescheid soll folgen, doch die DFL will sich wehren.

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hektor2 14.08.2015, 11:54
1. Spannung

Da bin ich aber gespannt, wie das ausgeht. Wenn es im Sinne des Landes Bremen ausgeht, könnte auf die DFL noch einiges an Rechungen zukommen!^^

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klugschieter112 14.08.2015, 12:05
2. Das wurde auch echt Zeit,

bei den aberwitzigen Märchengehältern absolut gerechtfertigt. Hoffentlich sind dann die finlen Entscheider nicht wieder mit dem Klammerbeutel gepudert. Aber das ist ja in letzter Zeit en vogue in Deutschland.

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ner0_me 14.08.2015, 12:05
3. Verursacherprinzip

Erinnert sich noch jemand an die sog. Facebookpartys? Ein Jugendlicher der zu einer Veranstaltung aufrief sollte die verursachten Kosten von 200.000 € für einen Polizeieinsatz bezahlen, der Hauptsächlich die Anreise verhindern sollte und das obwohl im Endeffekt nur 100 Leute aufgetaucht sind. http://spon.de/adHNI
Wieso wird hier mit unterschiedlichen Maße gemessen und wieso gilt nicht das gleiche Prinzip bei einem Fußballspiel?

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missoni 14.08.2015, 12:09
4. Vermarktung

Da die großen Fussballvereine so viel Geld einnehmen und meine das die Polizeieinsätze der Steuerzahler aufkommen soll und da immer mehr "Fußballfans" so Gewaltbereit sind, finde ich es ok, das die endlich dafür aufkommen soll. Es kann nicht sein, das der Steuerzahler für alles aufkommen soll.

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heisenberg18 14.08.2015, 12:17
5. ein Bundesland

Ein Bundesland wie Bremen, das seit Jahren dermaßen überschuldet ist, dass es ohne Länderfinanzausgleich nicht länger überlebensfähig wäre und längst als eine kostspielige Eingliederung in Niedersachsen aufgegangen wäre, hat die verdammte Pflicht, jede nur denkbare Kostenerstattung zu versuchen. Warum sollte Fußball und seine (für einen erklärten Nicht-Fan unerfreulichen) Begleitumstände, stets und immer einen rechtsfreien Raum in Anspruch nehmen dürfen? Herr Blatter und seine Organisation kassieren Reingewinne in Milliardenhöhe, ohne diese ernsthaft zu versteuern. Höchste Zeit für ein intensives Umlageverfahren.

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kein_gut_mensch 14.08.2015, 12:18
6. Aber das ist so

Zitat von missoni
Da die großen Fussballvereine so viel Geld einnehmen und meine das die Polizeieinsätze der Steuerzahler aufkommen soll und da immer mehr "Fußballfans" so Gewaltbereit sind, finde ich es ok, das die endlich dafür aufkommen soll. Es kann nicht sein, das der Steuerzahler für alles aufkommen soll.
Ich muss als Steuerzahler auch die überzogenen Gehälter von Künstlern in Konzerthäusern, Theatern, ... mitfinanzieren ob ich will oder nicht. Über den Sinn und Unsinn von Steuerausgaben zu streiten ist schwierig.

Für mich ist die Sache ganz einfach. Innerhalb des Stadions der Veranstalter, außerhalb der Staat bzw. das Land.

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westerwäller 14.08.2015, 12:19
7. Vorerst keine Risikospiele in Bremen mehr austragen ...

Bremen gegen Hamburg aus Sicherheitsgründen in Hoffenheim austragen oder sonstwo in der Pampa ...

Dann ist das bald erledigt.

Wenn die DFL der Veranstalter ist (und nicht Werder Bremen) dann können diese auch ihr Weisungsrecht ausüben ...

Werden die dumm gucken ...

Ansonsten geht das juristisch nie durch ...

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ackergold 14.08.2015, 12:20
8.

Selbstverständlich müssen die Vereine die Zusatzkosten übernehmen. Schließlich verdienen sie am Spielbetrieb bares Geld. Außerdem können sie von den Tätern ggf. Regress fordern. Vielleicht trägt das endlich dazu bei, dass es in Stadien und drum rum friedlicher wird.

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comment@spiegel 14.08.2015, 12:20
9. Absolut OK

Wenn die Fussballvereine ihre Krawallmacher nicht kontrollieren koennen, muessen sie eben zahlen - und ihren Profibetrieb einstellen, wenn sie nicht zahlen koennen.

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