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Burnout in der Bundesliga: Magath, Miller, Mobbing

Hannover-Keeper Markus Miller hat sich als Burnout-Kranker geoutet, seitdem wird in der Bundesliga wieder über psychische Probleme und*Dauerdruck*bei den*Profis*diskutiert - nur bei Wolfsburgs Coach Felix Magath scheint das noch nicht angekommen zu sein.

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cs001 07.09.2011, 15:29
1. .

Also ich habe da 0 Mitleid mit den Fußballprofis. Die verdienen alle so gut, dass sie sich einen sehr guten Fachanwalt für Arbeitsrecht leisten können. Und der kann dann deren Rechte durchsetzen. Wer das nicht macht, weil er Angst hat, der ist als Profisportler fehl am Platz.

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mcf1975 07.09.2011, 15:39
2. Pffft.

Der Herr Reporter ist der Anwalt der Spieler, wie es scheint. So ein klares Magath-Bashing, wo hat das denn seine Wurzeln?
Albert Streit ist wohl ein, um es harmlos auszudrücken, schwieriger Mensch. Der hat schon in Frankfurt und Köln den besten Eindruck hinterlassen.

Jones war in Frankfurt auch ein Stück weit eine falsche Nummer, zumindest den Fans ggü.
Bei den anderen? Keine Ahnung.

Aber ich glaube die Spieler sind alle besten beraten (im wahrsten Sinne des Wortes), von daher sehe ich es nicht als nötig, dass Herr Ahrens hier den Anwalt einer diskriminierten und lobbylosen Gruppe geben muß.
Wer unter Magath nicht arbeiten will, der findet bestimmt eine Lösung und einen anderen Verein. Normale Arbeitnehmer leiden manchmal 5 oder mehr Jahre unter einem bösen Chef (und werden dann auch krank). Die arbeiten aber 10 Stunden am Tag und sind permanent und auf sich allein gestellt diesem ausgeliefert.
Ich sags mal ganz hart: Wenn die genug Kohle hätten, würden die morgen aufhören zu arbeiten. Das wäre zwar keine Lösung, aber wie die armen Spieler hier als unterdrückte Arbeitssklaven wie in China dargestellt werden...LOL.-

Selten so einen Köse gelesen.

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bluber 07.09.2011, 15:41
3. Elte im Sport, Elite in der Ausdauer

Ich verstehe nicht die Diskussion: bei Profis der Bundesliga und der Nationalmannschaft handelt es sich um die Elite im Leistungssport. Genauso wie bei Top Managern und Vorstandsvorsitzenden in der Wirtschaft, die viel Verantwortung, gute Bezahlung und hohes Können vorweisen auch eine hohe psychische Belastbarkeit (zu recht) erwartet wird, muß man das in meinen Augen auch von den Spitzenkönnern im Sport erwarten. Wie auch in der freien Wirtschaft: wer diesem Druck nicht standhalten kann ist deshalb kein schlechter Mensch oder gar ein Versager, sondern eben schlicht für die Aufgabe in so einer exponierten Position nicht geeignet. Da bleibt eben nur "kleinere Brötchen zu backen" und es zu akzeptieren...

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thana 07.09.2011, 15:42
4. ...

Zitat von cs001
Also ich habe da 0 Mitleid mit den Fußballprofis. Die verdienen alle so gut, dass sie sich einen sehr guten Fachanwalt für Arbeitsrecht leisten können. Und der kann dann deren Rechte durchsetzen. Wer das nicht macht, weil er Angst hat, der ist als Profisportler fehl am Platz.
Nur das man mit negativem Druck keine Höchstleistungen erreicht. Das funktioniert nur durch echte Motivation - positive Motivation. Kann man bei jedem Tier beobachten, nur in die hochgebildete Trainerschaft scheint es sich noch nicht herumgesprochen zu haben. Ist aber bei anderen "Chefs" ja auch nicht anders.

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MartinB. 07.09.2011, 15:42
5. Dankeschön...

Zitat von cs001
Also ich habe da 0 Mitleid mit den Fußballprofis. Die verdienen alle so gut, dass sie sich einen sehr guten Fachanwalt für Arbeitsrecht leisten können. Und der kann dann deren Rechte durchsetzen. Wer das nicht macht, weil er Angst hat, der ist als Profisportler fehl am Platz.
Dankeschön für diesen herrlichen Beweis dafür, das viele Leute immer noch nicht begriffen haben, das Druck und Leistung nicht miteinander korrelieren.

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decebalus911 07.09.2011, 15:44
6. Lieber

Zwul als Homerseksuel.

Versteht nicht jeder...

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frubi 07.09.2011, 15:47
7. .

Zitat von cs001
Also ich habe da 0 Mitleid mit den Fußballprofis. Die verdienen alle so gut, dass sie sich einen sehr guten Fachanwalt für Arbeitsrecht leisten können. Und der kann dann deren Rechte durchsetzen. Wer das nicht macht, weil er Angst hat, der ist als Profisportler fehl am Platz.
Im Prinzip liegen sie da nicht falsch aber das würde ich nicht für alle Profifußballer gelten lassen. Ich kenne keinen einzigen Vertrag eines aktuellen Profi. Natürlich sind die Top-Verdiener ein Leben lang abgesichert aber was ist mit der breiten Masse? Was ist mit all den Spielern aus der 2ten und 3ten Liga? Diese Verträge sind sicherlich stark Leistungsbezogen. Man darf zudem nicht das Risiko einer Verletzung außen vor lassen. Was ist denn mit einem 21 jährigem Talent, dass kurz vor seinem ersten richtig guten Vertrag steht und sich dann das Knie böse verdreht? Knorpel kaputt, alle Bänder durch und ggf. noch ein hartnäckiges Blutgerinsel. Game Over. Diesem Sportler bleibt danach gar nichts mehr und der Körper ist auch dahin. Wenn diese Person dann keinen Job (oder Ausbildungsplatz/Studiumsplatz) findet, kann er auch direkt zum Amt laufen. Zudem können die meisten Fußballer nur ca. 10 Jahre richtig gutes Geld verdienen. Nicht jeder wird danach Manager, Trainer oder Scout. Man darf also die ganze Sache nicht verallgemeinern.

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bicyclerepairmen 07.09.2011, 15:52
8. ..

Zitat von bluber
Ich verstehe nicht die Diskussion: bei Profis der Bundesliga und der Nationalmannschaft handelt es sich um die Elite im Leistungssport. Genauso wie bei Top Managern und Vorstandsvorsitzenden in der Wirtschaft, die viel Verantwortung, gute Bezahlung und hohes Können vorweisen auch eine.......
Und ? Auch wenn wir hier über die sogenannte Leistungsportelite sprechen sind Trainer bzw. Vorgesetztentypen wie Magath menschlisch gesehen A...löcher, egal in welcher Gehaltsklasse.
Und ob deren Leischdungsprinzip auf Dauer Bestand hat, repektive zum Erfolg führt bezweifle ich mal...

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de.nada 07.09.2011, 15:54
9. ~

Zitat von cs001
Also ich habe da 0 Mitleid mit den Fußballprofis. Die verdienen alle so gut, dass sie sich einen sehr guten Fachanwalt für Arbeitsrecht leisten können. Und der kann dann deren Rechte durchsetzen. Wer das nicht macht, weil er Angst hat, der ist als Profisportler fehl am Platz.
Sehen vermutlich viele so. Vergleichen wir das doch mal mit dem Leben anderswo in der Arbeitswelt, nach Clement.
Was machen die Profis da erst wenn sie von der Abteilung Merchandising oder dem Kassenwart mit ähnlichen Konsequenzen zu rechnen haben wie durch Magath. Sicher kann man sowas wie Krankheiten nicht erst mal allen Spielern unterstellen um sie umgehend in Watte zu packen, noch soll man sowas ignorieren.

Aber eins ist doch mal sicher, da werden doch keine Leute von der Straße oder der Agentur für Arbeit hin vermittelt.
"Gestern noch ungelernter Brötchenkistenstapler und Heute Fußballprofi unter Druck des Leistungssportler" ist nicht selten, sondern ausgeschlossen. Von richtigen Standards weiß ich allerdings nichts, das wäre viel interessanter zu dem Thema als dieses Psychogetue wie "er litt psychisch".

Ja wie denn sonst, wenn er keine Verletzung hat ?

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