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Chemnitzer FC im DFB-Pokal: Einer von ihnen
Hannibal Hanschke REUTERS

Stürmer Daniel Frahn musste in Chemnitz wegen der Nähe zu rechtsextremen Fans gehen. Im DFB-Pokal solidarisierten sich Anhänger mit ihm. Das Spiel zeigt, wie tief die Probleme in der Chemnitzer Fanszene reichen.

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jerkrussel 12.08.2019, 11:08
60. 2 heiße Themen in einem Topf

Hier mischen sich zwei Top-Themen, die augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben, aber dennoch führen diese am Ende zu der Kernfrage. Wo schlägt das jeweilige Herz?
Als alter Wessi, der den Osten mittlerweile liebt, versuche ich immer wieder Verständnis für die politische Entwicklung vor Ort aufzubringen und man muss erwähnen, dass man den Osten auf keinen Fall über einen Kamm jagen darf!! Er ist vielfältiger als manch eine/r denkt.
Ich hoffe, die wirtschaftliche Lage wird sich langfristig bessern und das Gefühl, abgehängt und vergessen zu sein wird schwinden. Und ebenso hoffe ich, dass es weniger Menschen sein werden, die Identifikationsprobleme mit dem heutigen, wiedervereinigten Deutschland haben werden und sich daher nicht nach einer vorherigen Version Deutschland sehnen, die sie glücklicherweise nicht miterleben mussten!!

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briancornway 12.08.2019, 11:09
61. Aushängeschild putzen

Zitat von zeisig
Die Toleranz gegenüber dem politisch unbequemen lässt doch sehr zu wünschen übrig. War es wirklich nötig, diesen Spieler zu suspendieren?
Wenn Ihre Angestellten z.B. für eine Terrorgruppe werben und das auch nach Ermahnung nicht unterlassen, dann werden Sie es für nötig halten (sofern Sie nicht selber Fan dieser Terrorgruppe sind).

Frahn wird ja nicht verhaftet oder bekommt Berufsverbot oder so, nur will der Verein sich eben klar gegen Nazis positionieren, so wie es jeder halbwegs vernünftige und anständige Mensch tut.

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foreverpunk 12.08.2019, 11:10
62. Nicht einfach

@g_bec Ist nicht einfach mit Ihnen!
Wie bereits geschrieben
Polemik- kann ich nichts mit anfangen
Rechtes Gedankengut- Ablehnung meinerseits
Denunziation - Ablehnung meinerseits
Hooligan Fankultur- Ablehnung meinerseits
Sie kommen in Ihrer Beurteilung immer wieder auf den Pfad der Polemik und Denunziation (jetzt sogar meiner Person gegenüber und stellen Thesen her die nicht gültig sind, ich unterstelle dem Autor nichts, ich stelle Fragen und stelle die These auf, dass es keinen allgemein gültigen Zusammenhang zwischen Hooligan und politischer Ausrichtung gibt)
Trotzdem einen schönen Tag (ernst gemeint)

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wwissen 12.08.2019, 11:16
63. Wohl wahr!

Zitat von zeisig
Ich glaube eher, Deutschland hat ein gesellschaftliches Problem: Die Toleranz gegenüber dem politisch unbequemen lässt doch sehr zu wünschen übrig. War es wirklich nötig, diesen Spieler zu suspendieren?
In der Tat haben wir ein gesellschaftliches Problem - und Leute wie Sie, die Rechtsextremismus relativieren wollen, sind ein Teil dieses Problems! Verstehen Sie endlich, dass die große Mehrheit der Bundesbürger - im Westen freilich mehr als im Osten... - jegliches Aufflammen von rechtem Gedankengut im Keim ersticken will. Und dazu gehört es auch, einen den Rechten nahestehenden Fussballspieler, auch ohne Ansehen seiner spielerischen Leistungen , zu suspendieren. Genau so wie das zukünftig in jedweden Jobs sein muss - Deutschland braucht keine Nazis! NIE MEHR!

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turiman 12.08.2019, 11:18
64.

Zitat von argony
Der "Soli" ist eine normale Steuer die jeder Steuerzahler zahlt - egal ob Ost oder West. Diese Steuer landet im großen wie die anderen Steuern auch. Beschlossen wurde der Soli von Westpoltikern, ebenso wurde von Westpoltikern die großartige Steuerverschwendung im Osten zugunsten Westdeutscher Konzerne und Banken beschlossen. Ich kann die ekelhafte Jammerei der Westdeutschen über den Soli und den Osten nicht mehr hören. Wandern Sie doch einfach aus, wenn es Ihnen nicht passt.
Gejammert wird doch fast nur im Osten, und normal war die Steuer nicht es sollte den Osten helfen auf die Beine zu kommen, und wem im Osten der westliche liberale Lebensstil nicht gefällt kann doch noch weiter Richtung Osten ziehen der alten Zeiten schon wegen, und sich bei Putin den Mund verbieten lassen!

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flaneur1962 12.08.2019, 11:21
65. Never come back....

Der CFC ist und bleibt ein Fascho-Club. Gut, dass der HSV das gestern noch regeln konnte. Zum einen bleiben anderen Vereinen die Chemnitzer "Fans" wenigstens im DFB-Pokal erspart. Zum anderen gibt es keine Einnahmen aus der 2.Pokal-Runde, so dass man darauf hoffen darf, dass der Verein das laufende Insolvenzverfahren nicht übersteht. Damit ist zwar die GmbH noch nicht pleite, aber man wäre schon mal einen Schritt weiter. Für die paar Menschen im CFC, denen es wirklich um die Freude am Fußball geht, mag das schade sein, aber sie haben den Club schon viel früher an den rechten Mob verloren. Vielleicht gibt es in Chemnitz ja irgendwann eine seriösere Alternative.

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themistokles 12.08.2019, 11:31
66.

"jubelte er mit einem T-Shirt mit der Aufschrift "Support your local hools""

Ach... Nach seinen eigenen Aussagen war es doch ein Versehen und er wusste nicht, was auf dem T- Shirt stand, als er es hoch hielt? Und jetzt reist er anscheinend ausgerechnet mit diesen "Fans" an? Naja, jeder entlarvt sich seiner Lügen selbst so gut er kann.

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flaneur1962 12.08.2019, 11:33
67. Überschätzt

Zitat von keine-#-ahnung
... ist ein Bilderbuchbeispiel dafür, wie hysterische Getriebenheit der "guten Kräfte" "Böses" schafft ... Olle Göte würde heutzutage seinen Faust voller Tatendrang umschreiben wollen. Wie man drei Wochen vor einer nicht ganz unwichtigen Landtagswahl mit einer einzigen kognitiven Fehlleistung eine sicher nicht ganz unbedeutende Zahl noch unentschlossener Wähler nachgeradezu nötigt, ihr Stimmkreuz bei einer Partei zu machen, die in der allgemeinen Wahrnehmung doch eher geschwächt als gestärkt werden sollte, erschliesst sich wohl nur der Logik chronischer Hardcorecannabiskonsumenten. Als AfD-Wahlkampfmanager hätte man eine solche story erfinden müssen, um Breitenwirkung zu erzielen - so wird sie für "Umme" geliefert und gespielt. Vom politischen Gegner ... Man sitzt nur auf der Couch bei einem Glässchen Cola, staunt ... und lacht.
Es erschließt sich nicht, warum wegen der "Causa Frahn" nur ein Mensch mehr die AfD wählen sollte, der das nicht ohnehin tun würde. Klar, die sentimental-larmoyante rechte Szene mag den nächsten Märtyrer stilisieren, aber die Hooligan-Freunde von Herrn Frahn wählen doch ohnehin schon alle faschistisch. Aber vielleicht gibt s in Chemnitz und Umgebung auch Menschen, die die Entlassung von Herrn Frahn schlicht richtig und notwendig finden.

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Southwest69 12.08.2019, 11:34
68. Problem gelöst

Zitat von argony
Der "Soli" ist eine normale Steuer die jeder Steuerzahler zahlt - egal ob Ost oder West. Diese Steuer landet im großen wie die anderen Steuern auch. Beschlossen wurde der Soli von Westpoltikern, ebenso wurde von Westpoltikern die großartige Steuerverschwendung im Osten zugunsten Westdeutscher Konzerne und Banken beschlossen. Ich kann die ekelhafte Jammerei der Westdeutschen über den Soli und den Osten nicht mehr hören. Wandern Sie doch einfach aus, wenn es Ihnen nicht passt.
Wie wär`s wenn die Rechten einfach auswandern ? Ungarn, Polen, Russland, na los, keine Müdigkeit vorschützen.

Besser wäre ein Referendum über den Verbleib Ostdeutschlands in der BRD.

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Findus_1 12.08.2019, 11:36
69.

Zitat von MagittaW
Den Torschützenkönig rauszuwerfen, obwohl er gegen kein einziges Gesetz verstoßen hat, weil ihm eine bestimmte Gesinnung unterstellt wird ist also "Haltung" bzw. Anstand. Einen mutmaßlichen Asylbetrüger, der vermutlich gegen mehrere Gesetze verstoßen hat, gegen Fairplay im Fußball, deutsche Sozialgesetze, Strafgesetze, Urkundenfälschung und wer weiß was noch trotzdem zu feiern ist also löblich. Ja, dazwischen liegen Welten. Solange die angebliche Moral auf der richtigen Seite verortet wird, dürfen Menschen aufgrund ihrer vermeintlichen politischen Gesinnung geschasst und wirtschaftlich zerstört werden, während bei anderen über schwere Gesetzesverstöße einfach so hinweggegangen wird. Ist das Land, in dem man leben will?
zumindest ist das das Land, in dem ich leben möchte. Das Land, in dem Rechtsradikale keine Chance haben dürfen, öffentlich akzeptiert zu werden.

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