Forum: Sport
Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn: Der Kater nach Red Bull
Sven Simon/ imago images

Die Begeisterung über den Erstligaaufstieg ist in Paderborn verschwunden. Nach der angekündigten Kooperation mit RB Leipzig steht ein Fanboykott ins Haus. Der Aufsteiger zahlt jetzt schon Lehrgeld.

Seite 6 von 16
doppelnass 10.06.2019, 20:11
50. Wutbürger

Diese Kooperationen gibt es doch schon ewig. Selbst St. Pauli hat solche Absprachen schon vor Jahren beschlossen, unter anderem mit Werder Bremen. Die Aufregung kommt erst durch RB. Die meisten können nicht verarbeiten, dass RB gute Arbeit macht und erfolgreich ist. Weiter so.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fun-tastisch 10.06.2019, 20:18
51. Totschlagargument?

Zitat von LuPy2
Das Bild, welches die BL-Vereine im europäischen Wettbewerb dieses Jahr abgegeben haben, war jämmerlich! Unter den derzeitigen Möglichkeiten wird sie nicht konkurrenzfähig sein. Lasst uns die BL RedBull-Liga nennen, Milliarden kassieren und eine Liga schaffen, an denen sich die Barclay-Premiere-Ligue, La Liga , Primera Division und wie sie alle heißen die Zähne aus beißen. Und wenn dann noch Brause oder Wasser statt Bier im Stadion getrunken wird, wird Alles gut! Alles andere ist Augenwischerei.
Das jämmerlichste Bild gaben noch die "Fans" von RBL ab, die mit nichtmal 50 Fans zu den Euroligue - Auswärtsspielen fuhren. Ein wahrlich tolles Bild des deutschen Fußballs! Da werden sich alle anderen Länder die Zähne ausbeißen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
maracalagonis 10.06.2019, 20:19
52. Von wegen "Traditionsvereine"

Viele von denen befinden sich in argen Finanznöten und müssen dann knebelhafte Sponsorvereinbarungen eingehen um zu überleben. Der FCK braucht sogar ein Hilfsfreundschaftsspiel gegen die Bayern um wenigstens eine Bankgarantie zu erhaschen.
Realität ist dass moderner Spitzenfußball ohne potente Geldgeber (ob Unternehmen oder privat) nicht auskommt - Tradition hin oder her. Letztere ist ein Nostalgiegeschwader, denn von den sogenannten "Traditionsfans" kann kein Fußballclub in Deutschland halbwegs überleben. Im Gegenteil, zumeist kosten diese Gestrigkeitsfanatiker viel Kapital für Sicherheitsmaßnahmen und Schadensbegrenzungen.
Und wer heute gegen Red Bull wettert, wird morgen vermutlich mit einem Sinopec-, Alibaba- oder Huawei-Leibchen herum laufen. Dann gibts halt statt "Brause" "ChinaTea" an der Stadiontheke. Hauptsache an hat RB und Mateschitz als "Reich des Bösen" ausgemacht. Man nennt dies landläufig Blindfluig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fun-tastisch 10.06.2019, 20:21
53.

Zitat von Zuversicht
Die Welt ist schlecht! Noch schlechter sind Sponsoren in der Bundesliga. Aber halt, nicht alle! Wolfsburg z.b. würde ohne VW gar nicht existieren. Kräht da ein Hahn danach? Und das obwohl Wolfsburg hinter Bayern den zweitgrößten Sponsorenvertrag eines Hauptsponsor bekommt (25 Millionen)? Was sagt denn die Schalker Fangemeinde zu Gasprom die rund 22 Millionen Euro vom bösen Russen in Empfang nehmen? Auch der BVB steht mit 20 Millionen ganz weit vorne wenn es um die jährlichen Zuwendungen von Evonik geht. Dagegen wirken die Sponsoreinnahmen von Red Bull Leipzig mit 12 Millionen vom Getränkehersteller fast schon lächerlich. Oder mal anders ausgedrückt: Jeder Fan eines Erstliga Klubs erlebt die "Fanfreude" nur dank Millionenzahlungen aus der Schatulle von Fremden. Mit altdeutschem Traditionsklub hat das schon lange nichts mehr zu tun. Warum ausgerechnet RB Leipzig hier so verteufelt wird kann ich nicht nachvollziehen. Die sind eher eine Bereicherung für diese öde Bundesliga. Und alle die hier wieder nur das schlechte sehen hätten gejubelt, hätte der Getränkehersteller in Berlin letztens gewonnen. Als Aufsteiger hat doch Paderborn recht, wenn es hier eine Kooperation eingeht. Hat der Verein dadurch wenigsten gute Chancen Spieler einsetzen zu können, die für RB Leipzig / Salzburg zwar wichtig sind, die aber aus welchen Gründen auch immer noch nicht für die beiden ersten Mannschaften zur Verfügung stehen. Geringe Verschuldung dank Kooperation inkl. Und den Pessimisten hier, die nur Verschwörung, Niedertracht und Schiebung wittern: Letzte Saison gab es das Red Bull interne Spiel zwischen München und Salzburg in der Eishockey Champions League um den Einzug ins Endspiel. Da wurde von beiden Mannschaften um jeden cm Eis gefightet. Von Schiebung oder Absprache war da nichts zu sehen.
Lesen Sie einfach mal 10 Beiträge hier. Da finden Sie auf alle Ihre Fragen die richtigen Antworten!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fun-tastisch 10.06.2019, 20:22
54. Das sagen Ihre RB FAns dazu

Zitat von hdwinkel
Sie haben recht, darüber KÖNNTE man diskutieren, darum geht es der Fanszene aber grad überhaupt nicht. Seien Sie ehrlich, es geht der Fanszene um ihren Haß auf RB Leipzig. Und dieser Haß ist absolut irrational, basierend auf einem Gefühl einer irgendwie gegebenen moralischen Überlegenheit, geboren irgendwo in der Tradition. Schwachsinn.
https://www.kicker.de/751117/artikel/auch-leipzig-fans-kritisieren-kooperation-mit-paderborn/bundesliga

Beitrag melden Antworten / Zitieren
widower+2 10.06.2019, 20:24
55. Ja!

Zitat von Zuversicht
Die Welt ist schlecht! Noch schlechter sind Sponsoren in der Bundesliga. Aber halt, nicht alle! Wolfsburg z.b. würde ohne VW gar nicht existieren. Kräht da ein Hahn danach?
Da kräht ein Hahn danach, da den Sponsorenmillionen von VW kein werblicher Gegenwert in gleicher Höhe für den VW-Konzern entgegen steht. Auch das ist Wettbewerbsverzerrung, da die anderen Bundesligisten sich mühsam um Sponsoren bemühen müssen, die dann auch nur das zahlen, was sie sich an Werbewert versprechen.

Genau aus diesem Grund war vor dem Auftauchen von RB Leipzig auch Wolfsburg zusammen mit Hoffenheim und mit Abstrichen Leverkusen der bei Weitem unbeliebteste Verein der Bundesliga und steht immer noch auf Rang 2 oder 3 der am meisten "gehassten" Clubs.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
widower+2 10.06.2019, 20:29
56. Nein!

Zitat von doppelnass
Diese Kooperationen gibt es doch schon ewig. Selbst St. Pauli hat solche Absprachen schon vor Jahren beschlossen, unter anderem mit Werder Bremen. Die Aufregung kommt erst durch RB. Die meisten können nicht verarbeiten, dass RB gute Arbeit macht und erfolgreich ist. Weiter so.
Sie setzen grobe Unwahrheiten in die Welt. Ein Kooperation, wie sie jetzt zwischen RB Leipzig und Paderborn angestrebt wird, hat es zwischen St. Pauli und Werder nie gegeben. Und schon gar nicht zu Zeiten, als die beiden Vereine in der gleichen Liga gespielt haben.

Ist das bloße Unkenntnis oder verleumderische Absicht?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fun-tastisch 10.06.2019, 20:33
57. Traditionsfans

Zitat von maracalagonis
Viele von denen befinden sich in argen Finanznöten und müssen dann knebelhafte Sponsorvereinbarungen eingehen um zu überleben. Der FCK braucht sogar ein Hilfsfreundschaftsspiel gegen die Bayern um wenigstens eine Bankgarantie zu erhaschen. Realität ist dass moderner Spitzenfußball ohne potente Geldgeber (ob Unternehmen oder privat) nicht auskommt - Tradition hin oder her. Letztere ist ein Nostalgiegeschwader, denn von den sogenannten "Traditionsfans" kann kein Fußballclub in Deutschland halbwegs überleben. Im Gegenteil, zumeist kosten diese Gestrigkeitsfanatiker viel Kapital für Sicherheitsmaßnahmen und Schadensbegrenzungen. Und wer heute gegen Red Bull wettert, wird morgen vermutlich mit einem Sinopec-, Alibaba- oder Huawei-Leibchen herum laufen. Dann gibts halt statt "Brause" "ChinaTea" an der Stadiontheke. Hauptsache an hat RB und Mateschitz als "Reich des Bösen" ausgemacht. Man nennt dies landläufig Blindfluig.
Es gibt genügend Beispiele, wo auch bodenständige ehrliche Arbeit zum Erfolg geführt hat: Mainz, Freiburg, Augsburg, jetzt Union. Und wer schlecht gewirtschaftet hat, muss das eben ausbaden, (wie jetzt der FCK, 1860, auch der HSV und der VfB Stuttgart) und bekommt nicht noch Millionen oben drauf. Und wenn Sie diese "Gestrigkeitsfanatiker" wie Sie es nennen endlich aus den Stadien vergrault haben, wird es dort sehr sehr still werden. Sie sind es nämlich die die Stimmung machen und ihr letztes Hemd für ihren Traditionsverein geben. Und spätestens dann wird sich auch eine Firma wie Red Bull ein neues Spielzeug suchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
oliver61 10.06.2019, 20:33
58. Interessenkonflikte?

Man kann die Kooperation zum jetzigen Zeitpunkt nicht bewerten, da der Inhalt nicht bekannt ist. Ich weiß auch nicht, ob eine solche Vereinbarung dem DFB oder wem auch immer zur Genehmigung vorgelegt werden muß. Jedenfalls dann, wenn Vereine in derselben Liga spielen, sollten sie keine Kooperationspartner sondern Konkurrenten sein. Man stelle sich vor, am letzten Spieltag spielt Leipzig gegen Paderborn. Paderborn braucht drei Punkte zum Klassenerhalt, für Leipzig gibt es nichts mehr zu gewinnen. Paderborn siegt überraschend... Oder Paderborn steht zur Winterpause abgeschlagen auf dem letzten Platz und bekommt zum Schnäppchenpreis von Leizpig Spieler geliehen. Die Verantwortlichen täten gut daran, die Vereinbarung entweder aufzuheben oder sie - im vollen Wortlaut- zu veröffentlichen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
grätscher 10.06.2019, 20:35
59. @doppelnass

Es ist zu mühselig, Leuten wie Ihnen den Unterschied zwischen Werder Bremen und Red Bull Leipzig zu erklären. Wobei es jetzt interessant wird, was Bremer dazu sagen, aber dafür gibt es zum Glück ja aufgeklärte Fans aus Bremen wie Kollege Widower einer ist. Der kann hierzu bestimmt mehr sagen und solange sollte der User doppelnass nochmals den Unterschied zwischen einem Sponsor und einem Inhaber recherchieren. Hilft ganz bestimmt auch Bayerfans, die nix und niemand kritisch hinterfragen, eher im Gegenteil, kriminelle Machenschaften sogar noch bejubeln

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 16