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BVB nach Champions-League-Spiel: "Wir wurden wie Tiere behandelt, nicht wie Menschen"
Bongarts/Getty Images

Der Ärger bei den Spielern von Borussia Dortmund darüber, dass sie schon einen Tag nach dem Sprengstoffanschlag wieder spielen mussten, war groß. Trainer Tuchel kritisierte die Uefa heftig.

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Thomas82 13.04.2017, 06:42
10. Schon klar...

Wer Millionen dafür bekommt, dass er einem Ball hinterher jagt, sollte professionell reagieren und sich nicht rumheulen. Sonst tun doch auch alle total entspannt, wenn es mal wieder einen Terroranschlag sogar mit Toten und Verletzten gegeben hat. Dann heißt es stets von prominenter Seite: "Wir dürfen uns nicht verstecken!", "Angst ist ein schlechter Ratgeber!", etc.
Aber wenn's nun den eigenen Kosmos erwischt und nicht bloß ein paar Passanten, dann brennt auf einmal die Hütte. Dann wird nach ner Extrawurst geschrien. Dann merken sie plötzlich selbst, was Angst heißt. Bigott und arm.

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Schnubbie 13.04.2017, 06:43
11. Erwachsene Menschen können auch nein sagen

Hat man die Spieler erpresst und auf das Spielfeld geschickt?
Wer sich nicht in der Lage dazu fühlt kann sich auch krank schreiben lassen und jeder hätte dafür Verständnis gehabt.
Nunja, bis auf einige bei der UEFA, manche vom BVB etc.
Aber das Geld geht nunmal vor, nicht wahr?

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donzdorfer 13.04.2017, 06:45
12. Wir wurden wie Tiere behandelt, nicht wie Menschen

Ich finde das ganze unerträglich , die UEFA hat mal wieder ihre hässliche Fratze zur schau gestellt.
Es geht doch nur ums Geld , der Mensch spielt dabei keine Rolle mehr.

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lordofaiur 13.04.2017, 06:49
13. Bvb

Zwei schlimme Fußball-Abende für deutsche Fußballfans. BVB und Bayern wohl raus. Das mit dem BVB tut mir als Bayernfan leid, ich denke ebenso dass die Spielansetzung mehr als unglücklich war. Nach so einem Erlebnis war eine großartige Leistung kaum möglich. Es hat auch was Gutes. Für mich ist nächste Woche die CL-Saison zu Ende und der TV bleibt aus.

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turmuhr 13.04.2017, 06:52
14. Das ist unmenschlich

Alle Berufstätigen unabhängig vom Einkommen sind Profis und jeder Vernünftige mit Eigenverantwortung wäre einen Tag nach einem Anschlag auf sein Leben wohl kaum am Arbeitsplatz erschienen. Hier herrscht bei den Verantwortlichen offensichtlich ein falsches Bild von der Bedeutung eines Fußballspiels.

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TheFunk 13.04.2017, 06:54
15. Menschenverachtende Haltung

der Verantwortlichen.
Das Spiel hätte abgesagt werden müssen!
Beinahe hätte es Tote gegeben!

Aber Hauptsache, der Rubel rollt.

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FrequentFlyer 13.04.2017, 06:55
16. Und hätten sie gewonnen...

Im Falle eines Sieges würden jetzt alle jubeln und es als Kraftakt und Willensstärke feiern.

Ganz schlechte Verlierer die nun nach Ausreden suchen und die Ursache bei äußeren Faktoren sehen anstatt bei sich selbst. Dafür habe ich leider absolut kein Verständnis!

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ThomasLE 13.04.2017, 06:56
17. Bei aller Tragik...

erscheinen die Reaktionen zur Spielansetzung wohl ergebnisorientiert. Hätte der BVB die Partie für sich entscheiden können, wären die Stimmen wohl anders ausgefallen! Über sich hinaus wachsende Profis, die trotz der Situation den Focus auf ihre Passion legten, und dem Terror die Stirn zeigen... so oder so ähnlich! Eine etwas weniger pathetische Überschrift hätte dem Thema gut getan. Den Vergleich mit Tieren assoziiere ich wohl eher mit dem Empfang der RB Leipzig Fans. Weniger mit dem Auflaufen einer Millionentruppe, bei denen der Verein jede Möglichkeit hätte nutzen können, sich für eine großzügigere Verschiebung der Ansetzung einzusetzen. Bei aller konsequenter Ablehung zu diesem Anschlag und dem aufrichtigen Mitgefühl im Bezug auf körperlichen und seelischen Konsequenzen für alle Beteiligten, der BVB zeigt durch diese Reaktionen auf die Niederlage und den Umgang mit einer schwierigen Situation, dass er wieder einmal sehr professionell mit der Vermarktung von Emotionen umgeht, an deren Authentizität ich allerdings schon sehr lange berechtigte Zweifel habe!

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Jimbo 1 13.04.2017, 06:59
18. Geschäft

Zeit, den Anschlag zu verarbeiten hätte meiner Meinung den Spielern auf jeden Fall gegeben werden müssen, auch den Verantwortlichen. Jede andere Variante, egal wie mans hindreht, hat den Ruch der Geschäftemacherei um jeden Preis.

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retterdernation 13.04.2017, 07:01
19. Irreguläre Bedingungen ...

unter den grausamen Eindruck des Bombenanschlags ... waren das. Traumatisierte Menschen können keine Höchstleistungen im Sport ausführen. Und genau das hat man auf dem Platz dann auch gesehen. Normalerweise nehme ich die Fußball-Millionäre nicht in Schutz, diesmal nenne ich das aber "unmenschlich" und frei von jeden humanistischen Werten, dieses Spiel stattfinden zu lassen. Diese Art der Show braucht man nicht. Und wenn man sich die Spieler nach dem Match anschaute - den Sahin oder den Sokratis - dann sah man junge Männer, die mit den Nerven völlig runter gerockt waren. So etwas hat mit sportlicher Fairness und den christlichen Werten nichts mehr zu tun und wird in diesem besonderen Fall auch nicht durch die Millionengehälter abgedeckt. Die Dortmunder hätten niemals antreten dürfen. Auch der Verein hätte das kategorisch ablehnen müssen. Und letztendlich die - die für die Sicherheit in Deutschland verantwortlich sind - also unsere schlauen Politiker - die hätten aus Sicherheitsgründen das Spiel untersagen müssen. Doch die Politik hatte wohl eher Interesse daran - das die Spiele weiter gehen! Das lenkt so herrlich vom eigentlichen Problem ab.

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