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Cas-Entscheidung : Semenya verliert Rechtsstreit gegen Leichtathletik-Verband IAAF
Hendrik Schmidt / dpa

Seit zehn Jahren streitet die Leichtathletik über die Südafrikanerin Caster Semenya. Nun hat der Sportgerichtshof Cas entschieden, dass Läuferinnen zu hohe Testosteronwerte medizinisch senken müssen.

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doktordoktormueller 01.05.2019, 12:20
1. Stellt den Frauensport ein

wenn ihr das nicht gut findet.
Semenya ist keine Frau im herkömmlichen Sinne und vor allem deshalb anderen Frauen körperlich überlegen.
das ist tragisch für sie, aber es ist halt nun mal so.
Komischerweise haben sich gerade auf den Mittelstrecken einige Figuren bei den Frauen eingefunden, bei denen man Zweifel an ihrem Frau-sein haben muss. das kann ja nicht die Zukunft des Frauensports sein.
Frauensport hat seine Existenzberechtigung alleine dadurch, dass eben exklusiv Frauen teilnehmen.
Und keine 2 m großen Transgender-Hünen, die sich ne Perrücke aufsetzen und behauptet, eigentlich eine Frau zu sein.
Dann ist der Frauensport kaputt.
man könnte ja eine Kategorie für "Diverse" einführen. Würde nur wohl keiner sehen wollen. Also müsste man sagen: Frauen - -exklusiv als Frauen geborene Frauen und "Offene Klasse" - Männer und der ganze Rest.

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wiesenflitzer 01.05.2019, 12:29
2. Werte?!

Die Frau muss jetzt Medikamente einnehmen, um in etwa gleiche Werte zu haben wie die anderen Frauen.

Ok, was passiert, wenn nächste Woche eine 2,30 Meter große Läuferin auftaucht und alle in Grund und Boden läuft? Da kann der CAS ja schlecht was von den Beinen abschnippeln.

Was wäre, wenn ein Mann durch einen kleinen Gendefekt, deutlich größeres Muskelwachstum hat und mal locker 100 kg mehr von der Bank drückt? Darf er dann an keinen sportlichen Wettkämpfen teilnehmen, wo es auf Kraft ankommt?
Man könnte sich noch weitere Kuriositäten ausdenken.

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michael.r.kruger 01.05.2019, 12:48
3. Gut so

Ich kann dieses Urteil nur begrüssen. Man muss sich Caster Semenyna nur anschauen, dánn weiss man das es sich hier um keine Frau handelt. Dasselbe gilt für 2 Wettberber aus Kenia die auch nach Mann und nicht nach Frau aussehen.
Ich würde als Konkurrentin sowieso den Wettkampf geben dies Transgender verweigern !!
Es ist einfach unfäir den anderen Athleten gegenüber. Und wenn nun jemand sagt, das man nicht eine Frau nach aussehen klassifizieren sollte dan reicht es auch aus nur das Auftreten , Behnemen, Kleidunng etc. sich von Caster Semenya anzuschauen dann sieht man das es sich hier um einen Mann und nicht um eine Frau handelt.
ich möchte diese Transgender bei keinem Wettkampf sehen.

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jeby 01.05.2019, 12:54
4.

"Die IAAF will auf diesen Strecken einen Grenzwert für körpereigenes Testosteron von fünf Nanomol pro Liter einführen."

Dieser Grenzwert ist für 100 % biologische Frauen immer noch unfair. Sie haben normalerweise nur zwischen 0.2 - 2.8 nmol/l Testosteron im Blut. Bei 5 Nanomol würden sie wegen Dopings gesperrt.

Ganz davon zu schweigen, dass Frauen, die eine männliche Pupertät durchgemacht haben, normalweise auch Vorteile was Körpergröße, Anzahl der Muskelfasern, etc. beibehalten. Regelbeschwerden und Hormonschwankungen oder das ständige Einnehmen der Pille, um die Periode zu verhindern, fallen bei vielen Intersexuellen und allen transgender Frauen auch weg.

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michael.r.kruger 01.05.2019, 12:58
5. @ wiesenflitzer

Caster Semenya sieht nicht wie eine Frau aus und ist auch keine ! Genauso wie 2 andere Athleten von Kenia die auch in den Wettkämpfen teilnehmen. Ich würde als Athletin den Wettbewerb gegen diese Transgender verweigern, basta.
Und wenn nun jemand sagt, das eine Frau aussehen kann wie sie will dann muss ich sagen : Ich habe Caster Sermenya persönlich in Südafrika auf eine Gala gesehen . Ihr Auftreten, Benehmen, ihre ganze Gestik ist die eines Mannes und nicht einer Frau. Deswegen hat sie und die andéren Transgender im Frauensport nichts zu suchen ( ganz davon zu schweigen das es eh keiner sehen will )

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schehksbier 01.05.2019, 13:06
6. Chancengleichheit

Wenn ich mir vorstelle, daß eine Sportlerin, im speziellen Fall eine Läuferin, von Jugend an alles gibt, auf Vieles verzichtet, um irgendwann zur internationalen Spitze zu gehören, letztlich aber keine Chance hat, einen derartigen Aufwand zu krönen, weil sie eben das Pech hat, stets gegen eine Gegnerin anzutreten, die vielleicht eher als Gegner zu bezeichnen ist, würde ich nicht mehr von Chancengleichheit sprechen. CS kann man ob ihrer Situation bedauern, es hieße aber die Leichtathletik in dem Bereich zu einer Farce und zahlreiche Läuferinnen zu Statisten zu machen, würde man da nicht zu Regeln finden, die eben zu mehr Chancengleichheit führen.

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schwaebischehausfrau 01.05.2019, 13:07
7. @Wiesenflitzer: Einfach mal anschauen...

Zitat von wiesenflitzer
Die Frau muss jetzt Medikamente einnehmen, um in etwa gleiche Werte zu haben wie die anderen Frauen. Ok, was passiert, wenn nächste Woche eine 2,30 Meter große Läuferin auftaucht und alle in Grund und Boden läuft? Da kann der CAS ja schlecht was von den Beinen abschnippeln. Was wäre, wenn ein Mann durch einen kleinen Gendefekt, deutlich größeres Muskelwachstum hat und mal locker 100 kg mehr von der Bank drückt? Darf er dann an keinen sportlichen Wettkämpfen teilnehmen, wo es auf Kraft ankommt? Man könnte sich noch weitere Kuriositäten ausdenken.
Wer dieses Urteil als "Diskriminierung von Frauen" sieht, der sollte sich vielleicht einfach mal das 800-Meter Finale der Frauen bei den letzten Olympischen Spielen 2016 in Rio anschauen (und besonders die Siegerehrung):

https://www.olympicchannel.com/en/video/detail/semenya-wins-gold-in-women-s-800m-final/

Auf den Plätzen 1, 2 und 3 , Überraschung , 3 trans-sexuelle Läufer/innen mit sehr männlichem Laufstil, Körperbau und Gesichtszügen. Sorry, aber das sieht aus, als hätten sich 3 Männer zum Frauen-Rennen verirrt. Können Sie sich vorstellen, wie sich dann eine Athletin OHNE hormonelle Anomalien fühlt, die jahrelang hart trainiert hat , aber realisieren muss, dass sie völlig chancenlos ist .Bisher schon gegen gedopte Konkurrentinnen und jetzt auch noch gegen transsexuelle Läuferinnen. Bei der täglich zunehmenden Anzahl an Geschlechtern lohnt sich sicher auch neben den reinen Männer- und Frauen-Rennen eine separate Kategorie.

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michael.r.kruger 01.05.2019, 13:08
8.

Zitat von wiesenflitzer
Die Frau muss jetzt Medikamente einnehmen, um in etwa gleiche Werte zu haben wie die anderen Frauen. Ok, was passiert, wenn nächste Woche eine 2,30 Meter große Läuferin auftaucht und alle in Grund und Boden läuft? Da kann der CAS ja schlecht was von den Beinen abschnippeln. Was wäre, wenn ein Mann durch einen kleinen Gendefekt, deutlich größeres Muskelwachstum hat und mal locker 100 kg mehr von der Bank drückt? Darf er dann an keinen sportlichen Wettkämpfen teilnehmen, wo es auf Kraft ankommt? Man könnte sich noch weitere Kuriositäten ausdenken.
Darum geht es ja gar nicht ! Caster Sermenya ist keine Frau, das ist doch der Punkt. Ich habe persöhnlich sie in Südafrika auf einer Gala kennengelernt. Das ganze Auftreten, die Gestik, bis hin zur Kleidung ist die eines Mannes . Und wenn ich ihr ins Gesicht schaue weiss ich das auch ( genauso wie die beiden Kenianischen Lauferinnen ).
Wenn , dann müssten die transgender bei den Männern teilnehmen.

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juba39 01.05.2019, 13:10
9. Was wäre daran absurd?

Zitat von wiesenflitzer
Die Frau muss jetzt Medikamente einnehmen, um in etwa gleiche Werte zu haben wie die anderen Frauen. Ok, was passiert, wenn nächste Woche eine 2,30 Meter große Läuferin auftaucht und alle in Grund und Boden läuft? Da kann der CAS ja schlecht was von den Beinen abschnippeln. Was wäre, wenn ein Mann durch einen kleinen Gendefekt, deutlich größeres Muskelwachstum hat und mal locker 100 kg mehr von der Bank drückt? Darf er dann an keinen sportlichen Wettkämpfen teilnehmen, wo es auf Kraft ankommt? Man könnte sich noch weitere Kuriositäten ausdenken.
Wer noch nie Paralympics gesehen hat, wird das auch nicht begreifen. Wenn ein Unterschenkelamputierter gegen einen Beinamputierten läuft, laufen die Uhren unterschiedlich schnell. Und niemand findet etwas diskriminierendes daran. Wenn Semenya also Werte hat, die irgendwo zwischen männlich und weiblich liegen, wären doch dann auch solche Handicaps denkbar. Wer sich dadurch benachteiligt fühlt, hat eben nichts von Faisplay verstanden. Einfach mal bei Behindertensportlern vorbeischauen.

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