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Debatte nach Skandal-Finale der US Open: "Die Männer nerven den Schiedsrichter andaue
DPA

Serena Williams bekommt bei ihren Klagen über den Final-Schiedsrichter bei den US Open Unterstützung von ihrem Verband. Novak Djokovic, Sieger bei den Herren, kann Williams verstehen - findet eine Debatte aber unnötig.

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Knuuth 10.09.2018, 15:40
40.

Zitat von Ras
Wäre es A. Kerber oder ähnliche wären die Kommentare anderes ausgefallen. Schade!
Nope. Serena's Verhalten war höchst unsportlich, unfair und unenstchuldbar (so wie das Verhaltend des US-Open Publikums übrigens auch).
Wäre es Federer, Zverev, Azarenka, Kerber, Kohlschreiber gewesen, die sich so aufgeführt hätten, würde es für mich keinen Unterschied machen. Fail is Fail.
Da wird auch die nachträglich inszenierte Gender-Diskussion nichts mehr daran ändern.
Übrigens, Federer ist auch Vater. Für mich nur schwer vorstellbar, dass er sich selbst bei einer Schiedsrichter-Fehlentscheidung auf seine Credibility als Vater beruft. Und man fragt ihn bei der Pressekonferenz auch nicht ob er väterliche Gefühle gegenüber seinem jüngeren Gegener hat, sow wie bei Serenas PK.

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treibgut 10.09.2018, 15:41
41. Am Sonntag waren Reklamationen beim Schiedsrichter

im Fußball auch in der Sport 1 Mittendrin-Talkrunde Thema.Es wurde, besonders von Ex-Spielern festgestellt, dass Reklamationen nerven und nichts bringen. Schiedsrichter sollten jedem Spieler, der zu ihm geht um eine Entscheidung zu reklamieren, eine gelbe Karte verpassen und Schluss ist mit Reklamationen. Sollte auch im Tennis und anderen Sportarten so sein. Ganz anders beim Rugby, dort würde nie ein Spieler auch nur auf die Idee kommen, bei einer Schiedsrichterentscheidung zu protestieren.

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noethlich 10.09.2018, 15:44
42. Nichts gegen Emotionen beim Sport

Ansonsten macht's ja keinen Spaß. Dass allerdings das leidige Thema Feminismus bemüht wird, zeigt nur, wie weit dieser Opferkult schon gediehen ist. Es gibt praktisch keine Situation, in der eine Frau einen Nachteil erleidet und ein Mann involviert ist, die nicht als Sexismus gedeutet werden könnte. Dass hier die eigentliche Benachteiligte durch einen Regelbruch von Williams und ihrem Trainer eine andere Frau ist, geschenkt... auf Logik basiert diese Weltanschauung ja sowieso nicht.

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sischwiesisch 10.09.2018, 15:54
43. Zu Beitrag 36 von Ras

Serena Williams ist wohl höchstens oder mindestens so beliebt in Deutschland wie Angelique Kerber ( über die ich schon so einiges schreckliches aus dumpfnationaler Ecke lesen musste ) in den USA.
Wollen Sie jetzt "den Deutschen" einen Vorwurf machen ? Ich bitte Sie.
Es geht um Sport und ich weiß von sehr vielen sehr positiven Beiträgen aus Deutschland über Williams in einigen Foren.
Das ist meine Erfahrung.
Sie müssen sich mal die rassistischen Kommentare in englischsprachigen Foren auf englisch über Williams durchlesen.
Das würden Sie die Kommentare hier bestimmt ganz anders betrachten, auch wenn SpOn berechtigterweise bestimmt einiges filtert.

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elbers 10.09.2018, 15:59
44. Der Eine oder Andere wird sich erinnern ...

... als die gleiche Serena, ich weiß nicht mehr gegen wen (Halep), für ich weiß nicht wieviel Spiele den sterbenden Schwan darastellte. Die Gegnerin hatte meiner Erinnerung nicht die Beherrschung der kleinen Japanerin. Diese von allen so hoch globte, "faire Sportsfrau" hat durch ihre, für mich absichtsvollen Ausraster und Heulereien, die Gegnerin aus den Konzept zu bringen versucht. Die Bestätigung für die Unfairness, natürlich auch gegen den Stuhlschiedsrichter ergibt sich für mich als der Gipfel ihrer Beleidigungen durch den Vorwurf des Sexismus gekrönt wurde. Schätze, sie wird sich für die nächste Zeit mit Stillen und Wickeln beschäftigen. Darin wird wohl die Ursache ihrer emotionalen Ausraster liegen.

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beruli 10.09.2018, 16:07
45. Doppelstandard

Zitat von Ras
Es geht um den Doppelstandard, nicht um ihr Verhalten. [...]
Es geht schon auch um ihr Verhalten. Im Falle des Coaching hat Serena ja erstmal gar nicht moniert, dass es doppelte Standards gibt - sondern dass ein Coaching gar nicht stattgefunden hätte. Sie würde niemals betrügen (cheat), und der Umpire wäre ein Lügner.
Nachdem der Trainer das Coaching zugegeben hat und man auf dem Video auch meines Erachtens klar erkennen kann, dass es Augenkontakt gab, kann man nur feststellen, dass Serena betrogen und anschließend gelogen hat. Eines Champions unwürdig und extrem unsportlich gegenüber Osaka.

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Lisa_can_do 10.09.2018, 16:43
46. Diskussion überfällig

Ja, einen Fehler hat Serena gemacht, das Coaching, aber sie war über sehr viel mehr sauer. Fakt ist, dass man Hunderte an Beispielen heranziehen kann, wo Männern in solchen Situationen gewährt wird. Und wagt man es als Frau das zu adressieren was allzu offensichtlich ist, kommen die Männer mit dem Totschlag-Argument der auf Gleichbehandlung bestehenden Frau. Es ist schlimm, dass es so wenige Männer gibt, die den Arsch in der Hose haben zu sagen: stimmt, mit uns wird nicht so umgegangen auf dem Court. Und dann noch Obermacho Djokovitch zitieren, zeigt die Richtung auch hier im Spiegel.

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Thomas Schröter 10.09.2018, 16:57
47. debile Anglizismen und Whataboutism

Zitat von Gmorker
Der Fluch der Neuzeit. "aber die anderen", "aber bei denen", "aber sonst". Es ist unterm Strich vollkommen nebensächlich, wie Fehlverhalten in anderen Spielen von anderen oder demselben Unparteiischen geahndet oder nicht geahndet werden. Es gab für jede Strafe durch Ramos (reaktion!) einen klaren Grund von Seitens Williams/Trainer (Aktion). Auf Aktion erfolgt Reaktion, gemäß den Regeln. Das diese Regeln nicht mathematisch exakt immer und überall angewandt werden, ist schade, aber keinerlei Grund, sich über die Anwendung der Regeln so unwürdig aufzuregen.
Was soll hier der debile Verweis auf Anglizismen wie "Whataboutism"?
Ist es nicht mehr möglich ohne Mems aus irgendwelchen US-amerikanischen Denkfabriken oder dubiosen Hedgefond-NGO's sachliche Diskussionen zu führen?

Ich brauch keine US-Vordenke, weder von Trump noch von einem der konkurrienden Lager um meine eigenen Urteile in deutscher Sprache formulieren zu können. Wir müssen uns endliche von diesen imperialen Denkschablonen lösen um verantwortliche Entscheidungen treffen und vernünftig erklären zu können daß eine Serena Williams zwar viel dominante Power hat, diese aber unfair und regelwidrig eingesetzt hat und somit ihrer Vorbildfunktion, für die sie viel Geld bekommt, nicht gerecht wird.
Ein solches Verhalten gefährdet die Ordnung und solte ordnungserhaltend sanktioniert werden.

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oliver_loessl 10.09.2018, 17:01
48. Stimmt...

Zitat von Lisa_can_do
Ja, einen Fehler hat Serena gemacht, das Coaching, aber sie war über sehr viel mehr sauer. Fakt ist, dass man Hunderte an Beispielen heranziehen kann, wo Männern in solchen Situationen gewährt wird. Und wagt man es als Frau das zu adressieren was allzu offensichtlich ist, kommen die Männer mit dem Totschlag-Argument der auf Gleichbehandlung bestehenden Frau. Es ist schlimm, dass es so wenige Männer gibt, die den Arsch in der Hose haben zu sagen: stimmt, mit uns wird nicht so umgegangen auf dem Court. Und dann noch Obermacho Djokovitch zitieren, zeigt die Richtung auch hier im Spiegel.
...mit uns wird nicht so umgegangen. Männer müssen in einem Grand Slam Turnier drei Gewinnsätze spielen - Frauen nur zwei.
Wo Djokovic ein Obermatcho ist weiss ich nicht - habe ihn nie als solchen erlebt...finde dass die Serena viel mehr Matcho ist als viele ihrer männlichen Kollegen.

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Trollflüsterer 10.09.2018, 17:16
49.

Zitat von white_rd
Was soll denn diese Überschrift? Das klingt ja als ob Serena Williams durch Beschiß verloren hat. Hat sie aber nicht, ihre Gegnerin war in jeder Hinsicht klar besser und hatte das Spiel bis zum Schluß unter Kontrolle, anders als Williams sich selbst. Der einzige Skandal war das unverschämte und beleidigende Verhalten von Williams dem Schiedsrichter gegenüber, sicher auch mit dem Ziel ihre zu jedem Zeitpunkt faire und anständige Gegnerin aus dem Konzept zu bringen.
Und genau so ist die Überschrift auch gemeint. Nicht die Niederlage W. wie auch immer ist der Skandal, sondern einfach der Vorfall innerhalb des Match, völlig egal wie es ausgegangen wäre.
Am Ende des Kommentar haben sie es doch auch begriffen.

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