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Confed Cup in Russland: Fifa schränkt kritische Berichterstattung ein
DPA

Aufregung um die Arbeitsbedingungen für Journalisten beim Confed Cup in Russland: Reporter sollen laut Fifa nur über sportliche Themen berichten dürfen. Der DFB zeigt sich alarmiert - aber was ist das wert?

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dieter 4711 25.04.2017, 10:32
1. Putin hat nun freie Hand

Anstatt die Skandale zu beseitigen, darf nun nicht mehr über Skandale berichtet werden.

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dereuropaeer 25.04.2017, 10:37
2.

Dieses Verhalten wird ein weiterer Dolchstoß für das Ende der FIFA sein. Die sind nicht mehr zu retten.
Erst Korruption und jetzt die Einschränkung der Pressefreiheit.

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ackergold 25.04.2017, 10:37
3. Russland und FIFA beschränken die Pressefreiheit?

Das ist schon ein starkes Stück. Meine feste Überzeugung ist, dass die WM nicht nach Russland gehört, nicht nur weil die Presse dort nicht frei ist. Letztlich muss auch jeder Spieler mit seiner Verhaftung rechnen - mit totaler Spionage sowieso.

Ich sehe auch die Gefahr, dass ausländischen Spielern gefälschte Dopingproben untergejubelt werden. Sage niemand, das sei nicht möglich.

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Walter Sobchak 25.04.2017, 10:38
4.

Ja worüber wollen die werten Herren Reporter denn sonst berichten? Etwa so wie bei den Olympischen Spielen in Sochi? Wo die "Reporter" und Moderatoren keine Gelegenheit ausliessen den Gastgeber ans Bein zu pinkeln, auch wenn die Athleten sich duchweg positiv zum Event äusserten?

Vergessen Sie bitte nicht, es geht nur um FUSSBALL!

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w.vollmer 25.04.2017, 10:39
5. Ekel

Es ekelt einem nur noch an. Die Antidemokraten sind weltweit auf dem Vormarsch. Niemand stellt sich diesen "Machern" in den Weg. Der Deutsche Fussbalbund ist "besorgt". Was für ein Witz.

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ackergold 25.04.2017, 10:40
6.

Zitat von dieter 4711
Anstatt die Skandale zu beseitigen, darf nun nicht mehr über Skandale berichtet werden.
Typisches Kennzeichen von Diktaturen. Glaubt eigentlich noch irgendjemand, dass diese WM dort dem Sport dient, oder gar, dass es in Katar anders werden wird? Ich denke wirklich, diese Art Sportveranstaltung kann mir gestohlen bleiben. Den Confed-Cup schaue ich mir definitiv nicht an.

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oil-peak-fan 25.04.2017, 10:42
7. Chance.

Das ist doch mal eine echte Chance, die Berichterstattung zu boykottieren, zumindest für Print- und Online-Medien. Auf ein paar Prozent weniger Klicks und Zeitungsverkauf wird man doch wohl noch verzichten können. Im Übrigen muss man sich nicht von der FiFa akkreditieren lassen, um kritisch zu berichten. Der Infantilo kann ja selbst schreiben oder schreiben lassen.

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l.augenstein 25.04.2017, 10:45
8. Nein, Herr Überall, ...

man (die Presse und die Journalisten) sollten viel mehr darüber nachdenken, ob man über so ein Ereignis dann überhaupt berichten soll! So wird ein Schuh draus.
Die Fifa wird auch unter ihrem neuen Präsidenten nicht besser als zu Zeiten Blatters und läßt sich hier von den Interessenskarren von Putin spannen.
Wenn die Medien dieses Ereignis ignorieren (würden), wäre ein finanzielles Debakel vorprogrammiert und ein Zeichen dafür gesetzt, dass man sich derartige Einschränkungen nicht bieten läßt.
Aber ich weiß - das ist naive Träumerei!

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dontbelieveeverything 25.04.2017, 10:49
9. Lesen bevor Sie Schreiben

Zitat von dieter 4711
Anstatt die Skandale zu beseitigen, darf nun nicht mehr über Skandale berichtet werden.
Hat denn eigentlich irgendjemand den Bericht gelesen bevor man sich in die Kommentare gestützt hat? Zitat Grindel: "[...] wenn schon beim Vorbereitungsturnier das russische Organisationskomitee deutlich macht, dass es keine Einschränkungen der Pressefreiheit gibt"

Ich finde den Schritt der FIFA okay. Beim Sport sollte es um den Sport gehen und nicht um die politische Ausgangslage. Die Wahl des Austragungsortkann kann man gern politisch betrachten (vor allem die WM 2020 im Tyrannenstaat Katar).

Es kann auch gerne jeder Journalist einen Beitrag um die politische Situation schreiben, aber bitte nicht den Sport verwenden, um eine politische Meinung zu verbreiten.

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