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Beteiligung an Polizeieinsatz: Bremen schickt Rechnung an die DFL
DPA

425.818,11 Euro: So viel will Bremen der Deutschen Fußball-Liga für zusätzliche Polizeikräfte in Rechnung stellen. Ein weiterer Bescheid soll folgen, doch die DFL will sich wehren.

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hwdtrier 14.08.2015, 23:09
60. Wenn die

Polizei durch meine Schuld ( auch Facebookparties) anrollt muss ich löhnen. Obwohl ich Steuern zahle. Weshalb soll es Vereinen und ( börsennotierten) Unternehmen besser gehen?

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CobCom 15.08.2015, 00:54
61.

Zitat von nn280
wie das ausgeht. Meine Meinung ist die, daß die Bundesligavereine für die Sicherheit im Stadion allein verantwortlich sind und dort eigene Sicherheitskräfte stellen und entlohnen müssen. Sie haben auch die Einnahmen aus den Spielen. Die Polizei ist nur für die öffentliche Sicherheit zuständig, innerhalb des Stadions müßte der Verein den Einsatz von Polizei bezahlen.
Wie oft sind Sie im Stadion?
Dort sind meistens nur ein paar Kontaktbeamte, es sei denn, es kommt zu Straftaten. Das normale Geschäft macht der Ordnungsdienst, genau wie Sie es beschreiben. Völlig normal.

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CobCom 15.08.2015, 01:22
62.

Zitat von clauebers
echt jetzt? sehr schön, dann kann ich ja bei meiner nächsten grillparty auch polizeischutz für meine gäste beantragen, steuern zahle ich ja auch und scheinbar ist da polizei für private veranstaltungen im preis inbegriffen
Wenn Sie das aufgrund der konkreten Lage für erforderlich halten, können Sie jederzeit unter der "110" diesen Schutz anfordern.
Aber was feiern Sie für Grillparties, dass Sie dafür die Polizei benötigen? Hier ging die Polizei ja von einer KONKRETEN Gefahr aus.
Welche KONKRETE Gefahr geht dagegen von Ihrer Party aus? Bei dem, was in Deutschland so unter "Grillen" läuft, wäre darüber sowieso eher die Feuerwehr zuständig.

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CobCom 15.08.2015, 01:37
63.

Zitat von Oihme
Die Realität sieht sogar noch desillusionierender für die "Vereine sollen zahlen"-Brüller aus, denn nach polizeiinternen Unterlagen betrugen die Kosten der Polizeieinsätze 2013 nicht Ihre geschätzten 130 Millionen €, sondern mit 38 Millionen nur einen Bruchteil davon. http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/1700-risiko-fans-fussballeinsaetze-kosten-38-millionen-euro-12730561.html
Dann lass im Schnitt jeden Fan nur 40 km hin und zurück anreisen. Mal sehr konservativ mit 5l/100km Verbrauch gerechnet, ergibt sich durch die ca. 90 cent/l Anteil an den benötigten 2 Litern Sprit alleine ein weiterer Posten durch die 13,3 Mio. Zuschauer von gut 20 Mio. EUR p.a.
Noch jeder `ne Wurst und ein Bier, davon die Mehrwertsteuer (19% v. 7,5 EUR), nochmal knapp 20 Mio.
Etc. pp.
In Summe ein fettes Plusgeschäft.

Ich glaube, wenn es um die volkswirtschaftliche Bilanz geht, schließen wir besser die Opernhäuser.

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afrobay 15.08.2015, 04:42
64. Richtig

Wer die Millionäre auf dem Platz zahlen kann, der kann auch die Polizei bezahlen!

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order66 15.08.2015, 07:44
65. Ähm

ich gehe zum Fußball und bin weder national angehaucht noch Pöbel ich oder Prügel mich. Nur weil ich lieber ein Bier im Stadion als einen Proseco in der Vernissage trinke bin ich kein Vollpfosten. Btw. wer zahlt eigentlich das Polizeiaufgebot bei dem Trachtensaufen in Muc?

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Hannes2 15.08.2015, 08:28
66. Finde ich absolut

richtig! In Zukunft könnte die Polizei dann auch gleich die Mannschaftsbusse nach verbotenen Substanzen durchsuchen! Das wäre endlich mal ein Ansatz!

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Immanuel K. 15.08.2015, 08:40
67. Ich hatte letztens morgens...

...um sieben Uhr, da mein Auto aufgebrochen wurde, Kontakt mit einer Polizistin und einem Polizisten. Als ich nachmittags um 17:00 wegen dem Schreibkram, nach meiner Arbeit nochmal auf der Polizeidienststelle war, waren die beiden immer noch im Dienst - auf meine Nachfrage erklärte mir der Polizist, dass er 450 Überstunden vor sich herschöbe und es eigentlich illusorisch sei, anzunehmen, dass er diese Überstunden bei den jetzigen Bedingungen abbauen könne...


Wer dafür plädiert, dass der Staat für die öffentliche Ordnung bei Fussballspielen sorgen muss/soll, der sollte konsequenterweise auch für einen starken Staat sein: d.h. dass der Staat auch vernünftig mit ausreichenden Steuern ausgestattet wird, um genug Polizisten anzustellen, um seinem Gewaltmonopol auch gerecht zu werden. Leider sind diese Herrschaften meistens gegen eine ausreichende Steuererhebung...

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suncrawler 15.08.2015, 09:13
68. Äpfel mit Bitnen

Schön zu sehen, wie viele keine Ahnung / keine Meinung zum Thema haben und trotzdem fleißig drauf los schreiben.
Es ist eine genehmigte öffentliche Veranstaltung, wo Werder die Sicherheit im Inneren und die Polizei via Gewaltmonopol die Sicherheit im äußeren sicherstellt respektive. sicherzustellen hat. Da geht es weder um Steuerzahlungen noch um irgendeinen Vergleich mit Subventionen.
Dass die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen und Einnahmen über den Kosten für etwaige PolEinsätze liegen, ist deutlich - auch wenn dieser Kausalzusammenhang hier nicht relevant ist. Der Anteil der gewaltbereiten Störer ist gemessen an der Anzahl der Stadionbesucher sehr gering (noch geringer im Vgl zu den Fussball Fans insgesamt). Und dieses ist ein gesellschaftliches Problem, keines was nur den Fussball betrifft. Nur dass es hier aufgrund der Medienpräsenz schön ausschlachten lässt. Und wie man merkt, auch einige Kommentatoren hier sich schön davon beeinflussen lassen.
Klar ist, ein egozentrischer Innensenator hat es geschafft, die Bremer Bürgerschaft mit seinem Thema einzuwickeln und gegen jedes Gesetz eine Kostenweiterreichung zu erreichen ( von der Zusammensetzung der Kosten mal ganz zu schweigen). Und die politischen Mitglieder in dieser "Burgerschaft" haben weder den Verstand noch die Fahigkeit, sinnvolle und nachhaltige Ideen zu entwickeln, wie der Stadtstaat seine Schulden verringern kann.

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widower+2 15.08.2015, 10:52
69. Willkür!

Entgegen der Annahme vieler Foristen hier sind wie schon mehrfach gepostet und von SPON konsequent verschwiegen die Vereine für die Sicherheit im Stadion verantwortlich und gewährleisten diese durch von ihnen bezahlte Ordnungsdienste.

Die unverbesserlichen Randalierer bekommen Stadionverbote und gelangen gar nicht mehr in den Einflussbereich der Vereine und ihrer privaten Ordnungsdienste.

Die Vorgehensweise Mäurers scheint zudem reichlich willkürlich zu sein. Warum wurde ausgerechnet das Spiel gegen Mönchengladbach zum Hochrisikospiel erklärt? Dafür gab es keinen sachlichen Grund.

Mäurer bestimmt nicht nur nach Gutsherrenart welche Spiele Risikospiele sind, er bestimmt auch, wie viele Hundertschaften er sich dafür bezahlen lassen möchte. Wenn er damit durchkommt wird er im vermeintlichen Interesse der klammen Stadt Bremen wohl sämtliche Spiele zu Hochrisikospielen erklären. Auch die gegen Hoffenheim mit ihren zweieinhalb mitreisenden Fans.

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