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Bundesliga: Manuel Gräfe greift Schiedsrichter-Gutachter an
DPA

Ein Gutachter empfahl dem DFB, Schiedsrichter Manuel Gräfe nicht mehr einzusetzen - doch der schießt zurück: Der Anwalt des 44-Jährigen wittert eine Intrige. "Das ist alles verunglückt", sagt ein Funktionär.

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sapiens-1 19.05.2018, 08:55
1. Naja,

ein etwas sehr dünnes Artikelchen, wie soll man sich denn eine Meinung bilden, ohne wenigstens die Fakten oder wechselseitigen Vorwürfe zu kennen? Statt zu spekulieren sollte SPON doch ein wenig Fleisch an den Knochen bringen und v.a. nicht nur eine negative, möglicherweise vielleicht gemachte Wertung eines Sachverständigen, der wohl Jurist ist, also so sachverständig in dieser ganzen Sache vielleicht doch nicht, bringen Hauptsache gezüdelt?.
Jedenfalls war irgendjemand in DFB/DFL gescheit genug Gräfe weiterpfeifen zu lassen, was auch völlig seiner Leistung entspricht.
Leider scheint das nicht ganz selbstverständlich zu sein, dabei sollten wirklich die Besten auch die großen Spiele pfeifen und da sehe ich - warum auch immer - z.B die Herren Aytekin (der Beste!) und Gräfe doch etwas unterrepräsentiert, vielleicht weil sie beide mit am besten mit den Spielern können und das nicht so gern gesehn wird?!

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grandma_moses 19.05.2018, 09:25
2. Ist der Ruf erst ruiniert....

Für Herrn Gräfe ist die Sache so oder so eine Katastrophe, auch wenn nun GEGEN die Entscheidung des Gutachters gehandelt wird ( viele Menschen, die vor Gericht waren, können bestätigen, wie oft dies in der 'realen' Welt geschieht: annähernd nie ). Jedoch ist seine Autorität auf dem Platz doch bereits durch das Bekanntwerden der Anschuldigungen gegen Ihn in nicht mehr vermittelbarer Weise untergraben - pfeift er in die eine Richtung, wissen 22 Mann auf dem Platz, dass ein Gutachter Ihn als manipulierend einschätzte. Ja, es ist alles aus dem Ruder gelaufen, aber der Mitarbeiter, der sich mit Anwälten eine Weiterbeschäftigung in seiner Firma erklagt, wird meiner Meinung nach nie mehr glücklich - egal ob vorher zu Recht oder Unrecht verurteilt.

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keyjay 19.05.2018, 09:53
3. @sapiens-1

Offensichtlich verstehen Sie das Prinzip dieses Artikels nicht, wenn Sie das "dünne Artikelchen" anprangern. Es geht doch klar hervor, um was es eigentlich geht. Sie sollen die aktuelle Ausgabe des Spiegels kaufen, um mitreden zu können. Steht doch gleich im ersten Abschnitt!

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jujo 19.05.2018, 09:59
4. ....

Zitat von grandma_moses
der Mitarbeiter, der sich mit Anwälten eine Weiterbeschäftigung in seiner Firma erklagt, wird meiner Meinung nach nie mehr glücklich - egal ob vorher zu Recht oder Unrecht verurteilt.
Sehe ich auch so.
Da bleibt nur die Konsequenten zu ziehen und wenn möglich über eine Abfindung noch soviel Geld wie möglich mitzunehmen.
Mir ist die Bemerkung eines früheren Chefs in Erinnerung, der meinte das man jeden Mitarbeiter loswird, es ist nur eine Frage des Preises.

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aurichter 19.05.2018, 11:09
5. @ grandma_moses*heute, 09:25 Uhr

Warum sollten sich diese Aussagen, die der Herr von und Zugenäht dort gemacht hat, sich auf das Verhalten auf dem Fußballplatz auswirken? Reichlich übertrieben Ihre Aussage. Vor aller Fußballaugen ist diese manipulative Eigenschaft denn wie umzusetzen? Großartige Diskussionsrunden habe ich auf dem Spielfeld bei Gräfe noch nicht gesehen. Oder wie darf man die Zustimmung zu der Beurteilung von Ihnen bewerten?

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Franke aus Hamburg 19.05.2018, 11:43
6. Ich finde Gräfe gut, denn ...

... schließlich war es Gräfe, der weiland den Freistoß des HSV gegen den KSC oben links in den Kreuzwinkel schweißte. Wer fußballerisch so viel drauf hat, kennt sich aus und hat einen Plan vom Fußball. Dementsprechend sollte man seiner Argumentation auch vertrauen und ihm recht geben.

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schattengott 19.05.2018, 12:27
7. Stimmt nicht

Herr Gräfe ist einer der wenigen Schiedsrichter, die konstant überdurchschnittlich Leistung zeigen und wird daher - auch im Umgang - von den Spielern geschätzt. Die Saison, mitsamt den Wirren des Videobeweises, hat doch gezeigt, dass es viel zu wenige richtig gute Schiris gibt. Wenn Gräfe nicht immer diese klüngelartigen Missstände ansprechen würde, dann wäre er vermutlich - statt dem konformen und auf sowie neben dem Platz arrogant auftretenden Schiristreber Dr. Brych - demnächst bei der WM dabei.
In der Sache kann ich auch mehr als nachvollziehen, dass Gräfe z.B. hinterfragt, warum jemand wie Zwayer in der ersten Liga pfeift, der damals als Linienrichter von Hoyzer in den Manipulationsskandal verwickelt und gesperrt war.

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forky 19.05.2018, 12:56
8. Auffälligkeiten

Es ist auffällig signifikant, dass eine Minderheit der Gesellschaft ausgerechnet in der Gruppe der deutschen Liga-Schiedsrichter eine Mehrheit stellt, die exorbitant vom eigentlichen Anteil in der Bevölkerung abweicht. Immer wenn so etwas der Fall ist, entsteht das nicht aus Zufall, sondern weil irgendeine falsche Gruppendynamik die Situation herbeigeführt hat. Und aus diesen gruppendynamischen Strömungen und Zerwürfnissen heraus häufen sich seit Jahren die Skandale. Der DFB wäre gut beraten, sein Schiedsrichterwesen schnellstmöglich personell zu erneuern.

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Nonvaio01 19.05.2018, 13:00
9. ich verstehe das nicht

es sind doch eh alles nur amatuer schiris, es sind keine profis wie ja immer betont wird. Das heisst das man kein recht hat sich aufzuregen wenn man mal nicht fuer ein spiel gewaehlt wird, oder auch garnicht mehr. Es ist jedes mal eine ehere wenn ein Schiri fuer ein bespiel bestimmt wird, und es ist keine grundvorraussetzung.

Mir scheint das problem eher darin zu liegen das die schiris alles profis sind, da man aber unbedingt den amateur status fuer die schiris behalten will kommt es zui solchen problemen. Auf der einen seite werden die wie angestellte behandelt, und auf der anderen seite will man die wie amateure behandeln.

Es wird zeit fuer den Profi Schiri, und dieses amateur gehabe einzustellen und es endlich so zu nennen wie es ist.

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