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Boxkampf in New York: Klitschkos Frustsieg
AFP

Der Herausforderer triumphierte, der Champion zeigte sich nachdenklich: Wladimir Klitschko hat beim WM-Kampf in New York nur knapp ein Debakel verhindert. Sein Gegner spottete, er habe "vom berühmten Stahlhammer nichts gesehen".

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Levator 26.04.2015, 16:11
40. Klokitsch

ist über seinen Zenit. Sollte als WM abtreten und gut ist....

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stevie76 26.04.2015, 16:39
41. es gab

eine zeit, in der steffi graf alles in grund und boden spielte und daher das frauentennis als extrem langweilig galt und sogar die graf dafür kritisiert wurde. heute wären wir froh wieder eine steffi graf zu haben.
bei klitschko ist es genauso.

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a-krauthausen 26.04.2015, 17:25
42. Soll und Haben / Schach Matt

W. Klitschko erinnerte mich persönlich wieder einmal mehr an einen boxenden Schachspieler oder Buchhalter. Bei einem Boxer mit solchen physischen Voraussetzungen muß einfach mehr kommen. Stattdessen scheint er seine Treffer zu zählen und seinen Vorsprung auf dem Punktezettel nur zu verwalten.
Das ist nicht das Boxen, dass man speziell in den USA sehen will. Da erinnere ich mich doch gerne an Mike Tyson, oder M. Ali; das waren Fighter und keine in erster Linie nur Taktiker.

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erdmann.rs 26.04.2015, 17:45
43. Klarer Sieg

Die Brüder Klitschko sind bzw. waren ungeschlagene
Weltmeister seit vielen Jahren. "Langweilig" erscheinen
ihre Kämpfe nur denjenigen "Experten", die lieber Ko´s
und möglichst auch viel Blut sehen wollen. Seit etlichen
Jahren gibt es einfach keine gleichwertigen Gegner für
W. Klitschko, daran ist er selber aber nicht Schuld.
Deswegen Klitschko einen langweiligen Boxer zu nennen, ist Unsinn. Er boxt eben nicht nur mit dem
Herzen und den Fäusten, sondern auch mit Köpfchen.

Was das vielgescholtene "Klammern" oder "Draufhängen" betrifft, darf man nicht Ursache und
Wirkung verwechseln, darauf hatte ich heute schon mal
in einem anderen Beitrag hingewiesen.
Ursache ist nicht etwa , dass Klitschko diesen Boxstil bevorzugt, sondern Ursache ist, dass der kleinere Gegner wild schlagend, förmlich in Klitschko "reinrennt",
um dann im Clinch mit unsauberen Schlägen an den
Hinterkopf oder in die Nierengegend Wirkung zu erzielen. Das war z.B im Kampf gegen Jennings, aber
auch gegen Alexander Povetkin sehr deutlich zu sehen.
Klitschko´s R e a k t i o n darauf ist, dass er den
Gegner durch Halten daran zu hindern sucht, bis der
Ringrichter den Kampf unterbricht. Man sieht kaum,
dass er selber währenddessen schlägt.
Es wird wohl einen Grund haben, warum dieses "Halten"
so gut wie nie von einem Ringrichter geahndet wird.
Jennings ist mit Sicherheit ein sehr talentierter Boxer,
reicht aber an Klitschko noch lange nicht heran, zu keinem Zeitpunkt hatte er einen echten Vorteil.
Klitschko war in keiner Phase des Kampfes gefährdet.
Das Urteil der Punktrichter war eindeutig und richtig.
Klitschko hatte seinen Fans zwar einen Ko-Sieg versprochen, aber ansonsten hat er den Mund nicht so
voll genommen, wie das sein Gegner sowohl vor, als
auch nach dem Kampf getan hat.
Man höre sich doch nur mal Shannon Briggs an...
Da ist mir ein Klitschko, der gut boxt, aber zehnmal
lieber als solch ein Großmaul.

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erdmann.rs 26.04.2015, 18:18
44. Buchhalter?

Zitat von a-krauthausen
W. Klitschko erinnerte mich persönlich wieder einmal mehr an einen boxenden Schachspieler oder Buchhalter. Bei einem Boxer mit solchen physischen Voraussetzungen muß einfach mehr kommen. Stattdessen scheint er seine Treffer zu zählen und seinen Vorsprung auf dem Punktezettel nur zu verwalten. Das ist nicht das Boxen, dass man speziell in den USA sehen will. Da erinnere ich mich doch gerne an Mike Tyson, oder M. Ali; das waren Fighter und keine in erster Linie nur Taktiker.
Wenn ein Boxer seine Treffer "mitzählt", um einen
eventuellen Punktevorsprung im Auge zu behalten, ist
das ja nicht illegitim. Sollte er vielleicht zum Ende eines
Kampfes noch unnötig "ins offene Messer laufen", wenn
ihm ein glatter Punktsieg sicher ist (und ihm reicht)?
Übel wäre es nur, wenn Klitschko vor lauter Punktezählen
das Boxen vergessen würde, aber die Gefahr sehe ich
bei ihm nicht. Es war mutig von Jennings, Klitschko
herauszufordern, aber offensichtlich noch viel zu früh.
Seinen Fans hatte Klitschko zwar einen Ko-Sieg versprochen, das hatten Jennings und sein Trainer allerdings auch. Klitschko konnte zwar den Ko-Sieg nicht
liefern, aber nach Punkten hat er einstimmig und hoch,
völlig zu Recht gewonnen.
Die Formulierungen wie "Frustsieg" oder "Debakel" im
Artikel finde ich mehr als unpassend, voll daneben.
Apropos Mike Tyson und Ali :
Tyson war natürlich in erster Linie ein Fighter, aber
nebenbei auch ein "Schläger und Ohrenbeisser", alles
andere lasse ich lieber weg, gehört nicht zum Boxen.
Tyson gehörte nicht zu meinen Lieblingsboxern.
Ali hingegen war beides: Fighter u n d Taktiker, ein
begnadeter Boxer, dem man seine Sprüche ohne mit
der Wimper zu zucken, verziehen hat. Für Ali´s Kämpfe
bin ich schon jedesmal nachts aufgestanden, als er
noch Cassius Clay hieß.

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nico211 27.04.2015, 12:46
45. ähem...

Zitat von HaioForler
Und nein. Eher mittleres Niveau.
Ein Luca Toni ist ja nur Weltmeister geworden...

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nico211 27.04.2015, 12:49
46. nope

Zitat von HaioForler
Doch, den haut er weg. Und dann hört er auf.
Er muss gegen Wilder antreten, wenn er die Titel vereinigen will.

Ich würde ihm das durchaus zutrauen, das Problem ist, Wilder ist ungefähr in Klitschkos größe (sogar 3 cm größer) und etwas leichter, bisher hat er nur seinen Weltmeisterschaftskampf nicht durch KO gewonnen, wenn Klitschko da boxt, wie gegen Jennings, dann gehen wirklich ruckzuck die Lichter aus..

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didlon 27.04.2015, 13:15
47. Ufc

Alles andere ist kein Profi-Kampfsport (mehr).

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