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Deutscher WM-Sieg gegen Nigeria: Hoch und weiter
Jean-Philippe KSIAZEK / AFP

Es bleibt dabei: Die DFB-Frauen erreichen bei einer WM immer das Viertelfinale. Deutschlands Weg erinnert dabei an den zum Titel 2007.

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willibaldus 22.06.2019, 21:40
1.

Ich fand das erste Tor OK. Das war passives Abseits. Höchstens eine Sichtbehinderung der Torfrau hätte man bemängeln können. Unsichtbar machen fällt aber auch schwer.
Nachdem die Deutsche Mannschaft die Kirsche ins Tor gepoppt hatte, lief es nur noch für die Deutschen. Klarer Sieg.

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RalfHenrichs 22.06.2019, 21:42
2. Genau deshalb war ich immer gegen VAR

1. Da betrachten im Studio und anschließend die Schiedsrichter im Stadion die Bilder auf dem Monitor. In verschiedenen Perspektiven und ausführlich. 2. Da wird das Spiel minutenlang unterbrochen und die Mannschaft, die das Tor erzielt hat (und die Fans im Stadium) können nicht richtig jubeln. 3. Da wissen die Spielerinnen (und erst recht die Fans im Stadium) gar nicht, worüber eigentlich diskutiert und entschieden wird. 4. Und wenn das alles vorbei ist und es endlich zur Entscheidung kommt, heißt es anschließend immer noch: die Entscheidung war falsch. Fazit: Wozu der ganze technische und zeitliche Aufwand, wenn es am Ende doch nicht zur richtigen Entscheidung kommt (weil am Ende immer noch Menschen entscheiden) bzw. die Entscheidung immer noch nicht akzeptiert wird? Zu falschen Entscheidungen bzw. Entscheidungen, über die anschließend diskutiert wird, kann man auch ohne VAR kommen.

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jo.lu 22.06.2019, 22:04
3.

Jetzt haben sie schon die Videos und entscheiden immer noch falsch. Steht im Abseits und behindert die Sicht. Und beim Foul der zum Elfmeter führt wird eindeutig der Ball gespielt.

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homosapjens 22.06.2019, 22:10
4. zweier Mass

ich finde die Berichterstattung und die Kommentare bezüglich der Leistungen der deutschen Mannschaft viel zu sehr mit der schwarz-rot-goldenen Brille betrachtet. Es ist doch offensichtlich, dass die deutsche Mannschaft ganz erheblich mit spielerischen und vor allem technischen Defiziten zu kämpfen hat. Bälle stoppen und präzise Pässe sind zum grössten Teil eher durch Zufall als durch Können bestimmt. Auch körperlich fehlt eindeutig die Athletik und Geschwindigkeit. Doch nach den schwachen Spielen kommt lediglich sanft der Hinweis auf die Defizite mit dem Kommentar 'Hauptsache gewonnen, egal wie' aber eine klare Ansprache fehlt . Wenn andere Mannschaften Spielen, da sind die Kommentare und Analysen wesentlich sachlicher und qualifizierter, Können und Defizite werden klar angesprochen. Bei der Berichterstattung und Ansprache hinsichtlich der Leistungen der deutschen Mannschaft wird rumgeeiert und verklausulierte Vergleiche gezogen. Die klare Ansprache fehlt. Das hilft aber niemand. Weder macht es den Spielern klar, wo sie wirklich stehen noch macht es die Presse und Berichterstattung glaubwürdig. Oder glaubt Ihr von der Presse wirklich, dass das fachkundige Publikum nicht sieht, dass der deutsche Frauenfussball im Vergeich zu den meisten anderen Nationen doch ziemlich den Anschluss verloren hat?

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norobato 22.06.2019, 22:17
5. passives Abseits

Im zugehörigen Video wird deutlich gesagt, dass es passives Abseits ist, soweit erkennbar, ist das auch richtig. Also wo sollen die angeblichen Vorteile für das DFB-Team denn sein? Eingentlich ein überflüssiges Statement (was dann auch meinen Kommentar überflüssig gemacht hätte).

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hooge789 22.06.2019, 22:32
6. Der Artikel ist schon etwas negativ

Es waren schon Recht viele schöne und technisch anspruchsvolle Spielzüge der deutschen Mannschaft zu sehen. Ich habe die Abwehr auch nicht als wackelig empfunden. Die Verteidigerinnen haben viele Zweikämpfe gewonnen.
Nigeria war viel zu passiv und hat nicht den Mut gehabt anzugreifen, erst beim Stand von 2:0. So kann man nicht gewinnen. Deutschland hat von Anfang an das Heft in die Hand genommen und Nigeria den Schneid abgekauft.

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Die seltsame Ratte 22.06.2019, 22:34
7. Videobeweis

Zitat von jo.lu
Jetzt haben sie schon die Videos und entscheiden immer noch falsch. Steht im Abseits und behindert die Sicht. Und beim Foul der zum Elfmeter führt wird eindeutig der Ball gespielt.
Den Videobeweis gibt es nur um vorsätzliche Fehlentscheidungen als angeblich richtig und geprüft zu verkaufen. Sie bringen es auf den Punkt. Und was hat die deutsche Spielerin denn anders vor, als die Torfrau zu irritieren und ihr die Sicht zu nehmen. Warum steht die dort ? Der Ball wird zwar nicht voll getroffen, ändert aber seine Richtung. Also Ball gespielt und wenn man danach die Gegnerin trifft, ist das nicht schön, aber eben kein Foul. Frauenfußball ist so korrupt wie Männerfußball.

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wiesenflitzer 22.06.2019, 22:43
8. Abseits? Ball gespielt, daher kein Elfmeter?

Du meine Güte, wer braucht denn hier alles eine Brille oder ein Regelbuch?!
Ja, sie hat den Ball tatsächlich gestreift!! Gaaanz deutlich in den gefühlt 20 gezeigten Zeitlupen zu erkennen, und dann volles Programm gegen die Kniescheibe. Dass die nicht brach, war reines Glück.

Und Abseits? Die Spielerin bewegt sich keinen Millimeter in irgendeiner Form in Richtung Ball.

Und die Schiedsrichtern hat sich eine mögliche Behinderung der Torfrau zigmal angeschaut. Sie kam zum Schluss, dass die wohl eher zum Ball innerhalb des 5-Meterraumes hätte gehen müssen. Tat sie aber nicht, blieb passiv und konnte dann den Kopfball nicht parieren/sehen. Pech gehabt. Blitzsauberes Tor!

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skeptikerjörg 22.06.2019, 23:29
9.

Zitat von jo.lu
Jetzt haben sie schon die Videos und entscheiden immer noch falsch. Steht im Abseits und behindert die Sicht. Und beim Foul der zum Elfmeter führt wird eindeutig der Ball gespielt.
Von welchem Spiel reden Sie? In dem, über das der Artikel berichtet, trifft Nwabuoku im Strafraum Lina Magull voll mit der offenen Sohle aufs Knie. Ist in jedem Stadion der Welt Strafstoß - selbst bei Männern. Ich schlage vor, Sie sehen sich das nochmal in der Mediathek an.

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