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BVB nach Champions-League-Spiel: "Wir wurden wie Tiere behandelt, nicht wie Menschen"
Bongarts/Getty Images

Der Ärger bei den Spielern von Borussia Dortmund darüber, dass sie schon einen Tag nach dem Sprengstoffanschlag wieder spielen mussten, war groß. Trainer Tuchel kritisierte die Uefa heftig.

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armesschwein 13.04.2017, 11:25
220. Nein, Herr Sokrates, Tiere werden leider anders behandelt.

Aber da das Thema Tierschutz gerade nicht en vogue ist, werden solche Aussagen für angebracht gehalten. Falls es Sie interessiert, wie Tiere tatsächlich behandelt werden, gibt es hier auf SPON und an anderen Stellen genügend Quellen sich zu informieren. Leider guckt dort niemand hin.

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omop 13.04.2017, 11:28
221. Unter normalen Umständen..

hätte der BVB das Spiel gewonnen..Monaco ist nicht stärker als Benfica..Die Frage ist allerdings wann der richtige Zeitpunkt für ein erneutes Ansetzen des Spiels gewesen wäre..2,3 oder 4 Tage später? Wobei ein Tag schon sehr knapp bemessen ist, zumindest 2-3 Tage hätte man hier m.E. warten können.

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Zauberhexe 13.04.2017, 11:30
222. @austin

Zitat von austin 3:16
Wieso werfen Sie der Truppe nur vor schlechte Verliere zu sein? Beantworten Sie doch bitte meine Fragen damit ich verstehen kann was Sie antreibt so etwas zu schreiben.
Niemand hatte von den Spielern gleich nach dem Vorfall eine Stellungnahme erwartet, oder?
Und doch hatten alle - samt den Verantwortlichen des Vereins - die Freiheit und Wahl, das Spiel abzusagen.
Ich werfe hier niemanden etwas vor. Aber die Frage, wie die Reaktionen nach einem Sieg ausgesehen hätte, muss schon erlaubt sein.

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almut_grisstede 13.04.2017, 11:36
223.

Zitat von kk123
Stockholm. Millionen Menschen müssen nach Terroranschlägen zur Arbeit. Und zwar ohne massiven Polizeischutz und mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Hört auf zu Jammern.
Danke. So seh ich das auch. An diese Leute wurde kein Gedanke verschwendet, aber diese hochgezüchteten überbezahlten Fußballer werden uns noch ein paar Tage beschäftigen. Es grenzt an Lächerlichkeit. Jeder "normale" Mensch mit einem traumatischen Erlebnis kann, darf und soll sich Hilfe holen, bei Ärzten, Psychologen oder Seelsorgern. Und dann geht der Alltag weiter. Denn das Leben fragt nicht nach dem, was war. Nur beim Fußball ist das anders. Brot und Spiele eben.

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Freidenker10 13.04.2017, 11:39
224. Kalte Leistungsgesellschaft

Wir leben nunmal in einer eiskalten Leistungsgesellschaft in der ein 62 jähriger Dachdecker noch auf den Dächern rumhüpfen muss, oder der 65 jährige Altenpfleger Patienten versorgen muss denen es auch nicht mehr viel schlechter geht als ihm selbst! Anstelle der BVB Spieler hätte ich knallhart das Spiel verweigert!

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adal_ 13.04.2017, 11:39
225. Funktionärsköpfe

Zitat von bobbydittmann
.... Die Fussballbranche ist survival of the fittest. Da ist nicht vorgesehen, dass man sich krank meldet. ....
Vor allem will sich niermand als seelisch verwundbar outen. Das ist - neben Homosexualität - das zweite große Tabuthema im Fussball.

Natürlich spielt auch der Gruppendruck eine Rolle: Nehmen wir an, es zieht sich einer aus der Verantwortung, um seine seelichen Wunden zu lecken, während die anderen den Job für ihn machen. So will natürlich kein Spieler dastehen.

Reichen ein paar Tage, um ein Trauma zu verarbeiten? Mitnichten. Aber ein, zwei Tage mehr hätten vielleicht gereicht, um ein halbwegs ordentliches, der Situation angemessenes, Gespräch zwischen allen Beteiligten - Uefa, Vereinsführung und den betroffenen Spielern - herbeizuführen. Das würde allerdings voraussetzen, dass die Funktionärsköpfe auch nur den geringsten Sinn für so etwas hätten.

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Neandiausdemtal 13.04.2017, 11:44
226. Genau gucken!

Zitat von outsider-realist
Es ist ein Hohn, wenn in den Medien von einem schwerverletzten Opfer die Rede ist und sich der Spieler dann am nächsten Tag mit einem Pflaster und erhobenen Daumen per Instagramm meldet. Geht es ein wenig sachlicher? Der Polizist auf dem Motorrad ist vermutlich schwerer verletzt aber von ihm hört man kaum etwas.
Linkes Handgelenk verbunden, rechter Arm von oben bis unten in Gips. Wo sehen Sie nur ein Pflaster? Bevor Sie also in Zukunft von "Hohn" schwadronieren, schauen Sie doch bitte erstmal hin. Man könnte sonst meinen, Sie wollten irgendwie Stimmungsmache betreiben.

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