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Designer Newey: Red Bulls Superhirn plant den Boliden der Zukunft
Getty Images

Mit dem Sieg in Austin neigt sich für Sebastian Vettel eine perfekte Saison dem Ende entgegen. Längst laufen die Planungen für die Titelverteidigung 2014. Dann werden sich die Autos radikal ändern. Red-Bull-Designer Adrian Newey hat schon jetzt einige unkonventionelle Pläne.

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mikesch0815 18.11.2013, 09:55
1. Das macht es eben aus

Ein guter Fahrer, ein guter Kopf für die Technik. Und das unterscheidet eben Vettel und Newey vom Rest. Es ist nicht entscheidend, ob man in einem Ferrari oder anderen Wagen den Titel holt, sondern das man den Titel holt.
Und dafür braucht es eben die kongeniale Zusammenarbeit zwischen Fahrer und Technik. Wie man diese Saison so eindrucksvoll gesehen hat wie weiland letztmals bei Schumacher.

Alonso hat leider nicht die Klasse, um auch als Konkurrent z.B. wie einst Mika Hakkinen irgendwie im Gedächnis zu bleiben. Er ist einfach zu schnell beleidigt - und Ferraris hinläng bekannten Rumnörgeleien an andren Teams festigt das Bild noch

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wir.schillings 18.11.2013, 10:17
2. vettel und newey - wer sonst ??

ich weiß nicht, wer jetzt immer noch sagt, Hamilton und Alonso seien besser als Vettel, er profitiere nur den genialen Einfällen eines Adrian Newey ? Aber bitte - wo ist Mark Webber - oder wird sein Auto von Sebastian Sanftmut konstruiert ?? Es ist scheinbar eine deutsche Seuche, den Mann aus dem eigenen Land schlecht zu reden - versucht das mal bei unseren europäischen Nachbarn wie Italien, Frankreich oder England...

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WhereIsMyMoney 18.11.2013, 10:28
3.

Kein Problem, auch wen RedBull am Anfang schlechter als Mercedes, Ferrari, Lotus oder McLaren sein sollte, wird es am Ende wieder Vettel schaffen. Wie 2012 werden sie sich Stück für Stück verbessern, denn Vettel ist noch besser als Schumacher wenn es darum geht mit den Ingenieuren zusammenzuarbeiten um das Auto stärker zu machen.

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h3ld 18.11.2013, 10:34
4. Ein überragendes Auto

Bei einem Fahrer macht das ganze meiner Meinung nach sehr langweilig. Ich sehe deshalb auch keine Parallelen zu Schumi, der war ein guter Fahrer, Vettel ist auch ein guter Fahrer aber er hat auch ein überragendes Auto...

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im_carlos 18.11.2013, 10:37
5. Teamsport

Auch wenn es von vielen anders gesehn wird: Formel 1 ist und bleibt ein Teamsport. Fahrer und Chef-Designer sind nur zwei der fast 600 Beteiligten an den Siegen.

Ohne funktionierende Taktik, ohne fittes Boxenteam und ohne IT-Abteilung, die Daten erfaßt, auswertet und die richtigen Schlüsse draus zieht dürfte selbst ein Spitzenfahrer in einem Spitzenauto Probleme bekommen. Im Moment ist Red Bull das Team der Stunde, welches in seiner kompromisslosen Effizienz selbst dem Ferrari-Team des beginnenden Milleniums in nix nachsteht.
Ich denke, selbst wenn RB zum Start der nächsten Saison nicht siegfähig sein sollten, werden sie jeden Rückstand innerhalb der Saison wett machen (analog zu 2012). Ob es für weitere Titel reicht, wär Kaffeesatzleserei, aber Siege seh ich auch im nächsten Jahr für Red Bull, weil das Team einfach das nötige Potential dafür bringt.

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braverbürger 18.11.2013, 11:03
6. Wettrennen ist langweilig

Wettrennen ist doch was für Halbstarke.
Braucht doch kein Mensch.
Die sollten mal lieber Wettbewerbe fahren bei denen es um den niedrigsten Verbrauch geht. Das hätte vielleicht ein wenig Sinn. Aber sonst..... alles nur Geldverschwendung. Brot und Spiele ..!

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rudig 18.11.2013, 11:04
7. also,

Zitat von im_carlos
Auch wenn es von vielen anders gesehn wird: Formel 1 ist und bleibt ein Teamsport. Fahrer und Chef-Designer sind nur zwei der fast 600 Beteiligten an den Siegen. Ohne funktionierende Taktik, ohne fittes Boxenteam und ohne IT-Abteilung, die Daten erfaßt, auswertet und die richtigen Schlüsse draus zieht dürfte selbst ein Spitzenfahrer in einem Spitzenauto Probleme bekommen. Im Moment ist Red Bull das Team der Stunde, welches in seiner kompromisslosen Effizienz selbst dem Ferrari-Team des beginnenden Milleniums in nix nachsteht. Ich denke, selbst wenn RB zum Start der nächsten Saison nicht siegfähig sein sollten, werden sie jeden Rückstand innerhalb der Saison wett machen (analog zu 2012). Ob es für weitere Titel reicht, wär Kaffeesatzleserei, aber Siege seh ich auch im nächsten Jahr für Red Bull, weil das Team einfach das nötige Potential dafür bringt.
z.Zt. ist F1 wirklich ziemlich langweilig. Der unspektakuläre Vettel fährt mit einen überlegenen, in England konstruiertes Auto, immer vorneweg. Keiner sonst hat eine Change!
Ich hoffe, daß sich das in der nächsten Saison ändert und Autos wie Mercedes oder Ferrari eine Change haben.

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im_carlos 18.11.2013, 11:10
8.

Zitat von h3ld
Bei einem Fahrer macht das ganze meiner Meinung nach sehr langweilig. Ich sehe deshalb auch keine Parallelen zu Schumi, der war ein guter Fahrer, Vettel ist auch ein guter Fahrer aber er hat auch ein überragendes Auto...
Ferrari war zu der Zeit klar überlegen. Das läßt sich schon allein an der Zahl der Doppelsiege/Doppelpoles und den Abständen zum jeweiligen Restfeld ablesen. Schumacher hat im unterlegenen Mercedes nciht viel mehr gerissen als sein Teamkollege, im Gegenteil: er mutierte eher zum kompromisslos fahrenden Crash-Senior. Kompromisslos war er zwar schon zu beginn seiner Karriere, aber all zu oft überschritt er dabei die Grenze der Fairness. Ihm wurden nicht umsonst 1997 alle Punkte aberkannt. Er wurde nicht umsonst für mehrere Rennen gesperrt (1994). Seine Parkaktion beim Qualifying in Monaco ist acuh heute noch nicht vergessen.

Schumi mag zwar gut gewesen sein, Vettel gibt sich aber sportsmännischer, auch wenn dazu gehört dei Teamorder zu missachten. Es geht schließlich um Rennsport und nicht Asphalt-Schach.
Jedenfalls ist mir ein glatter Dominator Vettel in einem Über-Auto als Sieger lieber als ein Schumi in einem Über-Auto, der all zu oft den Sieg erschlichen oder geschenkt bakam, denn Teamorder war damals nicht nur verpönt, sonder sogar offiziell verboten, was nix an der Anwendung änderte. Zumindest bei Ferrari.

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derigel3000 18.11.2013, 11:23
9. optional

Die FIA regelt die Formel-1 eines Tages zu Tode. Vor zehn Jahren waren es 12-Zylinder-Motoren, jetzt nur noch 6-Zylinder. Eigentlich sollte F1 die Oberklasse des technisch machbaren darstellen. Stattdessen reguliert und bremst die FIA die Serie so lange ein, bis es irgendwann wie eine x-beliebige Markencup-Serie wirkt wo alle mit gleichem Fahrzeug fahren und die "spannenden" Zeikämpfe an den Fahrern liegen. Zur Verdeutlichung: wenn ich solche gleichgemachten Rennen sehen will, kann ich DTM oder so schauen. Bei Formel-1 will ich aber auch als Zuschauer die Königsklasse sehen und nicht eine weitere, gähnend langweilige und totregulierte Serie!

Die FIA sollte eine Vorgabe an bestimmte Sicherheitsaspekte machen, alles andere sollten die Teams selbst entscheiden können. Dann und nur dann, wäre es wirklich eine Königsklasse, bei der nur die besten Teams mit den klügsten Köpfen gewinnen. Aber bei der FIA will man ja lieber alles schön kleinregulieren, damit es in Schubladen passt. Ekelhaft, deshalb schaue ich schon seit Jahren kein F1 mehr.

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