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Debatte um RB Leipzig: "Fußball, um eine Getränkedose zu performen"
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Hans-Joachim Watzke und RB Leipzig werden wohl keine Freunde fürs Leben mehr. Der BVB-Boss hat den Aufsteiger erneut massiv angegriffen. RB-Macher Ralf Rangnick kündigt derweil ein Ende der Gehaltsobergrenze an.

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heinzi55555 17.11.2016, 11:15
1. herr Watzke....

Sie nehmen doch auch Geld von der Wirtschaft um Ihren Laden am laufen zu halten. Von wem das Geld ist, ist Ihnen doch auch egal. RB
hat halt ein anderes Konzept. Sie haben sogar Geld vom FC Bayern genommen.
Sind am Ende noch neidisch auf RB?

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Gmorker 17.11.2016, 11:17
2. historisch gewachsen?

Was ist denn bitte an den "Traditionsvereinen" historisch gewachsen, wenn sie von einer Saison auf die andere zehn neue Spieler transferieren, die mit der Stadt und der Mannschaft für die sie spielen so gar nichts zu tun haben? Wenn mein Heimatverein Werder Bremen im Keller plötzlich nen Sponsor finden würde, der astronomische Summen zahlen kann und einen Spitzenkader ermöglicht, dann wäre das auch nichts anderes, obwohl Werder ja wohl eher zu den Traditionsvereinen gehört. Und warum sollte ein Verein denn erstmal 10-20 Jahre 'rumdümpeln' müssen, bevor er sich sportlichen Erfolg zusammenkaufen darf, wie es andere Traditionsvereine seit Jahrzehnten können?

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a-deg 17.11.2016, 11:20
3.

Ich weiß nicht, was dieses Traditionsargument soll. In der Gegenwart sind Vereine in erster Linie Unternehmen, selbst wenn sie lokale Nachwuchsarbeit machen ist der Großteil des Kaders meistens nicht aus Einheimischen. Wie kann da die Stadt oder die Fanbasis repräsentiert werden?
Die "Tradition", von der die Fans sprechen ist eine Illusion. Dann könnte man auch behaupten, eine Firma ist automatisch besser als die Konkurrenz weil sie älter ist.
Da Fußball in Deutschland aber niemals nur Sport (oder Geschäft) ist, sondern halbreligiöser Kult und Projektionsfläche, wird diese sinnlose Diskussion geführt.

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basecape-man 17.11.2016, 11:21
4. ich kann kaum glauben das watzke es so gesagt haben soll

die buli hat ein glaubwürdigkeitsproblem da wo nicht klar abgegrenzt ist zwischen verein und geldgeber.das betrifft lev,wo.hoffenheim und leipzig.ansonsten sollte man mal langsam dazu übergehen leistung anzuerkennen.und die ist nun mal in leipzif grösser als bei vielen traditionsvereinen.insbesondere derzeit im norden.

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LapOfGods 17.11.2016, 11:23
5. Synthetischer geht es nicht mehr.

Fußball in Red-Bull-Stadt: Alles für den Ruhm der Dose.

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spon_2294391 17.11.2016, 11:24
6. Als BVB Fan

verstehe ich Watzkes Aussagen auch nicht. Ich will gute Spiele sehen,
uninteressant, ob ein Scheich, ein Getränkedosen-Hersteller oder eine
Versicherung den Verein finanziert. Dieses Bashing ist unqualifiziert
und unnötig.

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weem 17.11.2016, 11:24
7. Es nervt furchtbar

Ich mag ja den Dosenverein auch nicht. Aber grundsätzlich sollte man sich schon die Frage stellen, unterstützten die Firmen mit ihrer Werbung den Fußball oder dreht es sich immer mehr in die Richtung, dass der Fußball mit seinen Spielen die Global Player unterstützt. Wenn man sich bei den großen Turnieren die Dauerberieselung durch die Werbung (wird präsentiert von.., Partner von...blablabla) vor Augen führt, muß man vermuten, dass bereits zweites eingetreten ist.

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Hans_Suppengrün 17.11.2016, 11:24
8.

So weit ist es mit der Bundesliga schon gekommen:
Ein Verein, der mich aufgrund seines Geschäftsmodells eigentlich in den Wahnsinn treiben sollte, eine Diskussion über Tradition und Geschäft, ein Aufweichen von Gehaltsstrukturen, ein Kunstprojekt als Bayern-Jäger...

Ich sollte eigentlich voller widersprüchlicher Emotionen sein und mich aufregen. Oder mich zumindest über abweichende Meinungen echauffieren.

Aber was passiert statt dessen? Nix!
RB Leipzig ist mir egal...
Die Entwicklung der Bundesliga ist mir egal...
Das ewige Aufpumpen der Wettbewerbe ist mir egal...
Die BuLi-Konferenz am Samstag ist mir egal...
Alles ist so vorhersagbar und ich wende mich ab...

Was habt ihr bloß aus dem Fußball gemacht?

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cs01 17.11.2016, 11:25
9.

Der Konter aus Leipzig befasst sich aber nicht mit dem wesentlichen Kritikpunkt. RB Leipzig ist und bleibt ein Konstrukt, das ausschließlich geschaffen wurde, um Red Bull zu vermarkten. Um den Fussball ging es dabei nicht, auch wenn ich der sportlichen Leitung und den Spieler glaube, dass die deswegen da sind. Das werden die schlecht wegdiskutieren können.

Andere Vereine nehmen zwar auch Gelder von Firmen, deren Hauptzweck ist aber der Fussball.

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