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Chemnitzer FC nach Neonazi-Trauerfeier: Doch kein Bollwerk
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Eine Trauerfeier für einen Neonazi bringt den Chemnitzer FC in Bedrängnis. Politiker und DFB kritisieren den Regionalligisten, der Insolvenzverwalter des Vereins spricht von Ausschreitungen - hätte die Feier nicht stattgefunden.

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Realist111 11.03.2019, 17:46
50. Der DFB ...

Zitat von Crom
Auf welcher rechtlichen Grundlage soll denn das passieren?
... betont bei jeder Gelegenheit und übrigens auch auf seiner Website und in seinen Statuten den Kampf gegen Rassismus, Homophobie etc.
Diese "rechtlichen" Grundlagen sollten reichen, einen Verein auszuschließen, der dermaßen gegen die Richtlinien des Verbandes verstößt, dem er angehört.

Oder gehören Sie zu den Befürwortern solcher Vorkommnisse wie in Chemnitz, die man einfach mal wieder unter den Teppich kehren sollte???
Nach dem Motto: Alles nicht so schlimm, bei uns ist das normal ...

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Corona17 11.03.2019, 17:49
51. Geht das nur mir so?

Wenn ich alles übereinander lege, also das Verhältnis der SPD-Stadträtin zu Thomas Haller, diese völlig unklare Position des Vereins zu dieser Trauerfeier, Spieler, die T-Shirts hochhalten und hinterher entsetzt tun, dann überkommt mich das Gefühl, bestärkt durch die Erinnerungen an die Ereignisse, die als Hetzjagden bekannt wurden, dass Nationalsozialismus von den Menschen in der Gegend um Chemnitz überwiegend als vollkommen „normale“ zumindest aber als akzeptable politische Haltung wahrgenommen wird. Täuscht mein Eindruck? Würde mich vor allem von Menschen aus Chemnitz und Umgebung interessieren.

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Crom 11.03.2019, 17:52
52.

Zitat von beretti
Wie bitteschön kann eine SPD Politikerin zu einem bekennenden Neonazi ein herzliches Verhältnis haben und das politische ausblenden??? Ist Nazi sein tatsächlich so nebensächlich und normal geworden?
Sie war Fanbeauftrage und auf dieser Ebene mit dem Verstorbenen in Kontakt. Nebenbei hat sie ja in ihrem inzwischen gelöschten Statement betont, dass sie eben seine politischen Ansichten abgelehnt hat.

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Crom 11.03.2019, 17:55
53.

Zitat von claus7447
Warum sagen Sie nicht Vogelschiss.
Die Redensart heißt aus eine Mücke einen Elefanten machen. Vogelschiss ist ja mittlerweile auch wieder ein Wort, was im Neusprech nicht mehr vorkommen darf.

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cucaracho_enojado 11.03.2019, 17:55
54. @44 crom: netter Versuch ...

Wenn es quakt wie eine Ente, watschelt wie eine Ente und aussieht wie eine Ente, dann wird man es doch wohl ... NAZI nennen dürfen (!), auch wenn es heute eine Clownsnase trägt. Opfer der eigenen Doppelmoral, so wie 'ursuiq'? :-D

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Neandiausdemtal 11.03.2019, 17:55
55. Schändlich

Die dumme Ausrede, man habe die Ehrung eines toten Nazis zugelassen um Ausschreitungen zu verhindern, ist entweder maximal verlogen oder maximal erbärmlich.
Sollte es so sein, dass in Chemnitz inzwischen Nazis das Sagen haben, und die Vereinsausrede impliziert das, muss eben von außen da mit allen Mitteln ausgemistet werden. Entweder macht Sachsen das oder der Bund muß ran, ggf. in ganz Sachsen.
Es muß jedenfalls endlich damit Schluß gemacht werden, dass ein Bundesland anscheinend zunehmend dem rechten Schwachsinn zum Opfer fällt.
Man könnte fast meinen, eine Entnazifizierung stünde nächstens wieder an.

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Crom 11.03.2019, 17:55
56.

Zitat von carlitom
...in Fraktur... Klar!
Ist die F.A.Z. jetzt eine Nazi-Zeitung wegen Fraktur?

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Realist111 11.03.2019, 17:57
57. Tja, Herr oder Frau Crom, ...

Zitat von Crom
Wurde die Person auf Grund ihrer politischen Einstellung vom Verein betrauert? Nein!
... "die Person" wurde vielleicht - ich betone: vielleicht - nicht auf Grund ihrer politischen Einstellung vom Verein betrauert.

Was nicht weniger schlimm ist: "Die Person" wurde TROTZ ihrer politischen Einstellung öffentlich vom Verein betrauert!

Aber da fehlt Ihnen ganz offensichtlich das Problembewusstsein ...

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Crom 11.03.2019, 17:57
58.

Zitat von Realist111
... betont bei jeder Gelegenheit und übrigens auch auf seiner Website und in seinen Statuten den Kampf gegen Rassismus, Homophobie etc. Diese "rechtlichen" Grundlagen sollten reichen, einen Verein auszuschließen, der dermaßen gegen die Richtlinien des Verbandes verstößt, dem er angehört. Oder gehören Sie zu den Befürwortern solcher Vorkommnisse wie in Chemnitz, die man einfach mal wieder unter den Teppich kehren sollte??? Nach dem Motto: Alles nicht so schlimm, bei uns ist das normal ...
Die Trauer um einen toten langjährigen Fan ist also rassistisch und homophob? Das wird kein Richter der Welt akzeptieren.

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der Bulle 11.03.2019, 18:00
59. Dieser Dreck

hat beim Fußball seine wunderbare Heimat gefunden. Das zieht sich wie ein roter Faden von der Kreisliga bis zum Profifußball. Herr Grindel lächelt alles weg. Einfach nur Ekelhaft.

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