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Bundesligastar von Bayer Leverkusen: Brandts Wechsel zum BVB offenbar perfekt
Thomas F. Starke / Getty Images

Zuerst Nico Schulz, jetzt Julian Brandt: Borussia Dortmund arbeitet weiter an seiner Zukunft und hat nun wohl den nächsten Nationalspieler unter Vertrag genommen.

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widower+2 22.05.2019, 12:36
60. Frühkindliche Prägung

Zitat von Oihme
... hat jüngst selber bestätigt, dass sich der FC Bayern bis zuletzt intensiv um seine Verpflichtung bemühte. Jetzt, wo er den Bayern einen Korb gab, kommt seitens der über eine weitere Absage eines Nationalspielers und desjämmerlichen Erscheinungsbilds des eigenen Klubs tief frustrierten Freunde des SdS das übliche Spielchen: Brandt kann nichts, taugt nichts und wird auch nie was werden!
Brandt ist in Bremen geboren und aufgewachsen. Da ist die Hemmschwelle, zu den Bayern zu gehen, gleich noch ein gutes Stück höher.:)

Und wenn er beim BvB total versauern würde, landet er irgendwann vielleicht doch noch mal bei Werder und wir bauen ihn dann weder auf. Geht ja auch per Leihgeschäft.

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gnarze 22.05.2019, 12:40
61.

Zitat von Oihme
... kann mich noch gut an die jahrelange Argumentation einiger Foristen des SdS erinnern, Talente und Spieler gingen doch nur deshalb gerne nach Dortmund, weil sie sich dort nicht gegen hohe Qualität durchsetzen müssten. So nach dem Motto: Unter Blinden ist der Einäugige König! Jetzt hat Brandt sogar mit Sancho den mit Abstand teuersten und begehrtesten Spieler der Bundesliga vor der Nase, und trotzdem geht er das Wagnis ein, mit dem um einen Stammplatz zu konkurrieren. Hazard ebenfalls. Und ich habe das Gefühl, dass beide das genau wissen und auch genauso wollen, um selber ganz Große zu werden.
Mal davon abgesehen, dass Brandt eigentlich nicht auf der Sanchoposition spielt, stelle ich mir doch die Frage, wie man groß werden will, ohne das man Stammspieler ist.
Bei Hazard ist da der Zug sowieso in seinem Alter abgefahren - anhand des Überangebotes dürfte er sich sowieso erst mal ganz hinten anstellen.

Das "Wagnis" lassen sich die beiden Spieler mit Sicherheit auch hervorragend versilbern.

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widower+2 22.05.2019, 12:40
62. Abwarten

Zitat von P-Block
Sie sprechen mir aus der Seele. Vielleicht gelingt es Julian Brandt im neuen Umfeld, mit neuem Trainer tatsächlich die gleichen, oder ähnliche Leistungen abzurufen, wie zuletzt in Leverkusen. Nur: Wer sitzt dann auf der Bank ? Wenn ich natürlich im Gießkannenprinzip Spieler verpflichte á la Manchester City, dann werde ich im Zweifelsfall am Ende auch eine super Truppe auf dem Platz stehen haben. Nur: Ist das dann sportlich und kaufmännisch clever, oder einfach nur großkotzig, weil ich mit Geld um mich geworfen habe ?
Hier werden isoliert immer nur die bisherigen Einkäufe gesehen. Die Transferfrist läuft aber noch bis Ende August und der BvB wird bis dahin sicherlich noch den ein oder anderen Spieler verkaufen oder verleihen. Und dann ist der vermeintlich Überschuss an Offensivkräften auch nicht mehr ganz so groß.

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Münchner73 22.05.2019, 12:48
63.

Zitat von Oihme
Jetzt hat Brandt sogar mit Sancho den mit Abstand teuersten und begehrtesten Spieler der Bundesliga vor der Nase, und trotzdem geht er das Wagnis ein, mit dem um einen Stammplatz zu konkurrieren. Hazard ebenfalls. Und ich habe das Gefühl, dass beide das genau wissen und auch genauso wollen, um selber ganz Große zu werden.
Unabhängig davon, dass der Sancho einen andere Position spielt; vielleicht haben die beim Vorstellungsgespräch, den Tipp bekommen, dass er sowieso im Sommer verkauft wird (begehrtesten Spieler der Bundesliga und so)!
Gar kein Risiko für Brand ;-)

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Oihme 22.05.2019, 13:02
64. Den ....

Zitat von gnarze
Mal davon abgesehen, dass Brandt eigentlich nicht auf der Sanchoposition spielt, stelle ich mir doch die Frage, wie man groß werden will, ohne das man Stammspieler ist. Bei Hazard ist da der Zug sowieso in seinem Alter abgefahren - anhand des Überangebotes dürfte er sich sowieso erst mal ganz hinten anstellen.
... Verantwortlichen des BVB ist sehr wohl klar, dass Sancho über die nächste Saison hinaus kaum zu halten sein wird.
Diese Saison wird er schon deshalb mit einiger Sicherheit bleiben, weil der BVB erst ab der übernächsten Saison als "Jugendverein" von Sancho gilt und deshalb nicht nur bei Sanchos Verkauf, sondern auch bei dessen weiteren Transfers kräftig mitverdienen würde.
Sowohl Brandt wie Hazard sind wie Sancho auf beiden Flügeln einsetzbar und haben meines Wissens auch schon auf rechts gespielt.
Dass zumindest einer der beiden die Nachfolge Sanchos antritt, ist nun wirklich nicht ausgeschlossen, die Pulisic-Position wird schon ab Sommer frei.

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tillydean 22.05.2019, 14:05
65. Sag doch einfach

das der BVB den FCB in Sachen " schwach kaufen " abgelöst hat...das ist ja mittlerweile nicht mehr von der Hand zu weisen...

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gnarze 22.05.2019, 14:44
66.

Zitat von widower+2
Brandt ist in Bremen geboren und aufgewachsen. Da ist die Hemmschwelle, zu den Bayern zu gehen, gleich noch ein gutes Stück höher.:)
Andy Herzog, Claudio Pizzaro, Tim Borowski, Jürgen Röber, Mario Basler, Ismael und Miroslav Klose ....



...und demnächst Max Kruse?!?

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HugoDacor 22.05.2019, 15:02
67. Zahlen Verständnis

Zitat von gnarze
... Dann kann man ihn auch mal an seinen Worten messen, ansonsten wird doch am Borsigplatz fast jeder Tabellenplatz in irgendeiner Form dann doch als Erfolg verkauft, auch wenn man mittlerweile in drei Spielzeiten für über 200 Mio. Euro eine ganz neue (bessere) Mannschaft eingekauft hat. ...
stellvertretend an alle Teilnehmer die immer betonen wie viel Geld in neue Spieler investiert wurde. Bei Investitionen unterscheidet man z.B. zwischen Ersatz- und/oder Reinvestitionen und Erweiterungsinvestitionen. Ersatz- oder Reinvestitionen dienen dazu die Kapazität aufrecht zu erhalten, während Erweiterungsinvestitionen dazu dienen die Produktivität zu erhöhen. Wenn z.B. ein Taxiunternehmen drei Taxis verkauft und dafür drei neue anschafft, erwartet man keine höheres Ergebnis. Wenn man also Spieler verkauft hat und dafür Ersatz verpflichtet, sagt das nichts über ein zu erwartendes Ergebnis aus. Lt. Transfermarkt.de hatte der BvB im Zeitraum 16/17 bis 18/19 Transferausgaben von 321,44 Mio., denen Einnahmen in Höhe von 485,85 Mio. gegenüber stehen. D.h. der BvB
hat nur die abgegebenen Spieler ersetzt. Betriebswirtschaftlich nennt sich das Desinvestition. Leipzig hat in diesem Zeitraum z.B. netto 109,44 Mio. investiert, der FCB immerhin noch 27,65 Mio.

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Oihme 22.05.2019, 15:15
68. Hätte ...

Zitat von tillydean
das der BVB den FCB in Sachen " schwach kaufen " abgelöst hat...das ist ja mittlerweile nicht mehr von der Hand zu weisen...
... ich an Watzkes Stelle auch gemacht, wo doch Hoffenheim, Leipzig, Mainz, Gladbach , Leverkusen und Freiburg in dieser Saison schon wieder den Meistertitel des BVB gefährdet haben.
Da hat dem BVB überhaupt nichts genutzt, dass er den Schalkern als dem Tabellenzweiten im letzten Jahr schon alle Leistungsträger abgekauft hat, ständig tummeln sich da neue BVB-Verfolger!

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gnarze 22.05.2019, 15:21
69.

Zitat von HugoDacor
stellvertretend an alle Teilnehmer die immer betonen wie viel Geld in neue Spieler investiert wurde. Bei Investitionen unterscheidet man z.B. zwischen Ersatz- und/oder Reinvestitionen und Erweiterungsinvestitionen. Ersatz- oder Reinvestitionen dienen dazu die Kapazität aufrecht zu erhalten, während Erweiterungsinvestitionen dazu dienen die Produktivität zu erhöhen. Wenn z.B. ein Taxiunternehmen drei Taxis verkauft und dafür drei neue anschafft, erwartet man keine höheres Ergebnis. Wenn man also Spieler verkauft hat und dafür Ersatz verpflichtet, sagt das nichts über ein zu erwartendes Ergebnis aus. Lt. Transfermarkt.de hatte der BvB im Zeitraum 16/17 bis 18/19 Transferausgaben von 321,44 Mio., denen Einnahmen in Höhe von 485,85 Mio. gegenüber stehen. D.h. der BvB hat nur die abgegebenen Spieler ersetzt. Betriebswirtschaftlich nennt sich das Desinvestition. Leipzig hat in diesem Zeitraum z.B. netto 109,44 Mio. investiert, der FCB immerhin noch 27,65 Mio.
Wenn ein Taxiunternehmer einen Mercedes für 50.000 Euro verkauft, dafür drei Peugeot Partner für je 15.000 Euro kauft, die aber nicht - so wie der Mercedes 200.000km laufen, sondern jeweils nur 30.000km.
Ist das ein guter Deal?

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