Forum: Sport
Bundesliga: Gisdol beschwert sich über den vierten Offiziellen
DPA

"Das sind so was von dumme Regeln": Hoffenheims Trainer Markus Gisdol hat seinem Unmut über den Vierten Offiziellen am Spielfeldrand Luft gemacht. Nach seiner Ansicht ist dessen Eingreifen oft oberlehrerhaft.

Seite 1 von 2
MarkusW77 15.12.2014, 15:17
1.

Wo er recht hat hat er recht

Beitrag melden Antworten / Zitieren
grandelfe 15.12.2014, 16:08
2.

Man kann den Mann verstehen. Welche Theoretiker denken sich so etwas aus? Schon am TV beschleicht den Beobachter der Verdacht, erstes Auswahl-Kriterium für den "vierten" ist seine heftige Profil-Neurose und Komplett-Defezit an praktischer Fußball-Erfahrung. Dabei ist gerade die Trainer-Arbeit an der Linie seit Weisweiler's Zeiten eines der BuLi-Highlights! Übrigens sind die Tor-Linienrichter fast noch lächerlicher.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
shanda 15.12.2014, 16:26
3. Sehr sympathisch

Ich kann mir einige Situationen vorstellen, in welchen ein vierter Offizieller sinnvoll ist, das aktive Coaching eines Trainers gehört sicherlich nicht dazu! Sehr sympathischer "Ausbruch" von Herrn Gisdol.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
montesero 15.12.2014, 16:34
4. Gisdol ja, Klopp nein

Gisdol hat Recht, für sich genommen. Wer aber diese unsäglichen Rumpelstilzchentänze von J. Klopp sieht (Vorbild?) kann schon eine sinnvolle Funktion im 4. Offiziellen erkennen. Vorschlag: die BuLi-Trainer unterzeichnen einen freiwilligen Kontrakt, nicht ihre Coachingzone zu verlassen, und keine Verbalinjurien ins Feld zu brüllen. Bei Verstoß deutliche Spende an eine gemeinnützige Organisation.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mike1 15.12.2014, 16:39
5. fussball bürokraten

Was soll der Beitrag des 4. Offiziellen sein ausser die Trainer der jeweiligen Teams in ihrem Benehmen zu massregeln? Die Bürokraten der Fussballverbände versuchen mit allen Mitteln 'unkontrollierte' Emotionsausbrüche auf und neben dem Spielfeld zu unterbinden und hoffen damit, den Sport für das 'gehobene und zahlungskräftige Mittelklassepublikum' hoffähig zu machen; Gelbe Karte für Trikotausziehen nach Torjubel passt als völlig bescheuerte Regel in diese Denke; (wem schadet der Spieler der sich nach einem gelungenen Tor das Trikot vom Leib reisst - dem Gegner, dem Publikum, dem Spiel?); irgendwann wird man den Spieler verbieten während dem Spiel zu spucken, zu fluchen usw. Ehrliche Emotionen sind schon immer elementarer Bestandteil dieses Sports gewesen; wird dieser komplett auf Kommerz und Profitmachen reduziert ist er so gut wie tot;

Beitrag melden Antworten / Zitieren
qwer 15.12.2014, 19:13
6. Trainer selber schuld

Soweit ich mich erinnern kann, wurde der 4. Schiedsrichter eingeführt, weil die BuLi-Trainer immer wieder die Linienrichter während des Spiels angifteten, die sich dann nicht mehr richtig auf das Spielgeschehen konzentrieren konnten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aurichter 15.12.2014, 20:56
7. @ montesero

Ganz tolle Wurst. Haben Sie noch ein paar "Verbesserungsvorschläge" ala Knigge und Co. ? Leute wie Sie wollen Emotionen am Besten komplett unterbinden. Ekelhaft. Evtll machen Sie den Vorschlag in den Stadien über Teleprompter die Emotionen der Zuschauer auch noch zu steuern. Diese Dinge gehören nun mal zum Spiel. Hochgepuscht durch die Medien, weil ja fast Situation von x Kameras verfolgt wird, bohrt man den Verantwortlichen ständig in der Nase in der Hoffnung, noch ein Diskussionsfass zu offenen. Alles Überreglementiert und genau diese Überreglementierung macht dies Spiel kaputt und Unattraktiv.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jb283 15.12.2014, 21:45
8. Armutszeugnis

Von euch "Emotionen-müssen-sein"-Spinnern ist wohl kein einziger in irgendeiner Sportart Schiedsrichter gewesen... ein Spiel zu leiten ist schwer genug auch ohne dass man von Spielern oder Trainern mit zu großen Egos (das wächst wohl proportional zum Gehalt) angebrüllt wird, weil ihnen eine Entscheidung nicht passt. Das sind Sportplätze und keine Diskussionsforen, und der Schiedsrichter hat für die Dauer des Spiels das Sagen.
Dieses ganze Rumgemotze im Profifußball ist ein Armutszeugnis für Spieler und Vereinsoffizielle.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bloßmolwassage 16.12.2014, 00:24
9. Auweia,

Zitat von jb283
Von euch "Emotionen-müssen-sein"-Spinnern ist wohl kein einziger in irgendeiner Sportart Schiedsrichter gewesen... ein Spiel zu leiten ist schwer genug auch ohne dass man von Spielern oder Trainern mit zu großen Egos (das wächst wohl proportional zum Gehalt) angebrüllt wird, weil ihnen eine Entscheidung nicht passt. Das sind Sportplätze und keine Diskussionsforen, und der Schiedsrichter hat für die Dauer des Spiels das Sagen. Dieses ganze Rumgemotze im Profifußball ist ein Armutszeugnis für Spieler und Vereinsoffizielle.
wenn ich da nur an das Spiel Wolfsburg gegen Paderborn denke...
Und nein, ich bin kein Fan einer der beiden Mannschaften.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2