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Bundesliga-Transfers: Fressen und gefressen werden
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Hat der FC Bayern bei der Verpflichtung von Mario Götze unmoralisch gehandelt? Darf er jetzt auch noch so offensiv um Robert Lewandowski werben? Seit Tagen wird das Transfergebaren der Münchner heftig diskutiert. Dabei spiegelt es nur den normalen Alltag in der Bundesliga wider.

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danido 26.04.2013, 15:34
1. Die Spieler werden nicht gezwungen zu wechseln

Die Leute die sich aufregen, sollten nicht vergessen, dass zu einem Wechsel immer zwei gehören. Der Verein der abwirbt und der Spieler selbst.

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copenista 26.04.2013, 15:47
2. optional

Bin zwar jetzt nicht der große Fan von den Bayern, aber es steht jedem Club frei, die Roten mit klugem Wirtschaften und richtigen Entscheidungen vom Thron zu stoßen. Scheint ja nicht allzu weit verbreitet zu sein, wenn man sich so in den Profiligen umschaut... Lieber jammert man über die Dominanz aus München - ist ja soviel einfacher!

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LapOfGods 26.04.2013, 15:48
3. optional

Bloß weil das der normale Alltag in der Bundesliga ist, heißt das ja nicht, dass man das gut finden muss.

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andi5lebt 26.04.2013, 15:51
4.

Es würde mich sehr wundern wenn nicht mindestens ein aktueller BVB Spieler demnächst in Manchester oder Madrid (Hauptsache Italien) spielen würde. Von eventuellen Guardiola Opfern von Bayern ganz zu schweigen.
Es glaubt ja wohl niemand, daß Madrid und Barca sich das gefallen lassen.

Und der Scheich in Manchester ist mit einem Aus in der Gruppenphase sicher auch nicht glücklich.

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muellerthomas 26.04.2013, 15:56
5.

Zitat von copenista
Bin zwar jetzt nicht der große Fan von den Bayern, aber es steht jedem Club frei, die Roten mit klugem Wirtschaften und richtigen Entscheidungen vom Thron zu stoßen.
Möglicherweise kann man noch so gut wirtschaften und wird dort nicht hinkommen, weil die Spielregeln so gestaltet sind, dass sich dank CL 1-3 Mannschaften dauerhaft etablieren können. Nur wenn eine dieser Mannschaften sehr große Fehler macht, kann eine nachrücken.

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einfachisnich 26.04.2013, 15:58
6. Selbstverständlich...

...darf man sich um einen der derzeit besten Stürmer Europas offensiv bemühen. Jeder Verein, der es sich leisten kann und in der Lage ist solch einen Spieler in sein System einzufügen, wäre wahrlich selten dämlich nicht zumindest mal anzuklopfen. Man vergißt bei aller Fanromantik offenbar recht leicht, daß Profifußball auch und vor allem ein Geschäft ist. Mal ganz abgesehen davon, daß ein Verein noch so viele Millionen auf den Tisch legen kann - wenn der Spieler nicht wollen würde, wärs ja nun auch vergebliche Liebesmüh´.
Und warum die Art des Götze-Transfers unmoralisch gewesen sein soll, erschließt sich mir, nüchtern betrachtet, ebenso wenig. Hat doch der Spieler bzw. sein Management, bestimmt nicht ohne Grund eine AK in den Vertrag einfügen lassen. Dortmund mag ja hierdurch erstmal personell geschwächt werden, Watzke wird aber durch diese Transfers auch den ein oder anderen Euro auf die Hand bekommen, die er, seiner beruflichen Ausrichtung entsprechend, bestimmt in den ein oder anderen Spieler zu investiern wissen, der diese Lücke stopft. Von wem dieser Spieler dann kommt - bestimmt von einem anderen Verein der evtl. auch nicht vor Glück sprudeln wird - interessiert die Sportdirektion des BVBs bestimmt ebensowenig. Auch dies moralisch durchaus einwandfrei, wie ich finde.
Das man allerdings, und das muß ich an dieser Stelle durchaus noch erwähnen, auch mit einer gewissen Etikette umzugehen hat, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Die Presse hat hier allerdings auch ein gutes Stück weit dazu beigetragen es ALLEN Beteiligten nicht eben leichter zu machen.

Fazit: Götze will wechseln und Lewa auch - Man MUSS als Verein versuchen diese Spieler zu bekommen - wenn man sichs leisten kann.

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afa1981 26.04.2013, 16:00
7. Falsche Frage...

"Hat der FC Bayern bei der Verpflichtung von Mario Götze unmoralisch gehandelt?"

Ähm, es handelt sich hier um Profifußball. Nein, der FCB hat nicht "moralisch" gehandelt, er hat logisch gehandelt, wie er es auch machen muss. Götze wollte wohl zum FC Bayern, sonst wäre er da nicht hin gegangen. Er wollte auch die Ausstiegsklausel.
Ich meine, um wen geht es hier? Um Götze, der alleine zu entscheiden hat wo und für wen er spielt und wie er sich seine Zukunft und zukünftige Entwicklung vorstellt oder um einige Fans die jetzt traurig sind. Das ist Profifußball. Ja, da geht es auch um Geld, ums Gewinnen. Und da wird der FC Bayern richtigerweise kämpfen. Es kann auch nicht im Interesse der Liga sein, dass der FC Bayern jetzt nicht mehr das tut, was für ihn am besten ist oder vielleicht mal etwas schlechter Spielt, dass auch die anderen mal gewinnen dürfen - wir sind ja nicht im Kindergarten. Das ist der Grund, weshalb viele den FCB hassen - weil sie nicht verstanden haben, worum es im Profifußball geht. Weil sie nicht verstehen, dass es da eben rauh zugeht und man keine Rücksicht auf andere nehmen kann. Wenn Götze ins Spiel der Bayern passt und sie ihn sich leisten können, Götze auch zum FCB will, dann wird der FC Bayern versuchen, Götze zu bekommen. Und dann geht der Vertragspoker los. Der BVB hat den Vertrag mit der Ausstiegsklausel von 37 Mio. Euro doch auch unterschrieben - und jetzt heult man, weil der Spieler von seinem Vertragsrecht gebraucht macht. Man oh man - wer mit dem Profifußball nicht klar kommt, der soll lieber Glücksbärchies schauen, da geht immer alles lieb und recht zu.

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HeinrichMatten 26.04.2013, 16:03
8. So ist es

Zitat von danido
Die Leute die sich aufregen, sollten nicht vergessen, dass zu einem Wechsel immer zwei gehören. Der Verein der abwirbt und der Spieler selbst.
Wenn Menschen ge-und verkauft werden, dann geht das in unserer Zeit und unserem Kulturkreis nur, wenn Menschen sich kaufen und verkaufen lassen.

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fempton 26.04.2013, 16:03
9. Weniger der Transfer selber,

sondern vielmehr der Zeitpunkt der Bekanntgabe waren unter der Gürtellinie und zeugen von einem extrem schlechten Stil. Dazu kam noch das scheinheilige Gequatsche von "Spanischen Verhältnissen" seitens des Herrn Hoeneß, nachdem er schon alles getan hatte, diese möglichst zu verhindern.

Hätte man das ehrenhafter gemacht, wäre auch das Geschrei jetzt nicht so groß.

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