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Borussia Dortmund im Titelfinale: Das Gegenteil von meisterlich
Lars Baron/Getty Images

Wer hat Angst vor zehn Düsseldorfern? Zum Beispiel Borussia Dortmund. Erneut flatterten dem Team in der zweiten Hälfte die Nerven. Dennoch könnte der BVB diese Saison mit der Meisterschaft beenden. Fußball, nicht wahr?

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briancornway 13.05.2019, 16:31
50. Neun minus neun

Zitat von regor_regorefix
Und eine "Heldentat" ist es ja irgendwie schon, wenn man mit einem neuen Trainer in einer eher durchwachsenen Saison gegenüber dem Führenden 9 Punkte aufholt.
Vielleicht kann man sich mal darauf einigen, dass es ebenso heldenhaft ist, 9 Punkte Vorsprung zu erspielen wie 9 Punkte Rückstand aufzuholen ... und ebenso schwach, sich 9 Punkte zurückfallen zu lassen wie 9 Punkte Vorsprung zu versemmeln ?
Ist ja sonst nicht auszuhalten, diese Einäugigkeit.

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immerfroh 13.05.2019, 19:21
51.

Zitat von Ja.......Aber
Da gibt´s keine zwei Meinungen ......... nur 2 Mrd.! Egal wer dieses Jahr Meister wird, mir gefällt die Saison. Und auch Fehlentscheidungen gehören dazu, dafür ist der Schiedsrichter in diesem zunehmend schnellen Spiel perfekt. Der VAR ist nicht perfekt, weil er den menschlichen Faktor nicht ausschließen kann. So wie Spieler Fehler machen, darf dies auch der Schiedsrichter. Aber wozu brauche ich tausend Widerholungen und kalibrierte Linien, die nachher eh nicht stimmen? Wenn es nicht zur Eindeutigkeit beiträgt, rede ich lieber ne Woche über "Fehlentscheidungen"! Und ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster: Wie will Dortmund in diesem Zustand gegen die Borussia gewinnen?
Dieser VAR passt mir genauso wenig.
Ich will diesen total ungerechten Fußball zurück, wo es an Fehlentscheidungen ja nur so wimmelte. Leider bleibt das ein unrealistischer Wunsch.
Ja, der BVB war in den letzten Spielen in keinen guten Zustand.
Die letzten Minuten in Überzahl gegen Düsseldorf waren atemberaubend schlecht. Wenn nicht noch irgendein Schalter gefunden wird, kann das gegen die andere Borussia schon bitter werden.
Was mich in diesem Strang wirklich nervt, ist der feste Glaube einiger Bayernfreunde, dass Mächte im DFB,der DFL oder wo auch immer, alles daran setzen, dass Bayern nicht Meister wird.
Man spielt sich zum Gallischen Dorf auf obwohl man selbst das Imperium repräsentiert. Ein wenig Selbstreflektion könnte man erwarten.
Ich bin eher davon überzeugt, das der VAR in den beiden entscheidenden Meisterschaftsspielen auf Zurückhaltung getrimmt wird, um keinen noch so leisen Verdacht der Einflussnahme aufkommen zu lassen.

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regor_regorefix 13.05.2019, 19:53
52. 50. @ briancornway

Hallo briancornway,
ich stimme ihrer Sichtweise mit den 9 gewonnenen/verlorenen Punkten ja zu. Mir geht nur Forist "immerfroh" mit seiner Verschwörungstheorie/Dolchstoßlegende (ziemlicher Landser-Sprech) auf den Keks. Ich denke die meisten Bayern Fans würden der Auffassung zustimmen, dass diese Saison - zumindest bisher - noch nicht so berauschend war. Also ist Selbstreflektion sicher vorhanden. Und objektiv betrachtet denke ich, wird auch kein BvB-Fan widersprechend, wenn ich sage, dass gegen Ende der Saison die Bayern schon die ein oder andere unglückliche Schiedsrichterentscheidung akzeptieren mussten (bevor der Einwand kommt: dies galt explizit nicht für das Pokalhalbfinale!!!!), während der BvB schon ein wenig "den Papst in der Tasche" hatte.

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Ja.......Aber 13.05.2019, 20:09
53. Ich bin mir eigentlich sicher .......

Zitat von immerfroh
Dieser VAR passt mir genauso wenig. Ich will diesen total ungerechten Fußball zurück, wo es an Fehlentscheidungen ja nur so wimmelte. Leider bleibt das ein unrealistischer Wunsch. Ja, der BVB war in den letzten Spielen in keinen guten Zustand. Die letzten Minuten in Überzahl gegen Düsseldorf waren atemberaubend schlecht. Wenn nicht noch irgendein Schalter gefunden wird, kann das gegen die andere Borussia schon bitter werden. Was mich in diesem Strang wirklich nervt, ist der feste Glaube einiger Bayernfreunde, dass Mächte im DFB,der DFL oder wo auch immer, alles daran setzen, dass Bayern nicht Meister wird. Man spielt sich zum Gallischen Dorf auf obwohl man selbst das Imperium repräsentiert. Ein wenig Selbstreflektion könnte man erwarten. Ich bin eher davon überzeugt, das der VAR in den beiden entscheidenden Meisterschaftsspielen auf Zurückhaltung getrimmt wird, um keinen noch so leisen Verdacht der Einflussnahme aufkommen zu lassen.
... dass weder DFB noch DFL Interesse an einer Einflußnahme hat. Aber ich glaube zu erkennen, dass man auch gar keinen Fall den Eindruck erwecken möchte, Bayern zu übervorteilen. Dies führt dazu, dass Bayern, im Zweifel, immer mit Argusaugen betrachtet wird? Sie werden mir jetzt sicher widersprechen, schauen Sie sich Lewa/Coman an. Was die ertragen müssen, ohne dass ihre Widersacher sanktioniert werden, geht doch auf keine Kuhhaut?

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immerfroh 13.05.2019, 21:40
54.

Zitat von Ja.......Aber
... dass weder DFB noch DFL Interesse an einer Einflußnahme hat. Aber ich glaube zu erkennen, dass man auch gar keinen Fall den Eindruck erwecken möchte, Bayern zu übervorteilen. Dies führt dazu, dass Bayern, im Zweifel, immer mit Argusaugen betrachtet wird? Sie werden mir jetzt sicher widersprechen, schauen Sie sich Lewa/Coman an. Was die ertragen müssen, ohne dass ihre Widersacher sanktioniert werden, geht doch auf keine Kuhhaut?
Ach, widersprechen ist da wohl der falsche Ausdruck.
Selbstkritisch bin auch ich nicht von subjektiver Sichtweise frei.
Das wird wohl auf alle Fußballanhänger zutreffen.
Ich glaube aber, dass in den letzten Tagen einige Bayernanhänger in manche Szenen etwas hinein interpretieren, das die anderen Foristen ganz anders wahrnehmen.
Ohne das empirisch belegen zu können, bin ich davon überzeugt, dass kein Anhänger einer Mannschaft, seinen Verein durch Schiedsrichterentscheidungen bevorteilt sieht. Das Gegenteil ist der Fall. Und je näher eine Entscheidung rückt, desto mehr Ungerechtigkeiten gegenüber ihren Verein machen die meisten aus.
Das sind gefühlten Fakten, durch Empirie nicht belegbar.

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markx01 13.05.2019, 22:06
55. Sollte der BVB

am Wochenende drei Punkte in Gladbach holen, stehen am Ende 76 Punkte auf dem Konto. Der eigene Rekord sind 81 Punkte aus der zweiten Meistersaison mit J.Klopp. Nur mal so zum Vergleich. Damals ein neuer Punkterekord, nachdem der alte Rekord fast 30 Jahre lang Bestand hatte.

Es gibt in der Geschichte der Bundesliga nicht all zu viele Vereine, die am Ende einer Saison gleich viele Punkte auf dem Konto hatten und nicht Meister wurden. Ähnlich wie die erste Saison unter T.Tuchel, als mit 78 Punkten am Ende mit fast zweistelligen Rückstand zweiter wurde. Das war damals im Übrigen die Einstellung eine Uraltrekordes der Münchner aus den siebziger Jahren.

Von "Schwäche" im eigentlichen Sinne kann also bei Dortmud keine Rede sein. Der Verlauf macht die Saison nur etwas schlechter als sie tatsächlich ist.

Um die neun Punkte Vorsprung auf München auch in der Rückrunde zu halten, hätte der BVB keines seiner Spiele verlieren dürfen. Wer das von einer zum großen Teil neu zusammengestellten Truppe erwartet, sollte lieber nochmal die Erwartung überprüfen.

Nicht Dortmund hat versagt, sondern München ist finanziell und sportlich schlicht der Liga entwachsen. Wie viele Vereine haben in den letzten 30 Jahren mehr als 75 Punkte geholt? Wie gesagt, so viele Vereine gab es da nicht.

Gruß

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Ja.......Aber 13.05.2019, 22:44
56. Darauf können wir uns doch einigen .......

Zitat von immerfroh
Ach, widersprechen ist da wohl der falsche Ausdruck. Selbstkritisch bin auch ich nicht von subjektiver Sichtweise frei. Das wird wohl auf alle Fußballanhänger zutreffen. Ich glaube aber, dass in den letzten Tagen einige Bayernanhänger in manche Szenen etwas hinein interpretieren, das die anderen Foristen ganz anders wahrnehmen. Ohne das empirisch belegen zu können, bin ich davon überzeugt, dass kein Anhänger einer Mannschaft, seinen Verein durch Schiedsrichterentscheidungen bevorteilt sieht. Das Gegenteil ist der Fall. Und je näher eine Entscheidung rückt, desto mehr Ungerechtigkeiten gegenüber ihren Verein machen die meisten aus. Das sind gefühlten Fakten, durch Empirie nicht belegbar.
... und das ist auch gut so!
Fußball ist und soll "subjektiv" bleiben!
Nach über vierzigjähriger "Kundschaft" oder auch Erfolgs- oder Eventfanschaft nehme ich mir das Recht raus, subjektiv zu urteilen und pfeife auf Objektivität im Bereich Fußball! Das selbe Recht gestehe ich auch Ihnen zu, schützt Sie allerdings nicht davor, dass ich "objektiv" betrachtet eine Bevorteilung Ihres Vereines sehe?!
Somit ist alles gut und wir haben weiterhin unseren Spaß?!

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spon_2937981 13.05.2019, 23:11
57.

Zitat von briancornway
Vielleicht kann man sich mal darauf einigen, dass es ebenso heldenhaft ist, 9 Punkte Vorsprung zu erspielen wie 9 Punkte Rückstand aufzuholen ... und ebenso schwach, sich 9 Punkte zurückfallen zu lassen wie 9 Punkte Vorsprung zu versemmeln ? Ist ja sonst nicht auszuhalten, diese Einäugigkeit.
Nüchtern betrachtet hast Du ja recht.

Aber frag doch mal die Beteiligten des 4:4 zwischen dem BVB und Schalke letzte Saison: wer hat sich nach dem Schlusspfiff wohl eher 'heldenhaft' gefühlt?
Ich hab da so einen Verdacht: für die Dortmunder war es nach einer 4:0-Führung eine gefühlte Niederlage, für die Schalker entsprechend ein gefühlter Sieg.
Und das, obwohl beide gleichviele Tore geschossen haben und sogar (wenn ich mich nicht irre) jeweils eine Halbzeit mit 4:0 'gewonnen' hatten.

So ähnlich stelle ich mir das auch vor, FALLS Bayern nächsten Samstag den Titel holen sollte:
(alles im Konjunktiv, damit auch ja keiner mit der 'Arroganz-Keule' kommen kann... ;-) )
der BVB würde dem 'verlorenen' Vorsprung nachtrauern, und Bayern über eine geglückte Aufholjagd jubeln. Und beide Emotionen wären (nach meiner Einschätzung) wesentlich intensiver, als wenn beide 34 Spieltage lang mit (sagen wir mal) max. 1 Punkt Differenz Seite an Seite marschiert wären.

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mima84_84 16.05.2019, 01:14
58.

Zitat von Ja.......Aber
.... im Glashaus mit Steinen zu werfen für den Fall, dass dieses groß genug ist und der Werfer, nicht wie Sie, gleich eine Steinschleuder verwendet, wenn dass Glashaus kaum größer wie eine Schuhschachtel ist?! Da gehen auf jeden Fall Scheiben zu Bruch? Ich erinnere mit einem Schmunzeln auf den Lippen an die klaren, nicht gegebenen Handelfmeter gegen Bremen und Dü und an das Herauslaufen von Hinz beim Elfmeter, dass nicht korrigiert wurde? Wenn eine Mannschaft durch sehr zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen am Leben gehalten wurde diese Saison, dann ist es wohl der BVB!
Ehm,

kann mich aber nicht erinnern, dass ein BVB Fan hier zum Endspurt den VAR für die verlorene Meisterschaft verantwortlich gemacht hat.

Bei den FCB Fans habe ich das allerdings schon oft gelesen.

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mima84_84 16.05.2019, 01:15
59.

Zitat von regor_regorefix
"Wer sind Sie eigentlich, sich dazu aufzuspielen, die Erwartungshaltung der Fans festzulegen. Wollen Sie das nicht vielleicht den Anhängern selbst überlassen, ob sie meinen" von Schiedsrichtern objektiv verpfiffen zu werden? Ich empfinde es schon als ein wenig schizophren, wenn sie dem Foristen "marcuhlig" vorwerfen, er würde die BvB-Fans bevormunden und sie das dann im unmittelbar darauffolgenden Kommentar gegenüber "Turbo" aber selber tun. Hinsichtlich der Bevorzugung durch die Schiedsrichter verweise ich gerne auf die "Wahre Bundesligatabelle". Googeln sie ruhig mal, vielleicht hilft das gegen ihre Vorurteile.
Wieviele professionelle Schiedsrichter stimmer denn eigentlich bei der "wahren Tabelle" mit?

Danke, keine weiteren Fragen mehr zu Ihrer "Kompetenz"

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