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Cas-Entscheidung gegen Caster Semenya: Völlig vermessen
DPA

Der Leichtathletik-Weltverband will die Läuferin Caster Semenya zwingen, ihren Hormonspiegel zu manipulieren - und hat vor Gericht Recht bekommen. Dürfen jetzt Funktionäre entscheiden, wer eine Frau ist und wer nicht?

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osterhase3000 01.05.2019, 20:51
60.

Zitat von kolenya
Dürfen dann männliche Sportler mit wenig Testosteron bei den Frauen starten? Das wäre ja die logische Konsequenz daraus, da diese ja bei den Männern sonst benachteiligt wären.
Guter Ansatz! Wenn man das zum vorteilsgebenen Kriterium macht, müsste dann einheitlich nach Testosterongrenzen, anstatt nach Geschlecht eingeteilt werden.

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flame81 01.05.2019, 20:52
61.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat die Sportlerin einen männlichen Chromosomensatz bei partieller Testosteron-Resistenz. Anders ist der bekannte Befund von Testes kaum zu erklären. Für mich wäre das ein klares Indiz gegen die Einordnung in XX chromosomale Frauengruppen. Anders sähe es bei kompletter Testosteron-Resistenz aus, die es auch gibt und eigentlich die einzige Variante eines XY Chromosomensatzes sind der zur Teilnahme in Frauengruppen berechtigen könnte. Diese Betroffenen haben allerdings keinen predeterminierten athletischen Vorteil. XY Sportler mit PAIS weiter gegen XX Frauen antreten zu lassen ist allen XX Athletinnen gegenüber unfair.

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mister420 01.05.2019, 20:53
62. Schrecklicher Kommentar

Ob der Autor wohl jemals einen Lauf von ihr sah? Was möchte er uns mit dem unsinnigen Vergleich zum Bball sagen?
Fast jeder Abschnitt führte zu aufgestellten Nackenhaaren. Wahrscheinlich hat M. Stokowski den Artikel mitgeschrieben:)
Es dreht sich auch nicht darum, dass 1% der "Semenya-ähnlichen" Läuferinnen den Sport zerstört, sondern die anderen 99% sich aufgrund ihrer "natürlichen" Nachteile "unfair" behandelt fühlen. In vielen Sportarten wird nach Größe, Gewicht, etc in verschiedenen Klassen differenziert, um Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten. Damit die anderen 99% der Läuferinnen mithalten könnten, müssten sie folglich einen ähnlichen Testosteronspiegel haben, was aufgrund von Dopingrichtlinien untersagt ist. Deshalb finde ich den Kommentar ignorant und nicht ansatzweise nachvollziehbar.

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kaiser.friedrich 01.05.2019, 20:54
63.

Nein, sie dürfen nicht entscheiden, wer eine Frau ist. Aber sie dürfen entscheiden, wer an ihren Wettbewerben teilnimmt.

Ist eigentlich gar nicht so schwer und in diesem Fall auch sachlich und plausibel begründet.

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ackermart 01.05.2019, 20:54
64. Also nach korrekter Genderlehre ...

könnte Divers - es, wie er oder sie, auch eine japanische Weiße oder ein südafrikanisch - weiß wer sogar - beinloses Wesen sein, wenn denn ein Arzt der Wahl wessen Geistes auch immer das attestiert.

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supergrobi123 01.05.2019, 20:54
65. Sagen, was ist.

Semenya sieht aus wie ein Mann, läuft wie ein Mann, hat Hormonwerte wie ein Mann. Fast schon zu klischeehaft heiratete "Sie" auch noch vor knapp 4 Jahren ihre Partnerin.
Einen DNS Test, der Aufschluss über "ihr" genetisches Geschlecht gäbe, verweigert "sie". Obwohl ihre Karriere davon abhängt, ist das natürlich vöööllig unverdächtig.
Und wie reagiert die politisch Linke?
Wird dieser verdächtige, mutmaßliche Vertreter des Patriarchats, der hart arbeitenden, östrogengeschwängerten Frauen die Medaillen wegschnappt, argwöhnisch beäugt? Wird dieses Urteil, das klar im Sinne jeder nachweisbar biologischen Sportlerin als Erfolg des Feminismus gefeiert?
Ähhh... nein. Natürlich nicht. Natürlich nicht.

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tommuc1978 01.05.2019, 20:55
66. Der IAAF musste dich eingreifen.

Sie ist nach Definition eben keine Frau und hat einen erheblichen Wettbewerbsvorteil. Daher war es nötig einzugreifen. Ich kann jede andere Sportlerin verstehen die sagt warum soll ich gegen jemanden antreten der unfair im Vorteil ist.
Sie kann doch gerne in einer eigenen „intersexuellen“ Klasse starten. Das sollte und will ihr ja niemand verbieten. Also keine Aufregung im Genderwahsinnslans Deutschland nötig.

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brotherandrew 01.05.2019, 20:59
67. Ich ...

... weiß nicht genau, ob Herr Raecke die gleiche Person ist, die hier als "Oihme" kommentiert. Wundern würde es mich freilich nicht. Fakt ist, dass Caster Semenya biologisch keine Frau ist und DESHALB es unfair ist, "sie" mit "ihren" hohen Testosteronwerten bei den Frauen starten zu lassen. Deshalb hinkt das Beispiel mit dem Basketballer. Denn der ist biologisch ein Mann. Dies ganz abgesehen davon, dass die Körpergröße allein keineswegs den guten Basketballer ausmacht, zumal solche Riesen in der Regel antrittsschwächer und ungelenker sind als ihre kleineren Kollegen. Noch dazu ist Basketball ein Mannschaftsport.

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Vidarr 01.05.2019, 21:00
68. ...

Zitat von weltverbesserer75
In den USA gibt es nun leider auch einen Fall, in dem zwei Frauen (biologisch zwar männlich, jedoch Transgender) die Starterlaubnis für die High School Meisterschaften der Frauen in der Leichtathletik (es geht dabei um Stipendien an den Universitäten) entzogen werden soll. Falls die Geschichte jemanden interessiert, einfach bei Google nach Selina Soule suchen. Das zeigt, dass wir, was das große Thema Gender betrifft, leider noch nicht so fortschrittlich sind wie bei anderen Themen.
und was ist daran ungerecht oder nicht fortschrittlich?

bitte da wirklich um eine erklärung.
auch wenn es den "es gibt keine unterschiede zw. männern und frauen"-menschen nicht in den kopf will, diese beiden "frauen" hätten enorme köperliche vorteile gegenüber allen anderen frauen gegen welche sie antreten würden.
wenn die halbwegs trainiert sind, haben sie die stipendien automatisch in der tasche ... was hat das mit fairness zu tun?

es hat seine gründe warum schon im schulsport mädchen mit "schlechteren" leistungen zu guten noten kommen als jungs.

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demokroete 01.05.2019, 21:01
69. Gewichtsklassen, Altersklassen, Motorsportklassen, Hormongrenzen

und ein Haufen anderer Regeln werden festgelegt. Das ist gut und richtig so. Wenn die muskolöse Dame den zugelassenen Testosterongrenzwert überschreitet, soll sie doch in der Klasse antreten, in der dieser Hormonwert erlaubt ist. Bei den Männern z.B.

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