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"Detektiv" ermittelt: Schachbetrüger mit dem Handy auf der Toilette erwischt
DPA

Der Schach-Weltverband hat einen Großmeister auf der Toilette beim Betrügen erwischt. Geholfen hat dem Verband Ken Regan, der sogenannte "Schachdetektiv".

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Newspeak 16.07.2019, 18:50
10. ...

Zitat von larslindemann
Der ist ja nicht erwischt worden, weil er so oft auf die Toilette gerannt ist. Der Leistungssprung war der Verdachtsmoment. Daraufhin wurden die Partien analysiert und schliesslich erfolgte der Beweis mit der Zuordnung des gebunkerten Handys. Das ist doch ein absolut stringenter Ablauf. Sie haben einfach den Artikel nicht kapiert. Das ist aber auch nicht weiter verwunderlich, Sie sind ja ziemlich beschäftigt hier...
Wenn er das Handy zur Leistungssteigerung benutzt haben soll, dann muss er das ja wohl auf der Toilette getan haben. Mit einem Nachschauen bei einem Zug gewinnt man aber normalerweise keine so grossen Vorteile. Vielleicht in der Endphase, ok. Stringent ist also in der vorgestellten Argumentation gar nichts, sondern es werden zwei Dinge vermischt, die ELO Strategie, um langfristig (und legal) seine Punkte zu steigern, und das Nachschauen auf der Toilette, das aber nur kurzfristig und vereinzelt erfolgen kann, um sich nicht verdaechtig zu machen. Sowas wirkt sich aber nicht auf irgendwelche Spielstatistiken aus, die man algorithmisch ueberpruefen koennte.

Und danke fuer die Lorbeeren. Wenn die Argumente ausgehen, wird man halt beleidigend. Schon klar.

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StefanXX 16.07.2019, 18:53
11. Es geht aber um was anderes

Zitat von jasuly
"Wählt ein Spieler häufig den Computerzug, ist er zu nah an der Perfektion ..." Schachprogramme, auch die besten, spielen bei Weitem nicht perfekt. Schach ist kein gelöstes Spiel. Das ändert natürlich nichts an ihrer Überlegenheit dem Menschen gegenüber.
Es geht darum, dass es unüblich bzw. sehr unwahrscheinlich ist, dass ein Mensch mehrmals hintereinander genau die Züge zieht, die von den besten Engines als beste Züge favorisiert werden. Wenn ein Mensch immer nur die zweit- oder drittbesten Züge (laut Computer) spielen würde (bis auf die offensichtlichen Züge wo es nur eine Möglichkeit gibt und alles andere ein grober Fehler wäre natürlich) würde er auf lange Sicht immer noch besser spielen als Magnus Carlsen.

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der_rookie 16.07.2019, 19:31
12. @Newspeak

Er bleibt ja ein guter Schachspieler und versteht das Spiel. Wenn so jemand eine Schachapp konsultiert, dann nicht nur wegen eines Zuges. Der schaut mindestens einen weiteren Zug nach vorne (beste Antwort auf realistische Reaktionen des Gegners), oft auch noch zwei Züge nach vorne. Wenn man das dreimal in einem Spiel machen sollte, dann hat er 9 Züge Vorteil. Das ist ein enormer Vorteil in einem normalen Schachspiel von z.B. 50 Zügen

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Gluehweintrinker 16.07.2019, 19:45
13. Wieso ist ein saubere Austragungsort so schwierig?

Man wird doch nicht fordern wollen, zwei Toilettenschüsseln statt Stühlen vor dem Spieltisch zu installieren. Hat schon mal einer etwas von Phonejamming gehört? Mit solchen Störsendern lassen sich alle drshtlosen Verbindungen kappen, ob Mobilfunk, Bluetooth oder Wlan.

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krach 16.07.2019, 20:59
14. gute und schlechte Schachspieler

Das Problem, das einige Foristen hier haben, ist das sie selbst nicht besonders gute Schachspieler sind und nicht einschätzen können, was er gemacht hat. Ein ohnehin guter Spieler (wie es alle Großmeister sind) braucht keine völlig durchgerechneten Varianten, er reicht völlig, wenn er ein paar kritische Situationen besser einschätzen kann. Als es noch keine Computer gab, hat es den Großmeistern schon gereicht, wenn sie auf dem Klo mit einem kleinen Reiseschachbrett mal ein paar Varianten alleine vorausziehen und tiefer anschauen konnten. Rausis kann immer noch selbst gut genug rechnen und braucht eigentlich keine große HIlfe. Aber das große, große Ego mal wieder....
Und ein Störsender würde auch nichts helfen, die Prozessorpower auf einem normalen Handy reicht heute auch ohne Netzwerk völlig aus.

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twominus 16.07.2019, 21:09
15. Preisgelder

Interessanter als die Elo zahl scheinen mir die Preisgelder. Wie sieht es da aus? Man kann ihm den Betrug bei all den Turnieren, bei denen er nicht erwischt wurde, ja wohl nicht nachweisen. Auch wenn es auf der Hand liegt, dass betrogen wurde. Gibt es eine Möglichkeit, die Preisgelder einzufordern - um sie dann an die Spieler weiter zu leiten, denen diese Gelder eigentlich zustehen?

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crunchy_frog 16.07.2019, 21:21
16.

Zitat von Gluehweintrinker
Man wird doch nicht fordern wollen, zwei Toilettenschüsseln statt Stühlen vor dem Spieltisch zu installieren. Hat schon mal einer etwas von Phonejamming gehört? Mit solchen Störsendern lassen sich alle drshtlosen Verbindungen kappen, ob Mobilfunk, Bluetooth oder Wlan.
Und dann? Um eine Schach-App zu nutzen, muss ich doch nicht online sein. Gibt auch viele die man komplett aufs Handy laden kann. Praktisch im Flugzeug, z.B..

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crunchy_frog 16.07.2019, 21:23
17. Dackelblase?

Hätte mich jetzt aber schonmal interessiert, wie oft der gute während einer Partie aufs Töpfchen gerannt ist. Ich mein wenn einer alle 20 Minuten mal muss, und das immer, brauch ich keinen komplizierten Algorhythmus um zu ahnen, dass hier irgendwas oberfaul ist.

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ud58 17.07.2019, 04:42
18. Lieber Herr Newspeak

Zitat von Newspeak
Mit einem Nachschauen bei einem Zug gewinnt man aber normalerweise keine so grossen Vorteile.
Wie bitte? Mit Verlaub: Aber wer so etwas behauptet, hat offensichtlich nur eine sehr vage Vorstellung von der Kunst des Schach-Spielens. Spielen Sie eigentlich Schach? Ich kann kaum fassen, dass ein Schachspieler so etwas allen Ernstes behauptet.

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c.PAF 17.07.2019, 06:23
19.

Naja, er ist 58.
Die Prostata... ;-)

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