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Debatte um Stadionsicherheit: St. Pauli erteilt DFL erneute Absage
dapd

Die DFL kann den FC St. Pauli einfach nicht zufrieden stellen. Auch das überarbeitete Konzeptpapier zur Stadionsicherheit lehnte der Zweitligist fristgerecht ab. Ob es zu einer Verabschiedung der Maßnahmenkatalogs am 12. Dezember kommt, ist weiter fraglich.

Bee1976 22.11.2012, 17:39
1. jaja

schön ablehnen, verweigern und sperren. dann erledigt die politik irgendwann das problem und das nicht mal im ansatz im dialog mit den fans, sondern schlicht mit dem holzhammer.
das scheinen einige ja zu wollen

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hans_uwe2@yahoo.de 22.11.2012, 17:58
2.

Zitat von Bee1976
schön ablehnen, verweigern und sperren. dann erledigt die politik irgendwann das problem und das nicht mal im ansatz im dialog mit den fans, sondern schlicht mit dem holzhammer. das scheinen einige ja zu wollen
dazu wird es nicht kommen.
dann müsste sich die politik ja mit der realität und mit fakten auseinandersetzen und kann keine platten sprüche mehr herausposaunen.

und was die fifa + uefa über politische einflüsse bzw. einmischungen in deren nationalen fussballverbände halten, ist hinlänglich bekannt.

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onecomment 22.11.2012, 18:00
3.

Zitat von Bee1976
schön ablehnen, verweigern und sperren. dann erledigt die politik irgendwann das problem und das nicht mal im ansatz im dialog mit den fans, sondern schlicht mit dem holzhammer. das scheinen einige ja zu wollen
Eine Ablehnung ist auch ein Teil eines Dialoges. Bei Ihnen besteht ein Dialog wohl aus Abnicken und Zustimmen.

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Bee1976 22.11.2012, 18:14
4.

Zitat von hans_uwe2@yahoo.de
dazu wird es nicht kommen. dann müsste sich die politik ja mit der realität und mit fakten auseinandersetzen und kann keine platten sprüche mehr herausposaunen. und was die fifa + uefa über politische einflüsse bzw. einmischungen in deren nationalen fussballverbände halten, ist hinlänglich bekannt.
Die Politik wird nicht in den Spielbetrieb eingreifen aber in die Stadiensicherheit, das geht der UEFA und der FIFA am Ar.... vorbei.
Ansonsten wird sich garantiert ein ganzes Rudel Politiker finden die das Thema angehen wenn sich nicht bald etwas tut. Spätestens nach dem nächsten vorfall.
Das sich dann mit Fakten und Realitäten beschäftigt wird, oder werden muss halte ich für gewagt. Realistischer ist, das einfach das gemacht wird was die öffentliche Meinung will, einfach für Wählerstimmen. Und wie die Aussieht weiss an ja, dann haben aber die Fans gelitten.

@Onecomment Ein Dialog findet im Regelfall im vorfeld statt, das Konzeptpapier ist aber bereits ausgearbeitet. Wenn man jetzt dedizierte Kritik äussern würde und Gegenvorschläge vorweisen könnte, dann kann man von dialog sprechen aber einfach nur sperren wird halt in einer Sackgasse enden.
Man merkt einfach das sich viele Fans und Fangruppen viel zu wichtig nehmen, aber der Zwergenaufstand geht in die Hose. Spätestens wenns den nächsten schlimmen großen Vorfall gibt, wird sich die Politik das ruder eh übernehmen. Da warten schon Scharen darauf ihr Gesicht mit immer krasseren Gesetzesideen in die Medien zu bringen

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hans_uwe2@yahoo.de 22.11.2012, 18:50
5.

welche politiker?
es müssen schon welche sein, die auch etwas zu entscheiden hätten. und fussballfans sind keine wählerstimmen? dabei geht es nicht um die paar chaoten oder ultras.

und wenn die politik meint, lizensbedingungen diktieren zu müssen, dann interessiert das die uefa/fifa schon.

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darkcloud 22.11.2012, 20:25
6. Diese lächerliche Diskussion

würde ein schnelles Ende finden, wenn man endlich die Vereine haftbar für in Zusammenhang mit Fan-Vandalismus aufkommende Schäden machen würde. Aber das Gegenteil ist der Fall: Vereine stellen sich dumm und die öffentliche Sicherheit muss durch öffentliche Träger auf öffentliche Kosten getragen werden - was Vereine jahrelang begrüßt haben (nämlich Fanfeindschaften - Hauptsache der Mob zahlt die Eintrittskarten und kauft jedes Jahr neue Trikots mit zigstelligen Nummern) darf der Steuerzahler ausbaden. Natürlich sagen Vereine nein zum Sicherheitskonzept. Das ist dann aber auch keine Diskussion mehr.

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dieseweltistverrückt 22.11.2012, 22:02
7.

Zitat von darkcloud
würde ein schnelles Ende finden, wenn man endlich die Vereine haftbar für in Zusammenhang mit Fan-Vandalismus aufkommende Schäden machen würde.
Dann erklären sie mir bitte wie der Verein bei Auswärtsspielen verhindern soll dass sich seine Fans daneben benehmen?
Wenn ich individuell zu einem Spiel meines Vereins anreise (kann ich ja auch ohne Karte) wie soll ich dann vom Verein kontrolliert werden? Ihre Forderungen würden auch implizieren das der Veranstalter eines Konzertes dafür haften müsste wenn ich mich auf dem Weg zu ebendiesen daneben benehme. Es ist schon erstaunlich: Gehe ich jetzt vor die Tür und randaliere dann werde ich dafür individuell bestraft, was 99,9% der Leute sicherlich begrüßen. Ziehe ich vorher aber das Trikot eines beliebigen Fußballvereins an und begehe die gleichen Taten soll auch der Verein dafür bestraft werden?

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talueng 23.11.2012, 05:00
8.

Zitat von darkcloud
würde ein schnelles Ende finden, wenn man endlich die Vereine haftbar für in Zusammenhang mit Fan-Vandalismus aufkommende Schäden machen würde.
Von welchem "Fan-Vandalismus" sprechen Sie denn konkret? Haben Sie da belastbare Daten, oder zitieren Sie einfach nur gerade Ihre Lieblingslektüre aus dem Springer-Hause?

Und bzgl. Ihrer Forderung, die Vereine haftbare für irgendwelche Schäden zu machen: Dürfen wir davon ausgehen, dass wir Sie dann zukünftig auch haftbar machen dürfen, wenn an irgendeinem Bahnhof ein Mülleimer umgetreten wurde, während Sie zeitgleich eine Gartenfeier veranstaltet haben?

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talueng 23.11.2012, 05:04
9.

Zitat von Bee1976
Ein Dialog findet im Regelfall im vorfeld statt, das Konzeptpapier ist aber bereits ausgearbeitet. Wenn man jetzt dedizierte Kritik äussern würde und Gegenvorschläge vorweisen könnte, dann kann man von dialog sprechen aber einfach nur sperren wird halt in einer Sackgasse enden.
Moment, Sie räumen selbst ein, dass ein Dialog nie stattgefunden hat, sondern das Papier einfach ausgearbeitet und als vollendete Tatsache hingestellt wurde, werfen aber jetzt den Vereinen und Fans vor, sich dem Dialog zu sperren?

Zitat von Bee1976
Spätestens wenns den nächsten schlimmen großen Vorfall gibt, wird sich die Politik das ruder eh übernehmen.
Wenn wir wenigstens einen letzten "schlimmen großen Vorfall" gehabt hätten, hätte man zumindest vielleicht eine Notwendigkeit dieser ganzen unsinnigen Debatte erkennen können.

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