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Bundesliga: NRW reduziert Polizeipräsenz in Fußballstadien
DPA

Bundesliga-Spiele, ganz ohne Polizei: Das könnte in Nordrhein-Westfalen bald Realität werden. Laut "Bild" plant das Landesinnenministerium den Rückzug aus den Stadien. Auch sollen Fans nicht mehr vom Bahnhof zum Stadion begleitet werden.

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Immanuel_Goldstein 04.08.2014, 11:23
1.

Zitat von sysop
Bundesliga-Spiele, ganz ohne Polizei: Das könnte in Nordrhein-Westfalen bald Realität werden. Laut "Bild" plant das Landesinnenministerium den Rückzug aus den Stadien. Auch sollen Fans nicht mehr vom Bahnhof zum Stadion begleitet werden.
Es führt kein Weg dran vorbei: die Veranstalter von solchen Events wie Fußballspielen in einem privaten Stadion müssen für die Sicherheit selbst aufkommen. Der Steuerzahler sollte dafür nicht geradestehen müssen.

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MütterchenMüh 04.08.2014, 11:25
2. auf dem richtigen Weg

Zitat von sysop
Bundesliga-Spiele, ganz ohne Polizei: Das könnte in Nordrhein-Westfalen bald Realität werden. Laut "Bild" plant das Landesinnenministerium den Rückzug aus den Stadien. Auch sollen Fans nicht mehr vom Bahnhof zum Stadion begleitet werden.
Die Eigenverantwortung der Fans und der Vereine stärken.
Da bin ja ja voll dabei!
Wenn nicht klappt kommt mehr Polente und eine Rechnung.
Alles auf dem richtigen Weg!

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stefansaa 04.08.2014, 11:26
3.

Zitat von sysop
Bundesliga-Spiele, ganz ohne Polizei: Das könnte in Nordrhein-Westfalen bald Realität werden. Laut "Bild" plant das Landesinnenministerium den Rückzug aus den Stadien. Auch sollen Fans nicht mehr vom Bahnhof zum Stadion begleitet werden.
Was für ein Witz. Wieder einmal ein Bereich der doppelt und dreifach besteuert werden soll. Benzin, Tabak und andere Bereiche scheinen ja nicht genug zu sein.
DFL, DFB und Co. generieren jährlich ein vielfaches an Steuergeldern. Vielleicht sollte man eher mal schauen, wo diese Gelder in den Kassen der Länder und Kommunen versickern?

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wahrsager23 04.08.2014, 11:28
4. Gute Entscheidung...

...die Kosten auch auf die Vereine bzw. die DFL umzulegen. Wer Geld kassiert muss auch für die Sicherheit sorgen.

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fridericus1 04.08.2014, 11:34
5. In Bremen ...

... gibt es genug private Sicherheitskräfte im Stadion, die von Werder bezahlt werden. Das war schon immer so und wird so bleiben, da wird nix passieren. Ich gehe auch davon aus, dass die Vereine n NRW das auch hinkriegen. Wenn die Innenminister aber meinen, in ihrem Zuständigkeitsbereich (außerhalb des Stadions) nicht mehr für Ordnung sorgen und damit öffentlichen Druck erzeugen zu wollen (man könnte auch in diesem Zusammenhang das Wort "Erpressung" ins Spiel bringen), dann bin ich mal auf die öffentliche Reaktion gespannt. Hauptsache, irgendwelche Naziaufmärsche oder Anti-Israel-Demos dürfen sich weiterhin massiver (kostenloser) Polizeibegleitung erfreuen.

Wenn das in dieser Weise jetzt eskaliert, werden die Vereine eben nur noch sehr eingeschränkt Karten an Gastfans verkaufen (siehe Holzbein Kiel gegen Hansa Krückstock)

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jstawl 04.08.2014, 11:35
6.

Und genau jetzt haben die Fans die große Chance schlechthin. Denn bei Spielen, bei denen z.B. die Polizei sich dezent im Hintergrund hält und nicht zu sehen war, passierte ganz selten was. Wenn sie in Hundertschaft und stark ausgerüstet einen Sonderzug empfing, lieferten sie gleich Anlass für Betrunkene und Halbstarke, "den Dicken zu markieren".

Übrigens bleibe ich beim Thema Finanzierung absolut gegen die Polizei. Was auf Privatgelände ist, soll der bezahlen, dem das gehört. DFL/Vereine... Auf öff. Gelände ist die Polizei zuständig für die Sicherheit und dafür zahlen wir alle Steuergelder. Die Polizeieinsätze machen nicht mal 3-4 % der Steuereinnahmen der Bundesligen wieder wett.
Also bitte liebe Fans von NRW-Vereinen, reißt euch jetzt am Riemen und zeigt, dass es ohne Polizei friedlicher und besser ist.

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RalfHenrichs 04.08.2014, 11:35
7. Und wenn etwas passiert?

In diesem Jahr bin ich in Münster in einen Nahverkehrszug Münster-Osnabrück (der aus Osnabrück kam) eingestiegen. Am Bahnsteig lieferten sich Münsteraner und Bremer "Fans" so eine Schlacht, dass der Zug aus Sicherheitsgründen den Bahnhof vorzeitig verlassen hat. Und das, obwohl Bremen (1. Liga) und Münster (3. Liga) gar nicht gegeneinander gespielt haben. Die Bremer waren auf den Weg nach Leverkusen, die Münsteraner nach Duisburg. Ich weiß gar nicht, wie das ohne Bahnhofspolizei abgelaufen wäre.
Wohl gemerkt: bei Fantruppen, die eigentlich gar nichts miteinander zu tun hatten!
Da ist mir die Bremer Lösung wahrlich lieber.

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mwroer 04.08.2014, 11:35
8.

Zitat von Immanuel_Goldstein
Es führt kein Weg dran vorbei: die Veranstalter von solchen Events wie Fußballspielen in einem privaten Stadion müssen für die Sicherheit selbst aufkommen. Der Steuerzahler sollte dafür nicht geradestehen müssen.
So einfach ist dass nicht. Der Weg zum Stadion ist öffentliches Gelände und jede große Sportveranstaltung ist auch durchaus Teil des öffentlichen Lebens und der Kultur eines Landes. Auf jeden Fall müssen die Vereine einen Teil der Kosten beisteuern - verpflichtend.

Ich persönlich habe kein gutes Gefühl dabei solche Sicherungen irgendwelchen Privatfirmen zu überlassen wo man Leute trifft die mit der laxesten Sicherheitsprüfung zim Mindestlohn arbeiten. Eine solche Menge von Menschen sicher zu halten erfordert Koordination und ausgebildete Kräfte. Da vertraue ich doch auf die Polizei.
Ich halte übrigens auch nichts von den Demonstrationen gegen allerlei Zeug und stehe trotzdem mit einen Steuergeldern dafür gerade. So ist das wenn man gemeinsam ein Land teilt :)

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Boesor 04.08.2014, 11:36
9.

Das klingt bis auf die fehlende Begleitung vom Bahnhof ja erstmal in Ordnung.
Das Stadion ist privater Raum und dementsprechend vom Veranstalter zu organisieren.

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