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Debatte über Rassismus im Fußball: Steilvorlage für den Stammtisch
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Mesut Özil hat seinen Rücktritt mit dem Rassismus begründet, der ihm im Fußball begegnet. Seine plakativen Formulierungen machen es der Branche leicht, die Vorwürfe abzutun - und das ist problematisch.

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insel-banker 24.07.2018, 15:50
1. Man darf nicht alles mit den Füßen treten

Wer eigentlich verhält sich wirklich rassistisch: Derjenige, der die törichte Handlung eines anderen als solche benennt (Idiotie gibt es überall!), oder derjenige, der sein eigenes Fehlverhalten und seine anhaltende Uneinsichtigkeit hinter dem Gegenvorwurf des Rassismus zu verstecken versucht? Wer Anstand einklagt, sollte diesen selber auch an den Tag legen – und zwar auf allen Seiten! Das ist das zentrale Gebot globaler Intelligenz, die mehr als je zuvor benötigt wird!

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privatbahn 24.07.2018, 15:53
2. viel öffentliches bla bla bla

Würden wir diese Debatten führen, wenn Mesut Özil keinen Migrationshintergrund hätte? Nein würden wir nicht.
Wir führen die Debatte wegen eines Fotos.
Die selben Leute die ihn für das Foto mit Erdogan kritisiert haben, kritisieren nun all jene die sich Özil gegenüber angeblich rassistisch äußern.
Der Rassismus als Reflex, um sogar ein Foto mit einem Despoten gut zu heißen. Eben noch Täter, jetzt Opfer. Mesut Özil kann einem nur leid tun.

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mittelschichler 24.07.2018, 15:53
3. Welch ein Blödsinn

Der Deutsche Fussball hat kein Rassismusproblem. Seit etlichen Jahren gehe ich ins Stadion, auch zu Auswärtspartien. Ja, es gibt Verunglimpfungen jeglicher Art. Das hat aber eher mit Rivalität der betreffenden Vereine zu tun. Im Vergleich zur französischen, italienischen, griechischen, türkischen, und russischen Liga, teils auch der englischen, ist dieser Rassismusvorwurf im deutschen Fußball nicht nennenswert.

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ned divine 24.07.2018, 15:56
4. Rassismus hin oder her,

eines ist klar, vorbildlich oder gar korrekt hat sich wirklich niemand in der ganzen ausufernden Schlammschlacht verhalten. Ds reicht vom Spieler Mesut Özil selbst bis zum gesamten "Team", welches ja wirklich keines ist, Kameradschaft ist jedenfalls was anderes. Es wird immer deutlicher warum diese "NichtMannschaft" auch nicht gewinnen konnte. Da scheinen nur Egoisten, Egomanen und Einzelkämpfer zu agieren. Teamgeist Fehlanzeige.
Was den DFB mit seinen sogenannten Schlipsträgern betrifft, die machen alles nun nur noch schlimmer, von Typen wie Höness mal ganz zu schweigen....."Wer im Glashaus sitzt, Herr Höness oder".
Sie sind sowas von anstandslos mit Ihrer Vergangenheit sollten sie den Mund beser gar nicht mehr aufmachen!
Inzwischen kann man nur noch hoffen, dass diese Schmierenkomödie langsam mal ein Ende findet, es ist unerträglich geworden.

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Strai 24.07.2018, 16:01
5. Falscher Ansatz

Özil ist gekränkt und will keine eigenen Fehler eingestehen. Also holt er die Rassismus-Keule raus – und alle fallen darauf rein.
Natürlich gibt es Rassismus im Fußball, denn der ist Teil der Gesellschaft und in der Gesellschaft gibt es Rassismus. Den gilt es zu bekämpfen, aber eben nicht nur speziell im Fußball. Und auch nicht so, wie Özil es macht, im Stil eines Trolls, der Öl ins Feuer gießt und verbrannte Erde hinterlässt.

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delusionist 24.07.2018, 16:02
6. Schön vorn Karren gespannt

... Wurde auch dieser Kommentator. Über Rassismus zu diskutieren ist wichtig, ebenso wie ihn nicht gewähren zu lassen. Und da wir Deutschen gerade darin so geübt sind und reflexartig jede Gelegenheit zur Selbstvergewisserung und Gewissensberuhigung nutzen, springen die üblichen Verdächtigen auch hier wieder schön durch den Feuerrreifen, der ihnen hingehalten wird, eben nur weil ein Promi deutsche Offizielle des Rassismus bezichtigt hat. Hier muss aber mal ganz klar festgehalten werden, WER denn den Reifen diesmal hochhält und welche konkreten Tatsachen mit dem Label des Rassismus belegt werden. Ersteres ist einfach, wenn man nach Nutznießern dieses Theaters sucht. Da fällt mir insbesondere einer ein, der Sultan vom Bosporus. Und vielleicht die wirtschaftlichen Interessen Özils in der Türkei. Und zu zweiterem kann man wahrlich viele Bezeichnungen suchen und finden (Opportunismus, Unsachlichkeit,...), aber die Behauptung, dass Özil rassistisch angegangen worden wäre, zumal von Herrn Grindel, entbehrt jeder sachlichen Grundlage, und wir sollten, dürften jetzt nicht den Fehler machen, dieses Argument so zu behandeln als sei es valide. Denn das ist es nicht. Hier wurde Kritik an einer so nicht beabsichtigten Wahlkampfhilfe für einen Autokraten geäußert, und nur weil ein Beteiligter das als Rassismus bezeichnet, hat er damit noch lange nicht recht. Egal, wie laut er schreit oder wie oft er das wiederholt. Aber das ist das schöne mit Konditionierung, das Verhalten wird automatisch abgespult, sobald der Schlüsselreiz da ist. Funktioniert in Deutschland immer wieder hervorragend.

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knut204 24.07.2018, 16:03
7. Özil

Bitte Bitte keine weiteren Pressemeldungen oder irgendwelche Meinungen zu diesem Problem. Die Presseorgane blasen dieses Thema derart auf und pusten noch tüchtig, damit dieser Ball bloß nicht den Boden erreicht und einfach wegrollt.

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botschinski 24.07.2018, 16:05
8. Hm...ja also

wenn Deutschlands Regierung dem Erdogan Panzer übergibt ist dies dem "Volk" offensichtlich relativ egal, übergibt ein Deutscher Bürger dem Erdogan ein T-Shirt mit einer Kanone drauf wirds zum Politikum? Der Teil ist wohl eher mit bodenloser Heuchlerei als mit Rassismus zu bewerten.
Was man allerdings in den letzten Wochen über Mesut Özil lesen konnte (Presse, Foren, Kommentare usw), ja da kann ich den Menschen sehr gut verstehen das er sich über Rassismus in der Gesellschaft beschwert. Ich glaube jeder mit sogenanntem Migrationshintergrund (zumindest die welchen man ihn ansieht) weiss was Herr Özil damit meint.

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Entsetzen 24.07.2018, 16:06
9. Ist dieses Thema

nun endlich durch? Es ist alles gesagt. Sogar von Jedem. Ansonsten : Herzlichen Dank für diese Meinung, Herr Ahrens. Und für das Schlusswort.

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