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Bierhoffs Kritik an Özil: Alles falsch gemacht
imago/ Moritz Müller

DFB-Manager Oliver Bierhoff hat in einem Interview Mesut Özil einen großen Teil der Verantwortung für das WM-Aus zugeschoben. In der Erdogan-Affäre begehen die Beteiligten wirklich jeden möglichen Fehler.

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abcd63 06.07.2018, 09:28
1.

Diese Aussagen von Bierhoff zeigen eindeutig, dass er von Marketing und Kommunikation keine Ahnung hat und schnellstens seinen Platz räumen sollte. Leider ist das nicht zu erwarten.

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rgsf 06.07.2018, 09:31
2. Bierhoffs Mehrwert?

Volle Zustimmung! Özils Leistungen als Spieler für die NM sind unbestritten. Was er mit Erdogan macht und ob er was dazu sagt ist letztendlich seine Sache. Wenn der DFB das für nicht kompatibel mit seinen Werten hält soll er eine Ansage machen, Nichtnominierung hätte jeder verstanden. Aber dieses Rumgeeiere jetzt zeugt von eklatanter Führungsschwäche. Jogi hat eine weitere Chance verdient. Aber wer braucht bitteschön Bierhoff?

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m82arcel 06.07.2018, 09:32
3.

Meiner Meinung nach haben die Medien, inklusive SPON, das Thema aber auch viel, viel zu hoch gehängt.
Im Vergleich zu einem deutschen Minister, der aus Wahlkampftaktischen Gründen die deutsche Regierung sowie die europäische Rest-Einigkeit aufs Spiel setzt, ist die "Affäre" um Özil lächerlich. Trotzdem gibt es schon nach wenigen Tagen keine Kritik mehr an besagtem Minister, keine Fragen zu dessen Eignung, keine Kritik daran, ob diese Art des Wahlkampfes rechtmäßig ist. Aber Hauptsache wieder ein paar Artikel zu Özil.

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Phil2302 06.07.2018, 09:32
4. Welch Ironie

Bierhoff widerspricht seinen eigenen Aussagen vor einigen Wochen, dargestellt in einem Medium, welches ebenfalls den eigenen Aussagen von vor ein paar Wochen widerspricht. "Wenn der DFB darauf hart reagiert und gesagt hätte, angesichts der Werte, die der Verband nach außen verkündet, verzichte man auf die Nominierung der beiden sportlich so anerkannten Profis, hätten das viele verstanden. Der DFB hätte sich als konsequent und glaubwürdig verkauft." Also hier bei SPON habe ich nur gelesen (in den Artikeln, nicht in den Kommentaren), dass das keinerlei Konsequenzen haben sollte. Hinterher wissen es natürlich wieder alle besser.

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Liiinks-Um 06.07.2018, 09:33
5. Was macht er da?

Das Frage ich mich seit der Ernennung von Bierhoff zum Manager. Und die Frage stellt sich jetzt noch drängender: Angesichts der Tatsache, dass viele der Südkorea-Helden damit vermutlich ihr letztes Spiel im Nationaldress gemacht haben dürften, war es vollkommen unnötig weiter Öl ins Erdogan-Affäre-Feuer zu gießen. Es ist sogar kontraproduktiv. Deshalb sollten sich die DFB-Oberen auch einmal diese Frage stellen: Was macht (d)er da?

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Verändert 06.07.2018, 09:33
6. Endscheidend ist aufm Platz

Die Nationalmanschaft hat in allen Begegnungen schlecht gespielt und gegen Schweden glücklich gewonnen. Das ist ein Team (oder es sollte zumindest eines sein). Und dieses Team hat es nicht geschafft, zu überzeugen. Trainer, Spieler, alle gemeinsam haben den letzten Platz in der Gruppe letztendlich verdient.

Allerdings gilt es auch festzustellen, dass die Erde sich dennoch weiterdreht, auch wenn am deutschen Fußballwesen die Welt nicht genesen ist.

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mesut2012 06.07.2018, 09:34
7.

Also ich kenne nicht das komplette Interview, aber in der Zusammenfassung hier auf SPON konnte ich nicht sehen, wo Bierhoff Mesut Özil "einen großen Teil der Verantwortung für das WM-Aus zugeschoben" haben soll.

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mallangsam 06.07.2018, 09:34
8. Völlig falsch

Wenn der DFB für sich das Recht in Anspruch nimmt WMs in Ländern zu spielen deren Machthaber genauso fragwürdig sind wie Erdogan, sollte er auch bei Spielern konsequent die Haltung verfolgen Sport von Politik zu trennen. Sie hätten sich konsequent vor die beiden Stellen sollen statt eine Gesinnungsprüfung beim BP anzuordnen. Und der aufgeheizten Debatte so Vorschub zu leisten. In der Hoffnung sich nicht positiveren zu müssen. Das war rückgratlos und die Äußerungen jetzt unterstreichen das. Die beiden Spieler haben sich von ein Profipolitiker vereinnahmen lassen. Bierhoff dagegen ist ein Sportmanager, der professionell auch mit sportpolitischen Themen umgehen muss. Und er hat in dieser Sache mehrfach das Gegenteil bewiesen.

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heinrich-wilhelm 06.07.2018, 09:35
9. Fehler

bei anderen sehen,aber die eigenen ausblenden. Das disqualifiziert Bierhoff mindestens genauso wie dieses unsägliche Foto Ösils und Gündogans mit dem türkischen Despoten Erdogan. Billigstes Ablenkungsmanöver vom Versagen des Trainerstabes.

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