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Budgetobergrenze, mehr Rennen: So will die Formel 1 wieder spannend werden
Alfredo Estrella / AFP

Seit Jahren dominiert Mercedes die Formel 1. Für die Spannung ist das nicht gerade förderlich. Deshalb versucht der Weltverband, die Konkurrenz zwischen den Rennställen zu erhöhen.

Humanfaktor 01.11.2019, 13:23
1. Ohne Budget-Begrenzung ist das alles vergebens

Die Probleme der Formel 1 sind die enormen Unterschiede in den Vergütungen und den Grundbudgets. Wird das grundlegende Problem nicht gelöst, weden alle Veränderungen der Layout der Fahrzeige binnen kurzer Zeit wieder egalisiert werden und die Abstände der Teams werden noch größer, weil die finanzielle weniger gut ausgestatteten Teams kaum die Ressourcen haben, um den davoneilenden Sitzenteams etwas entgegen zu setzen. Die einen kompensieren also die Änderunge, die anderen haben dafür einen Mittel - oder erst zu spät in der Saison Zugriff. Es ist nicht zu erwarten, dass die reichen Teams ihre Efforts so mirnichtsdirnichts "open source" teilen werden. Das anzunehmen ist Traumtänzerei. Ohne Budget-Limitierung und reziproker Verteilung der Einnahmen (wer am wenigsten hat bekommt anteilig am meisten von den ausgekehrten Mitteln der Vermarktungseinnahmen), die die schwächer ausgestatteten Teams einen Schritt weiter bringt, wird die F1 immer weiter auseinander klaffen und letztlich veröden, weil vorhersehbar ist, wie die WM ausgeht. Das reichste Team gewinnt.Da hilft auch keine kurzfristige Kosmetik an den Regeln der Fahrzeug-Layouts.

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